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Tiger Woods über Comeback und Zukunft: „Die guten Sachen waren sehr gut“

Tiger Woods hat auf seiner Website seinen Turnierkalender für den Anfang des Jahres verraten. Zudem blickt er positiv zurück und voraus.

Tiger Woods hat sich mit einem Blogeintrag zu vielen brennenden Themen zu Wort gemeldet. (Foto: Getty)
Tiger Woods hat sich mit einem Blogeintrag zu vielen brennenden Themen zu Wort gemeldet. (Foto: Getty)

In einem Blogeintrag auf seiner Website hat sich Tiger Woods zu seinem Turnierkalender 2017 geäußert. Der 41-Jährige will wieder voll einsteigen und hat sich zunächst vier Turniere in fünf Wochen vorgenommen. Zudem gab der 14-fache Majorsieger auch Einblick in sein Gefühlsleben bei seinem ersten Turnierstart nach fast eineinhalbjähriger Verletzungspause. Bezüglich seiner bevorstehenden Entscheidung über einen neuen Ausrüster zeigt sich Woods noch unentschlossen. Die wichtigsten Aussagen im Überblick.

Tigers Turnierkalender - Kaltstart mit Vollgas

"Ich werde meine Saison mit der Farmers Insurance Open beginnen", lässt Woods in seinem neuesten Blogeintrag auf seiner Website wissen. Eine Woche später werde der 41-Jährige ein Gastspiel auf der European Tour geben und bei der Dubai Desert Classic antreten. Nach einer einwöchigen Turnierpause soll es dann bei der Genesis Open und der Honda Classic wieder um Titel gehen. Vor allem auf die Genesis Open freue sich Woods, nicht nur, weil die ehemalige Northern Trust Open nun von Tiger Woods Ventures veranstaltet wird. Einflussreicher sei das erste Erlebnis im Riviera Country Club mit seinem Vater gewesen, als Tiger zum ersten Mal überhaupt ein PGA-Tour-Turnier besuchte. Jahre später spielte er als 16-Jähriger selbst sein erstes Event auf der Tour im Riviera Country Club.

Tiger Woods Turnierkalender Januar / Februar 2017

Farmers Insurance Open 26.01.-29.01.2017
Dubai Desert Classic 02.02.-05.02.2017
Genesis Open 16.02.-19.02.2017
Honda Classic 23.02.-26.02.2017



Tigers Comeback - "Von da an war es okay"

Sportlich musste sich Tiger Woods bei der Hero World Challenge, seinem Comeback nach fast eineinhalb Jahren ohne Wettkampf, zwar deutlich geschlagen geben, doch sein persönliches Fazit fällt zufriedenstellend aus. Ein "positiver Schritt" sei das Turnier rückblickend gewesen, doch als es soweit war, war sogar die Legende nervös. "Der erste Abschlag war ein bisschen komisch [...]. Ich hatte gerade gesehen, wie Matt Kuchar seinen Ball nach rechts in die Wüste gesliced hatte, und das, obwohl der nie ein Fairway verpasst." Doch Tigers Drive gelang, das folgende Wedge ins Grün war problemlos. "Von da an war es okay."

Tigers Spiel - "Die guten Sachen waren sehr gut"

Wird er je wieder der Alte, sein Spiel wieder so spektakulär wie damals? Man wüsste es nur zu gern. Vielleicht hofft selbst Woods darauf. Doch sinnvoller als Kaffeesatzleserei ist nüchterne Analyse - und die betreibt Woods rückblickend auf die Hero World Challenge selbstkritisch: "Ich muss darauf aufbauen und die einfachen Fehler eliminieren, die ich gemacht habe. Nachdem ich so lange kein Golf gespielt hatte, habe ich einige dumme Fehler gemacht, die ich normalerweise nicht gemacht hätte. Und das ist mir teuer zu stehen gekommen." Doch auch hier überwiegt die Zuversicht: "Meine guten Sachen waren sehr gut."

Auf sein Spiel scheint sich Woods ohnehin weitestgehend zu verlassen. Viel größere Sorgen bereitete ihm vor seinem Comeback die körperliche Fitness: "Der einzige Zweifel, den ich hatte, war die physische Komponente der Runde, die Länge und Dauer." Woods habe im Vorfeld nicht viel Golf spielen können, zudem habe er wenige Wochen zuvor durch eine Erkrankung in kurzer Zeit fünf Kilogramm Gewicht verloren. "Meine größte Befürchtung? Wäre es nur das Turnier gewesen, total lässig. Aber ich war Veranstalter und hatte eine Menge anderer Dinge abseits des eigentlichen Turniers zu tun, was in Ordnung ist, aber schlaucht." Die Konsquenz: "Mir ging an allen vier Tagen die Luft aus."



Tigers Equipment - Wer wird neuer Austatter?

"Ich teste immer noch Schläger und versuche, die beste Ball-Holz-Kombination zu finden" - viel mehr gibt Woods auch in seinem neuesten Statement über die fortschreitende Suche nach einem neuen Equipment-Austatter nicht preis. Immerhin hat er in Bridgestone schon einen Vertragspartner für Bälle gefunden. Was seine zukünftigen Schläger betrifft, weiß bislang nur er sebst. Oder vielleicht noch nicht einmal das: "Ich werde wahrscheinlich vorerst mein altes Nike-Equipment weiter spielen und meinen Scotty Cameron Putter." Die Schlägerfabrikanten dieser Welt dürfen also weiterhin hoffen, dass sich der zweifache Vater für sie entscheidet.

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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Neunaber

    Dass Woods nichts Besseres zu tun hat als mit dem Rassisten Trump Golf zu spielen hat mich ratlos gemacht. Aber wahrscheinlich hat auch das mit Geld und Gier zu tun.

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