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Türkish Airlines Challenge: Heisele mit Sahne-Rundenende

06. Mai 2016
Moritz Lampert läuft bei der Turkish Airlines Challenge seiner verkorksten Auftaktrunde hinterher. (Foto: Getty)
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Fünf Deutsche schaffen den Cut bei der Turkish Airlines Challenge in Belek. Allen voran Sebastian Heisele, der die Tuchfühlung zur Spitze behält.

Nach zwei Tagen bei der Turkish Airlines Challenge hat sich der Franzose Matthieu Pavon mit einer fehlerfreien Leistung am zweiten Tag an die Spitze des Feldes gesetzt. 12 Schläge unter Par verzeichnet der Franzose zur Halbzeit an der Spitze. Zwei Schläge hinter ihm liegt der Schwede Sebastian Soderberg und der Franzose Clement Sordet. Dann folgt Sebsatian Heisele auf T4.

Die Deutschen können mit einem breiten Feld in das finale Wochenende gehen. Neben Heisele haben auch Dominic Foos, Philipp Mejow, Marcel Schneider und Moritz Lampert den Cut in Belek gemeistert.


Sebastian Heisele gelingt Sahneabschluss auf Runde zwei

Sebastian Heisele hat einen Lauf. Vergangene Woche sicherte er sich noch den Sieg beim BB Masters in Brandenburg und jetzt ist er bei der Turkish Airlines Challenge ganz vorne mit dabei.  Durchgang eins fing für ihn zwar zunächst durchwachsen an, endete aber mit einer guten 68er Runde auf der Scorekarte. Auftakt zu einer soliden Rundenleistung legte Heisele dabei mit einem Eagle an Loch acht (Par4).

In Durchgang zwei startete der Deutsche früh am Freitag und erwischte gleich einen guten Start. Mit vier Birdies und einem Bogey schloss er die BackNine mit drei unter Par ab. Auf der FrontNine lag er am letzten Loch bei Par bevor es ihm gelang sein Kunststück vom Vortag zu wiederholen. Ein Eagle an Loch neun (Par5), seinem letzten Loch, besorgte Heisele einen Glanzabschluss seiner 67er Runde vor dem Wochenende. Mit dem geteilten dritten Platz hat er alle Möglichkeiten sich auch in Belek eine Sieg zu holen.

Deutsche bilden starke Gruppe bei Turkish Airlines Challenge

Die Deutschen schlagen sich insgesamt mehr als souverän auf dem Gloria Golfclub. Philipp Mejow  spielte sehr ausgeglichen. Nach einer Regenunterbrechung musste er aber gleich zwei Schlagverluste hinnehmen und hatte Schwierigkeiten wieder ins Spiel zu kommen. Mit zwei abschließenden Birdies bekam er aber die Kurve und liegt mit fünf unter Par auf T20 sogar wieder in Schlagdistanz zur Top Ten.

Dominic Foos konnte an Tag zwei nicht ganz an seine gute Leistung vom Vortag anknüpfen. Er ließ Birdiechancen liegen und musste stattdessen dreimal einen Schlagverlust hinnehmen. Ins Wochenende startet Foos von T26 mit vier Schlägen unter Par und liegt damit weiterhin in Schlagdistanz zur Top Ten.

Marcel Schneider hatte mit einer 71er Runde in Durchgang eins einen guten Grundstein gelegt. Dennoch spielte er sich zwischenzeitlich aus dem schon sicher geglaubten Wochenende. Schneider wehrte sich jedoch kämpferisch gegen sein Ausscheiden und zauberte auf den letzten drei Löchern. Drei Birdies in Folge sicherten dem Deutschen eine 69er Runde und damit die Eintrittskarte für das Wochenende.

Moritz Lampert zittert sich ins Wochenende

Moritz Lampert kam wie Dominic Foos direkt von der Challenge de Madrid. Anders als Foos hatte Lampert jedoch starke Startprobleme. Am Turnierauftakt leistete er sich zwei Doppelbogeys an einem Par4 und einem Par3 Loch. Somit kam Lampert in Durchgang eins nicht über eine 73er Runde hinaus.

In Durchgang zwei blieb er zunächst konstant und absolvierte die BackNine ohne Schlagverlust. Auch auf der zweiten Bahn blieb er auf Kurs. Lampert kam so mit einer 70er Runde ins Clubhaus, musste mit einem Gesamtscore von eins unter Par aber lange zittern, ob es für ihn ins Wochenende geht. Letztlich schaffte er den Cut und kann am Wochenende frei aufspielen und die Auftaktrunde weiter vergessen machen.

Anders als Lampert verpasste Alexander Knappe mit Par den Cut denkbar knapp. Sean Einhaus und Martin Keiskari verpassten den Cut leider ebenfalls und müssen vorzeitig die Segel streichen.

Matthieu Pavon fliegt an John Hahn vorbei

Matthieu Pavon erwischte in Durchgang zwei einen Traumtag. Nach zwei Birdies auf der ersten Bahn, spielte er sich in einen absoluten Rausch und spielte sechs Birdies auf der Back Nine. Damit flog der Franzose bei der Turkish Airlines Challenge nahezu an der Konkurrenz vorbei und setzte sich mit zwei Schlägen Abstand an die alleinige Spitze. Pavon überholte vor allem auch den Amerikaner John Hahn, der als Führender aus dem Turnierauftakt hervorgegangen war.

Hahn hatte am ersten Tag eine fehlerfreie 63 Runde mit sieben Birdies und einem Eagle abgeliefert. In Durchgang zwei konnte er seiner Vorlage vom Vortag jedoch nicht folgen. Mehrere Bogeys ließen ihn eine 73 auf der Scorekarte unterschreiben und auf T9 ins Clubhaus kommen.

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Franziska Heinrichsmeier

Franziska Heinrichsmeier - Freie Autorin für Golf Post

Franziska hat bereits mehrere (Ball-)Sportarten persönlich und journalistisch ausgeübt. Großen Gefallen hat sie an der Herausforderung gefunden, den viel zu kleinen Ball über das viel zu große 'Spielfeld' in ein wiederum arg kleines Loch zu stopfen - wenn sie nicht gerade von ihrer Twitter-Wall abgelenkt wird. Social Media ist Franziskas zweite große Leidenschaft.

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