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„The Donald“ hat endlich sein Major

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02. Mai 2014
"The Donald" übernimmt die Golf-Welt. Er bekommt nicht nur die PGA Championship, sondern vielleicht noch die Open Championship oben drauf. (Foto: Getty)
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Für Donald Trump hagelte es am ersten Mai gute Nachrichten: Er kriegt die PGA Championship, und vorher vielleicht die British Open.

Donald Trump genießt in der Golflandschaft einen zweifelhaften Ruf. Der Tycoon reißt sich, nach Meinung seiner Kritiker, einen traditionsreichen Golfplatz nach dem anderen unter den Nagel und schert sich dabei wenig um die historische Bedeutung der Clubs, der Landschaft oder der Umwelt. Am ersten Mai ging ein von ihm lange verfolgter Traum in Erfüllung: Die USGA vergab die PGA Championship 2022 an den Trump National Golf Club in Bedminster, New York – „The Donald“ bekommt sein erstes Herren-Major.

Viele Turniere führen zum Major

„The Donald“ hatte noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass er ein Major der Herren austragen will. Und er zeigte sein Organisationstalent schon in anderen Serien, richtete beispielsweise die US Amateur Championship 2009 aus, hat verschiedene Verträge mit der LPGA Tour und holte in jüngerer Vergangenheit die WGC Cadillac Championship auf den Trump National Doral in Miami. Auf der Pressekonferenz am ersten Mai gab der amerikanische Verband dann bekannt: 2017 geht die Senior PGA Championship in den Trump National Golf Club in Potomac Falls, 2022 die PGA Championship nach Bedminster.

Turnberry Resort als Bonus für Donald Trump

Und als ob das nicht reichen würde, wurde am gleichen Tag bekannt, dass Donald Trump einen weiteren Golfplatz eingetütet hat – das legendäre Turnberry Resort im Südwesten Schottlands. Das Turnberry Resort beheimatet drei traditionsreiche Golfplätze im klassischen Links-Style, eine Golfakademie und ein fünf Sterne Hotel. Es wurde 1906 fertig gestellt. Bereits viermal war das Turnberry Resort Austragungsort der Open Championship, im Zyklus der traditionellen Golfplätze für die Open müsste es bald wieder dran sein. „The Donald“ könnte also noch vor der PGA Championship 2022 ein Major austragen.

„The Donald“ – Fluch oder Segen?

Nach Presseinformationen hat Donald Trump nicht vor, die traditionsreichen Plätze zu renovieren, umzubauen oder auch nur zu berühren. Das Hotel will er jedoch zum „feinsten Golfhotel der Welt“ machen. Donald Trump ist seit mehr als 15 Jahren auf der Bühne des Golfsports aktiv und hat seine wirtschaftlichen Ambitionen in dieser Zeit zu einem regelrechten Golf-Königreich ausgebaut. Ob das gut oder schlecht ist? Wir wissen es nicht – was meint ihr?

Nützt oder schadet Donald Trump dem Golfsport?

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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