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Rory McIlroy: Der Nationenzwiespalt hat mir Olympia vermiest

„Mister 58“ fährt nach Paris, Monahan lädt die Ladies ein, Vorfreude auf einen tollen Film und Garcias Verlobung. Die Back Nine.

Rory McIlroy Nationalzwiespalt Olympia vermiest Back Nine
Darüber, dass er sich für eine Olympia-Teilnahme zwischen zwei Nationen hätte entscheiden müssen, anstatt für Nordirlans anzutreten, war Rory McIlroy gar nicht glücklich. (Foto: Getty)

Spätes Bekenntnis: Rory McIlroy hat jetzt die wahren Beweggründe für seine Olympia-Absage preisgegeben. Demnach war es war weniger der Zika-Virus als vielmehr eine „Allergie“ gegen die Flagge, unter der er hätte spielen müssen. Lediglich die Wahl zwischen Großbritannien und Irland zu haben, statt für sein Geburtsland Nordirland spielen zu können, das habe ihm die Olympischen Spiele vermiest, sagte McIlroy in einem Interview mit dem irischen Blatt „Sunday Independent“: „Es hat mich geärgert, dass mir eine Wahl aufgezwungen wurde. Dass ich in eine Situation gezwungen wurde, mir zu überlegen, wer ich bin, woher ich komme, wo meine Loyalität liegt. Das hat einige Ressentiments gegen Olympia aufgebaut. Vielleicht ist das falsch, aber so denke ich nun mal.“ Justin Rose, dem Olympiasieger, habe er gesagt: „Wenn ich auf dem Podium gestanden hätte, mit der irischen Hymne oder der britischen Flagge, dann hätte ich mich verdammt unwohl gefühlt. Ich habe dazu keine Beziehung, deswegen wollte ich dem fern bleiben.“

Derzeit kuriert der Weltranglistenzweite vor seinem Start bei der BMW South African Open einen Anfall von Pfeifferschem Drüsenfieber aus, den Virus hat er sich bei der WGC – HSBC Championship in Shanghai eingefangen. Unterdessen gab die European Tour bekannt, dass McIlroys Angriff auf die Fahne am letzten Loch der Irish Open im „K Club“ von den Fans zum Schlag des Jahres 2016 gewählt wurde.

Ryder Cup: Furyk wohl US-Kapitän für 2018

Gerüchteküche: Es scheint, als stehe der Widerpart von Europas Ryder-Cup-Kapitän Thomas Björn für den Kontinentalwettbewerb 2018 fest. Das britische Blatt „The Telegraph“ will erfahren haben, dass die Amerikaner diese Woche „Mister 58“ Jim Furyk (46) zum Skipper für Paris küren. Seine Einsätze als Assistent von Davis Love III, der sich übrigens gerade beim Snowboarden das Schlüsselbein gebrochen hat, und vor allem sein Engagement in der US-Task-Force sollen den Ausschlag gegenüber Mitkandidat Fred Couples gegeben haben.



Justin Thomas: Loblied von Jordan Spieth

Knotenlöser: Es ist Justin Thomas‘ dritter Titel auf der PGA Tour, dieser Sieg beim Tournament of Champions. Für „Best Buddy“ Jordan Spieth freilich der Wichtigste. „Das dürfte bei ihm alle Schleusentore öffnen“, sagte der Texaner: „Dieser Typ schlägt unendlich. Er hat ein wirklich schickes Kurzspiel. Und sein Kursmanagement ist klasse.“ Interessant am Rande: Thomas, den immer noch fuchst, dass er den Sprung ins US-Ryder-Cup-Team für 2016 verpasst hat, gewann mit drei Schlägen vor Hideki Matsuyama – so, wie schon bei seinem zweiten CIMB-Classic-Erfolg vergangenen Oktober.

Ian Poulter zeigt seinen Fundus

Blick ins Depot: Ian Poulter hat mal mit der Kamera abgeleuchtet, was sich in gut zwei Jahrzehnten als Golfprofessional so an Material angesammelt hat, 51 Bags und Hunderte von Schlägern, aber sehen Sie selbst:

Little wonder thru the office...

Ein von Ian Poulter (@ianjamespoulter) gepostetes Video am



Tournament of Champions bald mit Damen?

Reformer: PGA Championship im Mai, die „Players“ im März – der neue PGA-Tour-Commissioner Jay Monahan hat eine Menge vor. Und noch ein kleines „Schmankerl“ in der Tasche. Mittelfristig könnten auch die Gewinnerinnen der LPGA Tour beim Tournament of Champions an den Start gehen, das Turnier auf Hawaii also zum gemischten Event werden. Monahan ist diesbezüglich bereits mit seinem LPGA-Tour-Kollegen Mike Whan im Gespräch.

„Tommy‘s Honour“: Die Spannung steigt

Wachsende Vorfreude: Wir haben schon drüber berichtet, jetzt ist ein weiterer beeindruckender Trailer zu „Tommy‘s Honour“ erschienen, dem Film über das Leben von Old Tom Morris und vor allem seines Sohns Tom Morris Jr., der trotz seines frühen Tods zu den größten Golfern aller Zeiten gehört. Regisseur Jason Connery, der Sohn von Sean „James Bond“ Connery, scheint auf Basis des Buchs von Kevin Cook ein wirklich grandioses Werk geschaffen zu haben. Im April soll der Streifen weltweit in die Kinos kommen.

Woods über Trump: „Für 70 ziemlich weit“

Wenn der Tiger mit „The Donald“…: Tiger Woods hat mit dem baldigen US-Präsidenten Donald Trump Golf gespielt und damit seine „Sammlung“ von „First Golfern“ aktualisiert. Trump schlage für einen 70-Jährigen ziemlich weit, berichtete Woods per Blog über die Runde auf dem Trump International in West Palm Beach: „Er langt ganz schön hin.“ Unterhalten habe man sich über alles mögliche, viel gelacht, sich gefoppt und gestichelt. Gezählt wurde nicht: „Es war eine reine Spaßrunde, ich habe Driver und Fairway-Hölzer probiert“, notierte Woods: „Ich denke, es war interessant für ihn zu sehen, wie unterschiedlich Schläge sein können, wenn man experimentiert.“





Garcia kommt unter die Haube

Aufgebot bestellt: Nein, es wird jetzt nicht jeder Golfer vermeldet, der vor den Traualtar tritt. Aber Sergio Garcia ist ja auch nicht „jeder Golfer“. Der Spanier, der heute den 37. Geburtstag feiert, verkündete via Twitter seine Verlobung mit der einstigen „Golf-Channel“-Reporterin Angela Akins. Noch dieses Jahr sollen die Hochzeitsglocken läuten.

Auf Kufen und glattem Parkett

Zum Schluss: Winter ist‘s, Schnee hat‘s hier und da, glatt kann‘s überall sein, da bietet sich an, Tricksereien mit Schläger und Ball auch auf eisigem Parkett zu beherrschen, wegen der Schlittschuhe unter verschärften Bedingungen:

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