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Presidents Cup: Tiger Woods spricht von möglichem Karriereende

Bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Presidents Cup gab Tiger Woods zu, dass er womöglich niemals zum Wettbewerbsgolf zurückkehrt.

Tiger Woods spricht von möglichem Karriereende
Tiger Woods wird beim Presidents Cup als Vizekapitän fungieren - ob er selbst jemals wieder auf der PGA Tour antreten wird, weiß er nicht. (Foto: Getty)

Die Frage, wie es mit Tiger Woods weitergeht, steht nicht erst seit gestern im Raum. Am Mittwoch, im Zuge der Pressekonferenz vor dem Presidents Cup, bei dem Tiger Woods als Vizekapitän fungiert, stellte ein Reporter die entscheidende Frage: Ob er sich ein Szenario vorstellen könne, in welchem er nicht zum Wettbewerbsgolf zurückkehrt.

"Ich weiß nicht, was die Zukunft für mich bereithält"

"Ja, definitiv," antwortete der 41-Jährige, "ich weiß nicht, was meine Zukunft für mich bereithält. Wie ich euch erzählt habe, mache ich gerade noch 60-Yard-Schläge." Auch wenn er sich "optimistisch" über seine Fortschritte äußerte, steht damit nun erstmals klipp und klar die Möglichkeit im Raum, dass ein Comeback von Tiger Woods ein Traum seiner Fangemeinde bleiben könnte.


In der vergangenen Woche hatte Woods auf seiner Homepage einen Blogeintrag veröffentlicht, in dem er schrieb, er fühle sich "gut, stark" und schlage sich "wirklich gut." Seit seiner letzten Operation müsse er nicht mehr unter Schmerzen leben. Auch hier hatte er angemerkt, dass er bisher nur 60-Yard-Shots mache: "Ich habe keinen vollen Schwung gemacht seit meiner Wirbelfusions-Operation im vergangenen April, aber ich chippe und putte jeden Tag."

Justin Thomas und Rickie Fowler kämen regelmäßig für kleine Putt- oder Chip-Wettbwerbe vorbei. "Mein Muskeltonus kommt zurück, aber ich bin noch nicht in Golfform. Das wird Zeit brauchen", so Woods weiter, er wisse auch noch nicht, "welche Art von Schwung" er nutzen werde, "was mein Körper zulassen wird. Bis ich das weiß, werde ich auf meine Ärzte hören und es weiterhin langsam angehen lassen."



Der Presidents Cup ist schon der zweite Vergleich nach dem Ryder Cup, den Woods als Vizekapitän am Rand des Geschehens verbringt, seit gut zwei Jahren ist der 14-fache Majorsieger inzwischen fast durchgehend außer Gefecht, wies sich zwischenzeitlich gar wegen Medikamentenmissbrauchs selbst in eine Entzugklinik ein. Nun also die Nachricht, dass es vielleicht ganz vorbei ist mit seiner Karriere.

Das Erbe des Tiger Woods

Wie ironisch, dass ausgerechnet einen Tag nach dieser Hiobsbotschaft der lebende Beweis, dass die Golfikone dem Golfsport in vielerlei Hinsicht seinen Stempel aufgedrückt hat, die internationale Turnierbühne betritt: Der 16-jährige Amateur Robin Tiger Williams, der im Jahr seines größten Erfolges nach Tiger Woods benannt wurde, geht am Donnerstag beim British Masters auf der European Tour an den Start.

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