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„Eigentlich bin ich begeistert“- Zum Relaunch der European Open

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27. Sep 2015
Die Premiere der Porsche European Open in Deutschland (Foto: Getty)
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Die neue Ära der Porsche European Open wurde mit namenhaften Sponsoren und zwei Millionen Euro Preisgeld eingeleitet.

Nach sechs Jahren ist sie zurückgekehrt: Die European Open wurde erstmals auf kontinentaleuropäischem Boden im ostbayrischen Bad Griesbach ausgerichtet. Auf dem extra umgebauten, von Bernhard Langer entworfenen Beckenbauer Golf Course in Europas größtem Golf und Spa Resort fand dieses Jahr gleich das zweite deutsche European-Tour-Event statt und lockte an vier Turniertagen gut 25.000 Besucher an.

Das erste Jahr muss jetzt erst einmal „verdaut“ werden

Das Resümee von Turnierdirektor Dominic Senn lautet: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Relaunch der Porsche European Open und es war ein gelungener Auftakt.“ Für die nächsten beiden Veranstaltungen in den Jahren 2016 und 2017 will Senn das Qualitätsniveau in Punkten Spielerfeld und Preisgeld durch weitere Partner steigern.


Bereits während des Turniers wurden von der Turnierorganisation Optimierungsmöglichkeiten gesammelt und notiert, die im Nachgang des Events nun ausgewertet werden, um diese im folgenden Jahr bei der Budgetplanung zu berücksichtigen. Nachdem die erste Veranstaltung dann erst einmal „verdaut“ ist, wie Senn sagt, wird es in die konkrete Umsetzung für das Jahr 2016 gehen, in dem das Event voraussichtlich wieder zum gleichen Zeitpunkt stattfinden wird.

Langer auch 2016 und 2017 in der Heimat am Abschlag

Der beste deutsche Golfspieler Bernhard Langer ist bei der Porsche European Open ein absoluter Zuschauermagnet, weiß auch Senn: „Langer ist ausschlaggebend für dieses Turnier, das weit weg von einer großen Stadt liegt.“ Aus Senns Sicht erfreulich: Langer wird, wenn der Turnierkalender es zulässt, auch in den folgenden beiden Jahren aus seiner Wahlheimat, den USA, in die alte Heimat reisen, um vor den Augen der Fans gegen seine deutlich jüngeren deutschen Kollegen zu spielen.

2017 – und was geschieht danach?

Die Verträge für die Ausrichtung der Porsche European Open in Bad Griesbach wurden zunächst für drei Jahre unterzeichnet. Die Turnierdirektion könne noch keine Äußerungen über die weitere Ausrichtung nach 2017 treffen, so Senn.

In Bezug auf die Golfplatzwahl erklärt er, dass er sich vor dem finalen Entschluss für Bad Griesbach viele Anlagen in Nord- und Süddeutschland angeschaut hat und er seine Vision für dieses Event „einen tollen Platz in einer großen Stadt“ nicht gefunden hat. Die wenigen Plätze, die laut Senn überhaupt für ein solches Tour-Event infrage kommen, müssten immer in einigen Punkten an die Anforderungen angepasst werden. „Einen Championship Course für ein solches Event zu bauen und danach horrende Greenfee-Beträge dafür zu verlangen“, finde er persönlich nicht sinnvoll.

Warum sich Martin Kaymer dieses Event entgehen lässt

Die Absage zur Teilnahme bei der Porsche European Open von Martin Kaymer hatte im Vorfeld des Turniers viele Fragen aufgeworfen. Seine kurzfristige Zusage in Portugal vor wenigen Tagen brachte ebenfalls keine Aufklärung zu diesem Thema. Kaymers Bruder, Philipp Kaymer, hingegen hielt sich durchaus während der Turniertage in Bad Griesbach auf. Auf die Nachfrage, ob der Name Martin Kaymer denn im nächsten Jahr im Spielerfeld der Porsche European Open auftaucht, antwortet Dominic Senn gut gelaunt: „Ich werde zeitnah nach dem Turnier das Gespräch mit Martin und seinem Management suchen!“ Dann können die Gespräche wohl beginnen.

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Kathrin Ivenz

Kathrin Ivenz - Redakteurin bei Golf Post

Bunker sind ihre absoluten Feinde und auch das kurze Spiel macht ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Das Single-Handicap muss daher noch warten. Der Golfclub Am Alten Fliess ist ihr Heimatclub und irgendwann wird sie auch dort aus jeglichen Bunkern die schönsten Bälle herauszaubern.
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