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Thomas Björn gewinnt die Omega European Masters

09. Sep 2013
Ein glücklicher Sieger: Schon zum zweiten Mal darf Thomas Björn die Trophäe in Crans Montana entgegennehmen. (Foto: Getty)
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Thomas Björn konnte das spannende Playoff gegen Craig Lee für sich entscheiden, Max Kieffer platziert sich auf T13.

Ein heftiges Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg lieferten sich Däne Thomas Björn und Schotte Craig Lee (beide -20). Lee war am Moving Day überraschend mit einer fantastischen 61er Runde an die Spitze gezogen und hatte dort Björn abgelöst, der sich heute zeitweilig seine Führung zurückholte – bis Lee ihn wieder ablöste und ins Playoff zwang, das aber schließlich Björn für sich entscheiden konnte. Miguel Angel Jiménez muss sich in seinem 25. Jahr in Crans Montana mit dem geteilten fünften Platz zufrieden geben, Max Kieffer äußerte sich sehr zufrieden über seinen geteilten 13. Platz.

Wegen Nebel hatte der Turniertag erst später begonnen, auch gegen Ende gab es noch einmal Verzögerungen, weil die Spielbahnen kaum erkennbar waren. Der letzte Flight war gerade auf der 17 angelangt, da musste das Spiel unterbrochen werden. Eine Viertelstunde später ging es weiter und bald darauf bereits ins Playoff.


Die Omega European Masters 2013: Spannend bis zum Schluss

Es war das erste Playoff seit 2008 in Crans Montana, das Thomas Björn und Craig Lee hier zwischen sich austrugen. Es war ein Duell von einem, der schon oft gewonnen hat, gegen einen, der bis jetzt noch sieglos blieb. Björn nämlich holte bereits 13 Trophäen auf der Tour, die letzte davon sogar bei der Omega European Masters 2011. Während es bei Björn also lediglich ein Weilchen her war seit dem letzten Sieg, hat Craig Lee noch nie einen feiern dürfen, obwohl der 36-Jährige schon 1996 ins Profilager gewechselt ist.

Bereits am ersten Extraloch konnte der erfahrene Björn das Playoff für sich entscheiden und sich damit den Turniersieg sichern. Lees Ball lippte beim Birdie-Putt aus, Björn hingegen lochte. So konnte der Däne zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder einen Sieg auf der Tour feiern, Lee hingegen wird sich noch gedulden müssen, bis er sein erstes Turnier gewinnt. Was ihn sicher trösten wird: Die Tourkarte für das nächste Jahr, um die er bis jetzt hatte bangen müssen, ist ihm nun sicher.

Soren Hansen mit dem zweiten Ass des Turniers

Schon zum zweiten Mal im Verlauf der Omega European Masters 2013 gab es ein Hole-in-One, diesmal vom Dänen Soren Hansen an Loch 3. Hansen hatte im Verlauf der Runde bereits ein Eagle an der 15 gespielt. Das erste Ass des Turniers hatte Engländer Richard Finch am Moving Day gespielt, seines erfolgte allerdings an Loch 13 und brachte ihm damit ein Omega-Chronometer ein. Für die 3 war allerdings kein Sonderpreis für das Erzielen eines Asses ausgeschrieben.

Wenig tröstlich auch, dass Soren sich ebenso wie Finch mit einer mittigen Platzierung zufrieden geben muss. Seinen insgesamt sechs Schlaggewinnen standen vier Bogeys gegenüber, sodass er sich mit drei Schlägen unter Par nur auf ingesamt -6 verbessern konnte und sich so den geteilten 26. Platz sicherte.

Bereits zum dritten Mal in der Geschichte des Turniers wurden in Crans Montana zwei Hole-in-Ones erzielt: 1999 schafften es Domingo Hospital an Loch 8 und Wayne Riley ebenfalls an Loch 3 – dieser hatte bereits 1995 am 13. Loch schonmal ein Ass geschlagen. Auch im Jahr 2003 wurde das doppelte Hole-in-One wiederholt, diesmal von Alexandre Chopard an der 16 und Patrik Sjöland an der 8. Immer waren die Asse in der dritten und vierten Runde des Turniers erzielt worden – ebenso wie in diesem Jahr.


Die European Tour in den Alpen

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Publikumsliebling Jiménez kann seinen Sieg nicht wiederholen

Der Spanier Miguel Angel Jiménez (-15), der vom ersten Tag an unter den ersten Zehn lag, konnte sich nicht mehr an die Spitze vorspielen. Mit vier Birdies und damit vier Schlägen unter Par brachte „el Mecanico“ es aber auf einen geteilten 5. Platz. 2010 konnte er sich den Titel in Crans Montana, wo er bereits zum 25. Mal infolge vertreten ist, zum ersten Mal sichern, dieses Jahr gelang ihm die Wiederholung nicht.

Kieffer schafft es nicht in die Top Ten

Der deutsche Rookie Maximilian Kieffer ließ bereits gestern nach seiner Runde auf Facebook verlauten, dass er am heutigen Finaltag die Top Ten angreifen wolle – doch dieser Plan scheiterte, stattdessen wurde es ein geteilter 13. Platz. Dabei hatte er seine Runde mit einem Eagle am ersten Loch hervorragend begonnen, bereits am zweiten Turniertag hatte er hier schonmal eines gespielt. Außerdem konnte er vier Birdies verzeichnen, musste aber auch drei Schlagverluste hinnehmen, sodass er mit seiner heutigen -3 insgesamt auf zehn Schläge unter Par kommt – die ersten Zehn lagen bei mindesten -12.

Kieffer zog nach der Runde trotzdem sehr zufrieden seine Bilanz: „Insgesamt war es ein sehr gutes Turnier für mich. Auf den ersten neun Löchern habe ich heute endlich mal wieder einen Lauf gehabt. Leider war mein langes Spiel wieder nicht so solide, wie ich es mir vorstelle. Gerade auf den zweiten neun Löchern hatte ich ein paar schlechte Eisenschläge dabei. Trotzdem bin ich mit meiner Platzierung hoch zufrieden.“

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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