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Tiger Woods feiert seinen Sieg mit Sohn Charlie

05. Aug 2013
Tiger Woods freut sich nach seinem achten Triumph bei WGC Bridgestone Invitational. (Foto: Getty)
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Bubba Watson zahlt die Zeche für alle und Inbee Park ist erleichtert, nicht schon wieder gewonnen zu haben. Die Woche im Rückblick.

Alle reden nun vom guten Omen für den 15. ganz großen Titel: Weil Tiger Woods schon nach dem 2007er-Sieg beim WGC Bridgestone Invitational in der Woche drauf die PGA Championship gewonnen hat. Viel wichtiger als das kommende Major war für Tiger selbst freilich, dass sein vierjähriger Sohn Charlie in Akron dabei war und beide den ersten „gemeinsamen“ Sieg feiern konnten: „Das ist etwas ganz Besonderes für uns“, erzählte Woods, den nur noch drei Erfolge von Sam Sneads 82-Tour-Siege-Rekord trennen. „Meine Tochter Sam war 2008 dabei, als ich die US Open gewann. Jetzt weiß auch Charlie, wie es ist, wenn Dad eine Trophäe bekommt.“


Bubba schmeißt Lokalrunde für 600 Dollar

Spendabel, Bubba! Da sitzt man nichtsahnend mit rund vier Dutzend Golf-Fans in einem mexikanischen Restaurant in Akron, dann kommt Bubba Watson nach seiner zweiten WGC-Runde mit Webb Simpson zum Dinner – und übernimmt die Zeche für’s ganze Lokal. „Just for fun!“ 497,76 Dollar standen auf dem ellenlangen Kassen-Bon: Der Masters-Champ von 2012 hatte anfangs schon 500 Dollar „hinterlegt“ und packte noch einen Hunderter für’s Trinkgeld drauf. Stimmt so!

Lewis beendet asiatische Major-Serie

Zwei Birdies „wie aus heiterem Himmel“ an den Schlusslöchern des Old Course von St. Andrews, „dann war‘s vorbei. Es ist unglaublich!“: Stacy Lewis konnte es selbst kaum fassen. Mit dem ersten Triumph einer US-Proette bei der Women‘s British Open seit 2006 (Sherri Steinhauer) hat die 28-jährige Texanerin auch die Serie von zehn asiatischen Major-Siegen in Folge beendet.

Inbee Park: Froh, dass es vorbei ist

Das mit dem ersten Grand Slam im Profi-Golf hat nicht geklappt: Inbee Park wurde in St. Andrews nur geteilte 42. Die Südkoreanern war anschließend indes vor allem erleichtert: „Ich bin froh, dass es vorbei ist. Es war echt hart und erschöpfend, wegen des möglichen Grand Slam ständig im Mittelpunkt zu stehen.“

Player und die „richtige Frau McIlroy“

Noch‘n Ratschlag für Rory McIlroy: Gary Player hat ihm empfohlen, sich die „richtige Frau“ zu suchen. Getreu der Devise „Hinter jedem erfolgreichen Mann steckt eine starke Frau“, glaubt der neunfache Major-Sieger aus Südafrika, dass die Rumreiserei zu und mit Caroline Wozniacki den formkriselnden „Rors“ vom Trainieren abhalte. Die „richtige Frau“ hingegen, eine wie Players Gattin Vivienne, würde ihm den Rücken für den Fokus auf Golf freihalten. McIlroy kommentierte es diplomatisch: „Das hat er gesagt? Hab‘ ich gar nicht mitbekommen!“

Barber bleibt ehrlich

Blayne Barber bestätigt seinen Ruf als ehrlicher Golfer: Bei der Mylan Classic auf der Web.com-Tour unterschrieb der 23-Jährige eine 65 statt einer 66, meldete das falsche Birdie an der 16 des Southpointe GC/Pennsylvania nachträglich und packte seine Sachen. Vor knapp einem Jahr hatte sich Barber während der Q-School schon mal selbst disqualifiziert, als er sich Tage später „anzeigte“, weil er fälschlich nur einen statt zwei Strafschläge notiert hatte.

Nicklaus: Die Bälle kosten Zeit

Der Ball ist schuld: Er fliegt weiter, darum sind die Plätze größer, folglich dauert eine Golfrunde länger. So simpel ist die Erklärung von Großmeister Jack Nicklaus für Slow Play. „Es sind nicht nur die Spieler, die langsames Spiel verursachen“, sagte der „Goldene Bär“. „Es braucht eine Menge Golfplatz, der zudem immer komplizierter werden muss, um bei der Länge der Bälle herausfordernd zu bleiben. Das kostet Zeit.“

262.900 Dollar für den Claret Jug von 1946

1.106.868 Dollar hat die Versteigerung der Trophäen von Sam Snead eingebracht. Falls jemand noch Major-„Wertsachen“ im Keller hat – hier der aktuelle Zeitwert anhand der Snead-Auktion: Claret Jug der British Open 1946: 262.900 Dollar; Wanamaker-Trophy der PGA Championship 1951: 119.500 Dollar; Masters-Trophäe 1954 und Sneads dabei benutzter Putter: 191.200 bzw. 41.825 Dollar; Ryder-Cup-Trophäe 1959: 179.250 Dollar. Und so weiter…

Fritsch und Kirchmayr sind PGA-Champions

Florian Fritsch bleibt in der Erfolgsspur: Nach den Siegen auf der Pro Golf Tour gewann der 27-Jährige aus Neckargemünd in Gleidingen nahe Hannover auch die Deutschen Meisterschaft der PGA-Golfprofessionals. Damen-Meisterin wurde Steffi Kirchmayr aus Fürth.

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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