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TaylorMade, Titleist, Callaway, Nike: Golf Driver im Test

TaylorMade, Titleist, Callaway und Nike mit neuen Drivern zur Saison 2013. Was zeichnet diese Driver aus und wer sollte sie spielen?

12. Feb 2013
Welcher Driver ist für mich der Beste? Diese Frage stellen sich nicht nur Hobbygolfer vor jeder Saison. (Foto: Getty)
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Der R1 von TaylorMade Driver

Der R1 von TaylorMade. (Foto: TaylorMade)

TaylorMade Driver 2013

TaylorMade startet mit der 2013er Version des erfolgreichen Drivers R1 in die neue Saison. Der „2013 R1“ ist der derzeit am meisten verstellbare Driver auf dem Markt. Er kann im Loft um halbe Gradzahlen zwischen 8° und 12° verstellt werden. Damit will TaylorMade der Tatsache, dass ca. 80 Prozent der Amateure einen falschen Loft nutzen, entgegenwirken. Der Driver bietet sieben Schlägerblatt-Ausrichtungen von offen über square bis hin zur geschlossenen Schlagfläche. Durch die variable Platzierung der Gewichte kann die tendenziell höhere Flugbahn des Balles beeinflusst werden. Der R1 reduziert durch das aerodynamische Schlägerkopfdesign den Geschwindigkeitsverlust und kann mit wenig Spin überzeugen; diese Kombination führt zur optimalen Schlaglänge. Der R1 ist mit 499 Euro (oder sogar 599 Euro in der TP Version) der teuerste Driver der Saison 2013.

Der von 913 D3 von Titleist (Foto: Titleist)

Titleist Driver

Die neuen Modelle von Titleist heißen 913 D2 und D3. Der D2 hat mit 460cc einen leicht größeren Kopf in Tropfenform als der D3 (445cc), der dafür durch schlichtere Form überzeugt. Ziel des Drivers ist es, eine höhere Ballgeschwindigkeit mit größerer Fehlertoleranz zu kombinieren und die üblichen Verstellmechanismen (Loft und Lie können im Hosel separat voneinander verstellt werden) zu bieten. Durch neue geschmiedete, asymmetrische Schlagflächeneinsätze aus Titan bieten der D2 und D3 einen um 11 Prozent größeren Sweetspot als die Vorgänger, was auch bei schlecht getroffenen Bällen nur zu geringem Geschwindigkeits- und Längenverlust führt. Während der Schwerpunkt beim D2 weit unten liegt und die Fehlertoleranz somit bei optimalem Ballflug und leichter Draw-Tendenz erhöht wird, ermöglicht der D3 dank neutraler Gewichtsverlagerung eine hohe Schlagkontrolle für den ambitionierteren Spieler. Die neuen Titleist-Modelle gibt es ab sofort ab 429 Euro im Handel.

Der RAZR Fit Xtreme von Callaway (Foto: Callaway)

Callaway Driver

Callaway’s RAZR Fit Xtreme baut auf dem RAZR Fit der Vorsaison auf. Die ohnehin guten Werte in Sachen Spin, Fehlerverzeihbarkeit und Ballgeschwindigkeit wurden im Vergleich zum Vorgängermodell noch einmal optimiert. Dabei half vor allem die Forged Composite Technologie, die eine leichte Krone und einen tief sitzenden Schwerpunkt mit sich bringt. Ziel Callaway’s war es, die Eigenschaften der besten Driver der Tour zu vereinen. Der RAZR Fit Xtreme richtet sich eher an den besseren Spieler. Der durchschnittliche Spieler wird durch den etwas leichteren Schlägerkopf womöglich an Kontrolle verlieren. Auch beim RAZR Fit Xtreme Driver kann der Winkel der Schlagfläche am Hosel verstellt werden. Mit zwei unterschiedlich schweren Gewichten (1 und 13 Gramm) kann wahlweise eine Draw- oder Fade-Tendenz eingestellt werden. Die Speed-Frame Technologie der Schlagfläche vergrößert den Sweetspot und sorgt so auch bei nicht zentral getroffenen Bällen nur für geringen Längenverlust. Der RAZR Fit Xtreme ist für 449 Euro zu haben.

Der VRS Covert Driver von Nike (Foto: Nike)

Nike Driver

Nike hat für 2013 nicht nur fünf neue Professionals, sondern auch zwei neue Driver im Gepäck. Der VRS Covert Driver (wahlweise auch in der Tour-Version erhältlich) ist der erste High Speed Cavity Back Driver auf dem Markt. Das Cavity Back sorgt für extrem hohe Geschwindigkeiten, die im Abschwung erzielt werden können und die zu einer perfekten Kraftübertragung auf den Ball führen. Die dadurch erzielbare Schlagweite wird durch die NexCOR Technologie mit einer hohen Fehlertoleranz kombiniert. Dabei wird Sweetspot des Drivers um 45 Prozent vergrößert, um selbst bei schlecht getroffenen Bällen gute Längen zu erreichen. Wie bei Titleist und Callaway können auch beim VRS Covert am Hosel Loft und Lie separat voneinander verstellt werden. Der Driver überzeugt durch kraftvolles Design und ist von den vorgestellten Modellen nicht nur der Kleinste (430cc), sondern auch der Günstigste. 299 Euro muss für den VRS Covert bezahlt werden, die Tour-Version ist 100 Euro teurer.

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Matthias Gräf

Matthias Gräf - Gründer und Geschäftsführer von Golf Post

Er spielt seit 15 Jahren leidenschaftlich Golf und bewegt sich seit Jahren um die Single-Hcp-Marke. Er ist der Initiator hinter dem Golf Post Onlinemagazin und verfolgt damit das Ziel den Golfsport in Deutschland voranzubringen. Sie finden Matthias Gräf auch auf Google+.
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