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Tiger Woods: Keine Antrittsgeld-Millionen mehr aus Nahost

20. Okt 2014
Millionen Dollar als Antrittsgeld für Tiger Woods sind den Scheichs im Nahenosten mittlerweile zu viel. Der Ex-Weltranglistenerste wird 2015 nicht zum Desert Swing eingeladen. (Foto: Getty)
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Jiménez womöglich mit Eis im Rioja, Poulter bald mit neuem Ausrüster und der R&A ab Oktober 2015 mit neuem Chef. Die Back Nine.

Der Glanz von Tiger Woods verblasst weiter: Nachdem der Golf-Superstar unlängst schon von Basketball-Star LeBron James als Top-Werbemarke des Sports entthront wurde, versiegt jetzt auch der Geldregen aus Nahost. Die Veranstalter der Abu Dhabi Championship und auch der Dubai Desert Classic (ohnehin mit dem „falschen“ Uhrensponsor ausgestattet) haben offenbar die enormen Antrittsgelder in der Größenordnung von zwei bis drei Millionen Dollar gestrichen, mit denen sie Woods in den vergangenen Jahren schon fast traditionell zu einem Auftritt beim Desert Swing der European Tour „verführt“ haben. Das will die britische Zeitung „The Telegraph“ aus den gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren haben. Es gebe, wird eine Quelle zitiert, „andere Spieler von großem  Interesse, und hier auch nicht nur Rory McIlroy. Tiger Woods verkörpert nicht mehr den Wert, den er früher einmal hatte“.

Jiménez mit Lebensmittelvergiftung

Vier Mal hat Miguel Ángel Jiménez die Hong Kong Open schon gewonnen, drei Mal in Serie hätte es dieses Jahr werden können. Doch der Spanier scheiterte am Cut und erklärte die schwache Vorstellung anschließend mit den Auswirkungen einer Lebensmittelvergiftung. „Wir hatten Fisch zum Dinner“, sagte Jiménez. „Vielleicht war das der Auslöser. Aber vielleicht waren‘s auch die Eiswürfel.“ Rotwein-Liebhaber Jiménez und Eiswürfel? Trinkt er seinen Rioja neuerdings gekühlt?


Poulter und Cobra-Puma trennen sich

Scheidung: Jahrelang war Ian Poulter (neben Rickie Fowler) DAS Gesicht von Cobra Puma Golf, jetzt trennen sich der englische Pro und der Ausrüster. Das gab Poulter via Twitter bekannt. Als neuer Schläger- und Schuhpartner von „Mr. Ryder Cup“, der ansonsten seine eigene Bekleidungskollektion „IJP“ trägt, wird Titleist gehandelt.

Ex-Deutschbanker wird neuer R&A-Chef

Führungswechsel: Der R&A, geschäftlicher Ableger des Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews, bekommt einen neuen Chef. Am 1. Oktober 2015 löst Martin Slumbers (54) den amtierenden Vorstandsvorsitzenden der Holding, Peter Dawson (66), ab. Der Brite Slumbers ist Investmentbanker, war ein hohes Tier im Weltgeschäft der Deutschen Bank und spielt ein Handikap zwei. Er beginnt Ende März beim R&A und wird vor seiner Amtsübernahme sechs Monate von Dawson eingearbeitet.

Wildschweine verhindern Swingolf

„1 up“ für die Wildschweine: Im Harz-Kurort Braunlage muss die Swingolf-Anlage still gelegt werden, weil das Areal im Kurpark immer wieder von den Schwarzkitteln auf der Suche nach Futter im Boden heimgesucht und durchpflügt wird. Wie mehrere Zeitungen berichten, habe der Pächter die Anlage immer wieder instand gesetzt, obwohl die Wildschweine teilweise bis zu 80 Prozent der Bahnen aufgewühlt hätten. Jetzt aber seien die Kosten zu hoch geworden.

Sandy Lyle ist Weltbester mit den Hickory-Schlägern

Old School: Sandy Lyle hat zwei Majors gewonnen, 1985 die Open und 1988 als erster Brite das Masters, jetzt ist der Schotte auch Hickory-Weltmeister. Bei der World Hickory Open auf dem Linkskurs von Panmure nahe Carnoustie setzte sich der 56-Jährige, der seit drei Jahren das Spiel mit den Schlägern aus früheren Zeiten pflegt, gegen starke internationale Konkurrenz durch.

Mit Golfschläger Kirche verteidigt

Halleluja! Mit einem Golfschläger hat der Hausmeister einer Kirche in Beacon Hill, einem Vorort von Seattle, einen Dieb gestellt und niedergeschlagen, der in den Keller des Gotteshauses eingebrochen war und Fahrräder stehlen wollte. Es ist nicht überliefert, was für ein Schläger zum Einsatz kam, aber er ging bei der Verteidigung der Kirche zu Bruch.

Golfresort soll Flächenbrand verursacht haben

Fahrlässige Brandstiftung? Das Omni La Costa Resort & Spa in San Diego/Kalifornien muss sich demnächst vor Gericht verantworten. Am 1. Mai waren acht Wohn- und zwei Geschäftshäuser sowie ein Appartementkomplex einem Flächenbrand zum Opfer gefallen. Das Feuer war nahe dem siebten Fairway des Resortplatzes entstanden; die Betroffenen vermuten als Ursache die achtlos weggeworfene Zigarette eines Golfers oder Funkenflug durch eine Pflegemaschine und haben das Resort verklagt.

Adler klaut Ball

Nicht jeder Eagle ist willkommen: Ein Golfball, und das noch auf dem Grün, wird zum Spielzeug für Amerikas Wappentier. So geschehen auf dem North Bellingham Golf Course im US-Bundesstaat Washington.

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Dr.Peter Pfaff

    Bei uns im Öschberghof werden im Herbst die Bälle massenweise von Raben vom Fairway geklaut.Da hilft kein Rufen,Schreien oder Pfeifen.

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