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San Francisco: Unter Kaliforniens Sonne golfen wie die Profis

03. Mai 2015
Wahrzeichen von San Francisco ist die weltbekannte Golden Gate Bride. Doch die kalifornische Stadt bietet auch interessante Golferlebnisse. (Foto: flickr/Kathy Vitulano)
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If you´re going to San Francisco… – dann gibt es viel zu erleben: Golfen zwischen Golden Gate Bridge, Weinbergen und Pebble Beach!

Cable Cars, Golden Gate Bridge, Lombard Street, Hippies, Transamerica Pyramid und 49ers. San Francisco, im US-Bundesstaat Kalifornien gelegen, zählt zu den faszinierendsten und eindrucksvollsten Städten der Welt. Mit gut 800.000 Einwohnern handelt es sich um die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Auch Golfspieler kommen in San Francisco auf ihre Kosten. Es gibt zahlreiche reizvolle Plätze und neben dem regelmäßigen Abstecher der Damen auf der LPGA Tour, macht dieser Tage auch die European und PGA Tour mit der WGC – Cadillac Match Play Championship im TPC Harding Park von San Francisco Station.


Golf in San Francisco – Auf den Spuren der Profis

Mit ganzjährig angenehmen Temperaturen ist San Francisco ein Paradies für jeden Golfer. Von Deutschland aus in etwa elf Flugstunden erreichbar, wird die Stadt am Pazifischen Ozean von den großen Fluggesellschaften wie Lufthansa und United Airlines direkt angeflogen. Mittlerweile gibt es allein im Stadtgebiet zehn hervorragende Golfplätze von internationalem Niveau. Alleine TPC Harding Park bietet insgesamt 27 Löcher – ein atemberaubender Platz, der eine Herausforderung für jeden Golfer darstellt.

Der 18-Loch-Kurs (Par 72) liegt dabei auf einer sanften Halbinsel, die von den Ufern des Lake Merced umgeben ist, während Fleming 9 der 2.100 Meter lange 9-Loch-Kurs ist, der in das Innere des Harding Park Courses integriert wurde. Bei dieser Anlage ist die richtige Schlägerwahl und Genauigkeit gefragt. TPC Harding Park liegt nur etwa zwei Kilometer vom Pazifischen Ozean entfernt, in der Nähe der malerischen Skyline und des berühmten San Francisco Zoos. Die Greenfeepreise für 18 Löcher liegen bei 156 US-Dollar, für 9 Bahnen müssen nur 28 Dollar gezahlt werden.

Bewegte Geschichte mit britischer Wertarbeit

Nur eine kurze Autofahrt von der Innenstadt San Franciscos entfernt liegt der 18-Loch Presidio Golf Course. Der früher nur für Militäroffiziere und Vereinsmitglieder vorbehaltene Platz ist seit dem Jahr 1995 auch der Öffentlichkeit zugänglich und hat sich schnell als  einer der besten öffentlichen Golfplätze des Landes etabliert. Mit einer Länge von 6.500 Metern ist der renommierte Presidio Golf Course eine Herausforderung für anspruchsvolle Golfer. Die Bahnen schlängeln sich durch schöne Eukalyptusbäume und Monterey Kiefern sowie unzählige Hügel, die bekanntlich das Markenzeichen von San Francisco sind. Entworfen mit engen Fairways und strategisch platzierten Bunkern ist es dennoch ein Platz für Spieler aller Stärken.

Als einer der ältesten Golfplätze der Westküste, blickt der Presidio Golf Course auf eine bewegende Geschichte zurück. Ursprünglich 1895 von Robert Wood Johnstone als 9-Loch Platz gebaut, wurde der Kurs 1910 von Johnstone in Zusammenarbeit mit William McEwan erweitert und anschließend von der britischen Firma Fowler & Simpson 1921 neu gestaltet und verlängert. Die Löcher wurden über eine Basis von Adobe Lehm, Gestein, Sand oder einer Kombination von allem gebaut. Das Greenfee für eine 18-Loch-Runde liegt bei 125 US-Dollar.

San Francisco bietet darüber hinaus noch weitere interessante Golfplätze wie etwa den Gleneagles Golf Course, The Olympic Club, Golden Gate Park Golf Course und Lincoln Golf Park Course.

