Aktuell. Unabhängig. Nah.
Adventskalender 2016 Türchen 9: Drei Schlägerhauben-Sets für drei Gewinner - 100% handmade, 100% individuell, stylisch und funktional! Mehr Informationen

In dem Moment, in dem Schlägerkopf und Ball aufeinandertreffen, also im sogenannten Treffmoment, entsteht im Schaft eine Verwindung. Diese wird Torque genannt, was sich von dem englischen Begriff für „Drehmoment“ ableitet.

Als der Torque noch enorm wichtig war

Eine besonders große Bedeutung hatte der Torque noch zu Zeiten, zu denen beim Schlägerbau nicht nur die Schlägerköpfe, sondern ebenso die Schäfte noch aus Holz gefertigt wurden. Hier spielte die Verwindung des Schaftes beim Treffen des Balles noch eine große Rolle zum Gelingen des Golfspiels, da sie sich durch das nachgiebigere Material um einiges heftiger äußerte und die Flugbahn des Balles beeinflussen konnte.


Achtung bei der Schlägerwahl

Heute werden die Schäfte entweder aus Graphit oder aus Stahl gefertigt, wodurch der Torque beinahe nicht mehr zu bemerken ist. Trotzdem wird die Schaftwahl neben der Flexibilität des Schaftes auch noch immer unter anderem dadurch bestimmt, wie stark die entstehende Verwindung ist. Während von Amateurgolfern meist Schäfte aus Graphit bevorzugt werden, die aufgrund ihres geringen Gewichts zu einer weniger starken Rückmeldung führen und dadurch gelenkschonender sind, wählen Profis meist Stahlschäfte, die schwerer sind und deshalb durch ihre heftigere Vibration Rückschlüsse auf die Qualität des Schlages zulassen.

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

Alle Artikel von Jacqueline Sauer

Noch keine Kommentare

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab

Schlagwörter:

Aktuelle News