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TaylorAde – Adidas beschließt Verkauf der Golfsparte

Nach verlustreichen Jahren hat Adidas den Verkauf seiner Golfsparte beschlossen. Neben TaylorMade sind zwei weitere Marken betroffen.

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04. Mai 2016
Adidas hat den Verkauf seiner Golfsparte beschlossen. Auch TaylorMade ist betroffen. (Foto: Getty)

Die Adidas Gruppe will den größten Teil seiner Golfsparte verkaufen. Dies teilte der Konzern aus Herzogenaurach am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit. Veräußert werden sollen sowohl TaylorMade als auch die Marken Adams und Ashworth. Lediglich Adidas Golf soll als Teil der Kernmarke erhalten bleiben.

Man werde aktiv nach Käufern für die drei Golf-Töchter suchen, ließ der Sportartikelhersteller in seinem Communiqué verlauten. Infolge einer internen strategischen Prüfung habe der Vorstand beschlossen, "konkrete Verhandlungen mit interessierten Parteien aufzunehmen". Adidas Golf solle sich zukünftig auf den Verkauf und die Vermarktung von Golfschuhen und -bekleidung konzentrieren. Der Aufsichtsrat des Unternehmens muss dem Beschluss allerdings noch zustimmen.

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Adams und Ashworth schlucken Umsatzwachstum

Insgesamt steht die Adidas Gruppe nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Herbert Heiner gut da. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2016 um 22 Prozent. Der Umsatz der Golfsparte ging allerdings um ein Prozent zurück. Verantwortlich dafür sind vorallem die Verluste von Adams und Ashworth, die auch das Wachstum von Adidas Golf und TaylorMade zunichte machten.

Herbert Heiner: "TaylorMade ist ein sehr zukunftsträchtiges Geschäft"

„TaylorMade ist ein sehr zukunftsträchtiges Geschäft. Wir haben jedoch beschlossen, dass es nun an der Zeit ist, uns noch stärker auf den Markt für Sportschuhe und Bekleidung zu konzentrieren“, sagte Hainer. Er sei überzeugt, dass "TaylorMade attraktive Wachstumschancen für die Zukunft" biete. "Gleichzeitig werden wir durch die geplante Veräußerung die Möglichkeit haben, unsere Komplexität zu reduzieren und uns auf die Geschäftsbereiche zu konzentrieren, in denen wir die höchste Rendite erzielen sowie unsere Konsumenten am wirkungsvollsten erreichen und ihre Markentreue für Adidas und Reebok sichern können.“

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Tja adidas, selbst versaut. Selbst der Dümmste Golfer kauft eben keine 3 Driver im Jahr nur weil ihr 3 mal im Jahr ein neues Modell auf den Markt bringt. Da wartet der deutsche Schnäppchenjäger und kauft das „Altmodell“ von vor 4 Monaten nur noch zum Abverkaufspreis… und so hat euch ein Händler nach dem Anderen aus dem Sortiment genommen.

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