Chardonnay und Merlot: Golf und Wein im Napa Valley

Auch das Umland von San Francisco ist allemal eine Reise wert, um neben den Golfplätzen Kaliforniens Land und Leute zu erkunden. Eine der beliebtesten Touristenziele ist das Weinanbaugebiet Napa Valley, welches sich rund 50 Kilometer von San Francisco entfernt befindet. Napa Valley ist das größte Weingebiet der USA und zählt mit jährlich fünf Millionen Besuchern hinter Disneyland zu den beliebtesten Attraktionen Kaliforniens. Aber natürlich kann man in Napa Valley auch Golf spielen – hervorragend sogar – und nach der Runde eine gute Flasche Wein trinken. Die herrliche Landschaft lädt geradezu ein.

Napa Valley beheimatet eine Vielzahl von Golfclubs, wie etwa den Chardonnay Golf Club. Der 18-Loch Chardonnay Golf Club & Vineyards befindet sich im Südosten der Stadt Napa in Jameson Canyon, am Tor zu dem weltbekannten Weinanbaugebiet. Der Kurs schlängelt sich durch mehr als 150 Hektar Chardonnay und Merlot Weinberge und verfügt über zahlreiche Seen und Bachüberquerungen sowie eine Vielzahl von heimischen Bäumen, Sträuchern und Wildtieren. Der Kurs bietet mit sechs Par-5, sechs Par-4 und sechs Par-3-Bahnen eine herausfordernde Mischung für jeden Golfer.

Ein einzigartiges Erlebnis für jeden weinliebhabenden Golfer. Das Greenfee für 18-Loch beginnt bei 64 US-Dollar. Sehr gute Übernachtungsmöglichkeiten findet man in den nahegelegenen Hotels und Pensionen, die für jeden Geldbeutel ausgelegt sind.


San Francisco - Zerrissene Jeans und Premium-Golf

Pebble Beach – Einer der teuersten Golfplätze der Welt

Eine etwa zweistündige Autofahrt von San Francisco entfernt liegt des Weiteren der für viele Golfer legendäre Ort Pebble Beach. Insgesamt fünf Golfplätze von internationalem Niveau bietet dieser beeindruckende Küstenabschnitt. Zwei Plätze, die sich Golfer sicherlich nicht entgehen lassen sollten, sind der Pebble Beach Golf Links und der Spyglass Hill Golf Course. Der 18-Loch Pebble Beach Golf Links ist Schauplatz preisträchtiger Turniere, darunter das jährliche AT & T Pebble Beach National Pro-Am auf der PGA Tour. Darüber hinaus wurde hier bereits fünf Mal die US Open Championship, zuletzt in 2010, ausgetragen. 2019 wird das Major dann zum sechsten Mal zurückkehren.

Nervenkitzel ist bereits am ersten Abschlag garantiert. Man spürt die Anwesenheit der größten Legenden des Golfsports. Seit 1919 zieht dieser Platz Spieler sowie Zuschauer in seinen Bann. Entworfen von Jack Neville und Douglas Grant, bietet er spektakuläre Ausblicke aufs allgegenwärtige Meer, die zerklüftete Küste sowie herausfordernde Fairways und Abschläge auf steilen Klippen. Das Greenfee zählt mit 495 US-Dollar jedoch zu den teuersten der Welt.

Der von Robert Trent Jones entworfene Spyglass Hill Golf Course zählt von den Championship Tees auf der anderen Seite zu den schwierigsten Golfplätzen der Welt und verfügt über ein Course Ranking von 75,5 und ein Slope Rating von 144. Der 1966 eröffnete Kurs verfügt über zwei unterschiedliche Arten von Gelände, welche die Art und Weise des Spiels beeinflussen. Die ersten fünf Löcher fordern den Spieler durch Sanddünen am Meer heraus und es ist ein sicheres Auge bei der Wahl des richtigen Weges für den Ball gefragt. Die Fairways der nachfolgenden 13 Löcher schlängeln sich durch majestätische Kiefern und warten mit erhöhten Greens, strategisch platzierten Bunkern und Wasserhindernissen auf. Das Greenfee für eine 18-Loch-Runde kostet 395 US-Dollar.

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Nadine Lymberopoulos

Nadine Lymberopoulos - Freie Autorin für Golf Post

Nadine Lymberopoulos ist Juristin und arbeitet als freie Autorin für Golf Post. Zum Golfen kam Nadine durch ihren Mann vor vier Jahr und ist seitdem vom Golfvirus infiziert. Um ihren Wunsch von einem einstelligen Handicap zu verwirklichen, trainiert sie ehrgeizig an ihrem perfekten Schwung. Während ihren Urlaubsreisen ist Nadine immer auf der Suche, neue und noch unbekannte Golfdestinationen zu entdecken.

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