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Tim Bendzko: Vom „Weltretter“ zum (fast) Bogeygolfer

11. Sep 2015
Tim Bendzko feierte 2011 mit dem Hit "Nur noch kurz die Welt retten" seinen musikalischen Durchbruch. (Foto: Getty)
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Er muss „nur noch kurz die Welt retten“, findet Golf „cool“ und hofft, dabei niemanden zu verletzen. Tim Bendzko über sein neues Hobby.

Tim Bendzko hatte sich 2011 wahrlich ein großes Ziel gesetzt, als er so dringend gebraucht wurde. Der heute 30-jährige deutsche Singer-Songwriter wollte in seinem damaligen Top-Ten-Hit 148.713 Mails checken und schließlich „nur noch kurz die Welt retten“. Kein Wunder also, dass der blonde Lockenkopf nach einem Ausgleich zu seinen vielen Termin und Verpflichtungen gesucht hat und – als hätten wir es nicht gewusst – beim Golf fündig geworden ist.


Tim Bendzko golft, wenn der Kopf zu voll wird

Normalerweise ist Tim Bendzko in Musikstudios, auf der Bühne bei Konzerten oder bei Ausflügen auch schonmal in Fernsehshows anzutreffen. Vor zwei Jahren sei dann aber alles doch ein bisschen viel geworden berichtet der Musiker Golf Post auf die Frage hin, wie er denn zum Golfen gekommen sei. „Ich war so unendlich viel unterwegs, dass ich dachte, ich bräuchte einen Ausgleich. Und beim Golfen ist man ja viel draußen und bewegt sich viel. Das macht also Sinn.“ Sagt’s und lächelt in seiner bekannt charmanten Art.

Natürlich sei es mit seinem Terminkalender durchaus schwierig, genug Zeit zum Golfen zu finden, aber „immer dann, wenn der Kopf zu voll wird, nimmt man sich die vier fünf Stunden und spielt ein bisschen.“ Grundsätzlich sieht Tim Bendzko bei seinem neuen Hobby nur Vorteile. Wichtig sei seiner Meinung nach, dass man eben viel draußen ist und sich dabei bewegt. Ebenso aber auch, dass man sowohl alleine wie auch mit anderen spielen und sich dank des Handicapsystems dann sogar mit jedem messen könne – selbst mit einem Martin Kaymer.

Tim_Bendzko
Und genau mit dem durfte Tim Bendzko im Vorfeld der BMW International Open in München-Eichenried auch tatsächlich golfen, zusammen noch mit Thomas Müller und Stefan Kretzschmar. Für seine Pro-Am-Premiere wünschte er sich deshalb in erster Linie Spaß – viel Spaß und fügte dann noch lachend hinzu: „Und dass ich niemanden verletze!“ – Das hat auf jeden Fall geklappt. Alle vier überstanden den Tag unversehrt und Tim Bendzko wird sicherlich auch in Zukunft regelmäßig eine Auszeit auf dem Golfplatz nehmen. Spätestes dann, wenn er das nächste Mal wieder die Welt gerettet hat. 😉

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Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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