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Tour – Die Profis touren durch die Saison

06. Aug 2013
Die Chefs der großen Touren: George O'Grady (links) von der European Tour und PGA-Tour-Chef Tim Finchem (rechts). (Foto: Getty)
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Im Golfsport fällt häufig der Begriff einer Tour. Hierbei sind keine Reisen gemeint, sondern die Turnierserien im Golfsport.

Tiger Woods spielt auf der Tour. Genauso geht es Rory McIlroy oder Martin Kaymer, gebenso wie noch vielen weiteren Golfern. Aber was steckt hinter dem Begriff? Mit „Tour“ werden die internationalen Profiturnierserien bezeichnet, die es im Verlaufe einer Golfsaison gibt. Es gilt dabei die unterschiedlichen Spielserien der Männer und Frauen, gleichermaßen werden aber auch die unterschiedlicher Altersgruppen oder Leistungsstärken zu unterscheiden.

Verschiedene Touren weltweit

Bei den Profigolfern treten die Sportler entweder in der European Tour oder der PGA Tour an. Dabei ist die PGA aus den USA gewissermaßen die Königsklasse der Golfer. Aus Südamerika kommt die Sunshine Tour, aus Asien die Asian Tour. Für die Senioren ab 50 Jahren aufwärts gibt es die Champions Tour und die European Senior Tour. Newcomer starten in der Regel am Anfang ihrer Karrieren als Profigolfer in den Top-Serien untergeordneten Turnierreihen, beispielsweise der Challenge Tour oder der EPD Tour. Die Frauen treten im Golfsport in der Ladies European Tour oder der LPGA Tour an.


Die verschiedenen Turnierserien sind über die ganze Saison verteilt. Es gibt im Kalenderjahr kaum eine Zeit, in der nicht eine der Turnierserien Events veranstaltet.

Profis streben auf die US-amerikanischen Turnierserien

Mit der Zeit hat sich ein Ungleichgewicht zwischen den Turnierserien in den USA und in Europa ergeben. Da Sponsoren in den USA eher bereit sind, für ein Engagement im Golfsport Geld zu investieren, sind dort die Preisgelder höher, sodass die besten Golfer angelockt werden können. Dadurch erhöht sich auch die Relevanz der Events für die Golf-Weltrangliste.

Für die meisten Profigolfer und -golferinnen ist es deshalb das Ziel auf der PGA- bzw. LPGA Tour in Amerika zu spielen, um von diesen Vorteilen zu profitieren. Golfer können gleichzeitig in verschiedenen Serien spielen, müssen sich jedoch für jede einzelne qualifizieren – etwa durch einen Turniersieg. Außerdem müssen sie bei jeder Turnierserie an einer Mindestanzahl von Events teilnehmen und für die Wahrnehmung mehrerer sogenannter Tourkarten eine komplizierte, meist strapaziöse Turnier-, Reise- und Saisonplanung in Kauf nehmen.

Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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