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Ryder Cup: „Captain Watson“ hat sich entschieden

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03. Sep 2014
Tom Watson, Kapitän des Ryder Cup Team USA, benannte Dienstag Nacht seine komplette Mannschaft. (Foto: Getty)
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Tom Watson verzichtet auf Experimente und nominiert drei Spieler mit Ryder-Cup-Erfahrung für das Team USA.

Nachdem Paul McGinley bereits am Dienstag Mittag seine komplette Mannschaft für den Ryder Cup Ende September in Gleneagles vorgestellt hatte, zog nun, in der Nacht auf Mittwoch, auch der amerikanische Kapitän Tom Watson nach und benannte die noch drei fehlenden Spieler. Nachdem sich neun Spieler bereits über die Geldrangliste qualifiziert hatten, nominierte Watson auf der Pressekonferenz in New York City Keegan Bradley, Hunter Mahan und Webb Simpson.


Captain’s Pick statt „Saturday Night Show“

Gesendet wurde die Zeremonie aus dem Studio der „Saturday Night Show“. Medienwirksam inzeniert gab zunächst „Captain Watson“, wie die Spieler ihn ansprachen, den Namen eines jeden einzelnen Erwählten preis, bevor dieser dann interviewte wurde. Die Freude war den drei Glücklichen anzusehen. Seine Vorfreude auf den Ryder Cup wusste Bradley, der zum zweiten Mal in Folge für das Team USA antreten wird, kaum auszudrücken: „Es ist unglaublich, in einem Team zu sein, mit einem Kapitän wie Tom Watson. Das ist etwas, das man nicht in Worte fassen kann.“

„Willkommen im Ryder-Cup-Team!“

„Captain Watsons“ zweite Wahl fiel auf Mahan „wegen dessen Matchplayqualitäten“, so der Kapitän. Nach einem kurzen Telefonat mit seinem Spieler teilte Watson ihm die Aufnahme in die US-Mannschaft mit den Worten „Willkommen im Ryder-Cup-Team!“ mit. Der 32-jährige, der das erste Playoff-Event der FedExCup-Finalserie gewann, war sich sicher, dass er „ohne diesen Sieg wohl nicht dabei gewesen wäre“. Die drei Wochen bis zum Start des Ryder Cup wolle er nutzen, um sich „physisch und psychisch vorzubereiten“. Den Reiz des Kontinentalturniers sieht Mahan vor allem in der Tradition des Turniers, der „unglaublichen Unterhaltung für die Zuschauer“ und auch der Rivalität auf dem Platz, zu Spielern, die er „jede Woche“ trifft. Nach vierjähriger Abstinenz wird es Mahans dritte Teilnahme am Ryder Cup sein.

Webb Simpson will auch mal feiern

„Ich habe mich schwergetan mit einigen Spielern“, antwortete Watson auf die Frage nach dem dritten Pick. Die Wahl Simpsons erklärte er mit dessen „unheimlich starken Verlangen, im Team zu sein.“ Mehr noch als seine Mannschaftskameraden strahlte Simpsons übers ganze Gesicht, bedankte sich aber brav („Einer der großartigsten Anrufe, die ich je bekommen habe“), bevor auch er enthusiastisch auf die „phantastische Stimmung der Zuschauer“ vorausblickte. Der 29-jährige wird, wie Bradley, nach 2012 zum zweiten Mal teilnehmen. Die Erfahrung der Niederlage vor zwei Jahren werde diesmal seine größte Motivation sein: „Wie die anderen damals gefeiert und gelacht haben, und wir ließen die Köpfe hängen… Diesmal wollen wir feiern und lachen.“

Tom Watsons unerschütterlicher Glaube

Auf der Strecke blieb Chris Kirk, Gewinner der BMW Championship und Führender im FedExCup.  „Ich hatte ein schwieriges Gespräch mit Chris, doch er sagte: ´Wenn, dann kann ich eine schlechte Nachricht nach einem Sieg aufnehmen.´ Er hat es wie ein Mann aufgenommen“, so Watson. An Vertrauen in seine zwöf Spieler mangelt es dem Kapitän auch ohne Kirk nicht: „Ich habe einen fundementalen Glauben an  unser Team. Und wichtiger noch: Das Team hat einen fundamentalen Glauben an sich selbst!“

Ryder Cup Team USA

  • Rickie Fowler
  • Jim Furyk
  • Zach Johnson
  • Matt Kuchar
  • Phil Mickelson
  • Patrick Reed
  • Jordan Spieth
  • Jimmy Walker
  • Bubba Watson
  • Keegan Bradley
  • Hunter Mahan
  • Webb Simpson


Die Ryder-Cup-Teams 2014

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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