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Golf is coming home – Tour verordnet Heimat-Starts

09. Sep 2013
Martin Kaymer findet's gut: Verpflichtende Heimturniere. (Foto: Getty)
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Die European Tour verordnet Heimatstarts, Woods wird endlich fertig und Tokio hat schon einen Olympia-Platz. Die Back Nine.

Die European Tour zieht an jedem Hebel, um ihre Turniere für Sponsoren attraktiver zu machen und der Abwanderung ihrer Stars auf die US-PGA-Tour entgegen zu wirken. Neueste Maßnahme: Die Tour-Mitglieder müssen ein Turnier (sofern existierend) in ihrem Heimatland spielen, ansonsten steigt die Zahl der Pflicht-Turniere von 13 auf 15. Martin Kaymer findet den Schachzug „brillant“, betont indes auch, „dass die Spieler dazu gar nicht erst gezwungen werden müssten“: „Wenn Du aus Irland, England, Spanien oder Deutschland bist, dann sollte es aber eine Selbstverständlichkeit sein, daheim Turniere zu spielen.“ Henrik Stenson hat derweil schon angekündigt, im kommenden Frühjahr zugunsten des Scandinavian Masters auf das Memorial in den USA zu verzichten. Die Südafrikaner auf der Tour müssen wegen der Vielzahl von Turnieren in ihrer Heimat gleich deren zwei bestreiten.

USA holt sich den Walker Cup zurück

Die USA haben zum 35. Mal den Walker Cup gewonnen. Auf den National Golf Links of America in Southampton/New York, wo 1922 auch die Premiere des traditionsreichsten Team-Wettbewerbs für Amateur-Golfer stattfand, unterlag die Auswahl Großbritanniens und Irlands als Titelverteidiger den Gastgebern mit 9:17.


Woods-Platz in Mexiko nächsten Sommer fertig

Im vierten Anlauf soll‘s endlich werden: Nach Fehlversuchen als Golfplatz-Architekt in Dubai, Mexiko und den USA hat Tiger Woods nun angekündigt, dass der von ihm entworfene Kurs „El Cardonal“ im Diamante-Resort von Cabo San Lucas, ebenfalls Mexiko, kommenden Sommer eröffnet wird. Die ersten vier Löcher werden demnächst eingesät. Woods nennt den Design-Stil des Platzes übrigens „Old California“, was auch immer das sein mag.

Vergessenes Masters-Sakko für fast 700.000 Dollar versteigert

Das „Green Jacket“ von Horton Smith, Sieger der ersten Auflage des Masters in Augusta 1934, hat bei einer Auktion in den USA für 682.229,45 Dollar den Besitzer gewechselt. Das Sakko, das den vorherigen Champions nachträglich verliehen wurde, als der Augusta National Golf Club 1949 die Sieger-Jacke einführte, hatte 42 Jahre lang vergessen im Kellerschrank eines entfernten Verwandten des Gewinners der Masters-Premiere gehangen.

Vorsicht Crocodile: Die Reptilien belagern die Golfplätze. (Foto: Getty)

Krokodil beißt Golfer zwei Finger ab

Ein US-Golfer hat beim Urlaub in Mexiko durch den Angriff eine Krokodils den Mittelfinger und die Hälfte des Ringfingers der linken Hand verloren: Edward Lunger war im Cancun Golf Club gerade beim Probeschwung, als sich das Reptil in seinen Arm verbiss und ihn zu Boden riss. Lungers Freund Mark Martin rettete den 50-Jährigen, in dem er das Krokodil mit Steinen attackierte. Lunger will den Club nun verklagen, weil es keinen Warnhinweis trotz ähnlicher Vorfälle in der Vergangenheit gegeben habe.

Weltrekord: 166 Meter mit 4,37-Meter-Driver

Der dänische Trickgolfer Karsten Maas hat bei Golf in Wall (Brandenburg) mit einem 4,37 Meter langen und damit dem weltlängsten Driver fürs Guiness-Buch der Rekorde abgeschlagen: Der Ball blieb nach 166 Metern liegen.

Tokio benennt Olympia-Golfkurs

Mit der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2020 an Tokio steht auch der Austragungsort des olympischen Golfturniers schon fest: Die Medaillen werden auf dem East Course des 1929 gegründeten Kasumigaseki Country Club im Nordwesten der Stadt ausgespielt. Die Anlage sah u. a. 1957 den historischen Sieg der Japaner Torakichi Nakamura und Koichi Ono beim damaligen Canada Cup (heute World Cup) über Teams mit Spielern wie Gary Player und Sam Snead.

Dubai hat jetzt drei europäische Tour-Finals

Nach der European Tour und der Ladies European Tour bestreitet künftig auch die European Challenge Tour ihr Saison-Ende in Dubai. Das „Dubai Festival City Challenge Tour Grand Final“ (31. Oktober bis 3. November) für die 45 besten Spieler der „zweiten Liga“ ist mit 330.000 Euro Preisgeld dotiert, davon 56.650 Euro für den Sieger.

Florian Fritsch zum Vierten

Florian Fritsch dominiert weiterhin die Pro Golf Tour 2013. Der 27-Jährige aus Neckargemünd gewann mit dem Preis des Hardenberg Golf Resort bereits sein viertes Turnier. Beim Saisonfinale, dem Deutsche Bank Polish Masters (27. bis 29. September) in Breslau, hat Fritsch die Chance, Martin Kaymers Rekord von fünf Saison-Siegen einzustellen.

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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