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Kiradech Aphibarnrat gewinnt die Shenzhen International

19. Apr 2015
Kiradech Aphibarnrat sicherte sich bei der Shenzhen International den Sieg im Playoff. (Foto: Getty)
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Thailänder Kiradech Aphibarnrat entscheidet die Shenzhen International für sich. Max Kieffer beendet das Turnier auf dem geteilten 29. Rang.

Kiradech Aphibarnrat konnte sich in China das finale Playoff gegen Hao-tong Li für sich entschieden und somit den Sieg bei der Shenzhen Open holen. Er und Li hatten sich im Laufe des Turniertages mit zwölf Schlägen unter Par an die Spitze des Feldes gesetzt. Hinter ihnen auf dem dritten Platz positionierte sich der Engländer Tommy Fleetwood mit insgesamt elf Schlägen unter Par. Maximilian Kieffer, der als einziger deutscher Spieler das Finale erreichte, belegte den geteilten 29. Rang.

Kiradech Aphibarnrat und Hao-tong Li Kopf an Kopf

Der Thailänder Kiradech Aphibarnrat war mit einem Vorsprung von zwei Schlägen aus Führender in den Finaltag eingezogen. Trotzdem wurde es für ihn noch einmal knapp. Der 25-Jährige spielte ausgerechnet am letzten Tag neben seinen zwei Birdies vier Schlagverluste verbuchen und ließ damit zunächst den Verfolgern, allen voran dem Lokalmatador Hao-tong Li, den Vortritt. Am vorletzten Loch jedoch zog Aphibarnrat mit einem Eagle wieder mit dem 19-Jährigen gleich. Dem war das Erstaunen deutlich anzusehen:


Den finalen Birdieputt zum regulären Sieg verschob er knapp, forcierte aber ein Playoff. Dieses konnte der 25-Jährige schließlich für sich entscheiden, als der Birdie-Putt von Li sein Ziel verfehlte und es ihm dagegen gelang, sicher zu lochen. „Es war hart“, sagte er am Ende des Turniertages. Sein Caddie habe ihm Mut gemacht: „Er sagte: ‚Wir verlieren nicht!'“, meinte der Profi, der mit diesem Triumph seinen zweiten European-Tour-Sieg feiern konnte.

Max Kieffer fühlt sich „akklimatisiert“

Knapp an einer Top-25-Platzierung rauschte der Deutsche Maximilian Kieffer vorbei, denn in einer ansonsten makellosen Abschlussrunde mit fünf Birdies passierte ihm am 15. Loch ein Malheur in Gestalt eines Doppelbogeys. Trotzdem markiert die 69, die er am Ende seines Turniertages auf der Scorekarte unterschreiben konnte, seine beste Runde des Turniers und bringt ihm bei fünf Schlägen unter Par den geteilten 29. Platz ein. Der gebürtige Bergisch Gladbacher verkündete nach der Runde via Facebook mit einem Augenzwinkern: „Das Abo auf den 30. Platz diese Saison läuft auch in China weiter. Es war wieder einiges mehr drin, aber leider habe ich jede Runde ein schlechtes Finish eingebaut. Das Spiel ist richtig gut und so langsam bin ich auch akklimatisiert. Freu mich auf Shanghai nächste Woche!“. Er war der einzige von drei deutschen Spielern, der es ins Wochenende geschafft hatte. Moritz Lampert und Marcel Schneider waren am Cut gescheitert.

Bubba Watson meldet sich in der Finalrunde zurück

Die Ergebnisse von Golfstar Bubba Watson, der der European Tour in dieser Woche einen kleinen Besuch abstattete, hatten in den ersten drei Runden des Turniers deutlich zu wünschen übrig gelassen. Auf einen 70er Auftakt waren zwei 74er Runden gefolgt, in den Finaltag gestartet war der zweifache Masters-Sieger vom geteilten 54. Platz aus. In der entscheidenden Runde aber meldete sich der linkshändige Longhitter, der noch nie einen Coach an seinen Schwung heranließ, eindrucksvoll zurück. Mit drei Birdies in Folge startete er auf eine 65er Runde, die ihm immerhin noch den geteilten 29. Platz neben Max Kieffer einbrachte.

Hier geht’s zum vollständigen Leaderboard der Shenzhen International!

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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