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Quicken Loans National: Alex Cejka beißt sich die Zähne aus

Quicken Loans National erweist sich als große Herausforderung, die nicht alle meistern können. Alex Cejka unterliegt, aber David Lingmerth steht ganz oben.

Keine leichte Aufgabe für Alex Cejka bei der Quicken Loans National. (Foto: Getty)
Keine leichte Aufgabe für Alex Cejka bei der Quicken Loans National. (Foto: Getty)

Die Bedingungen vereinfachten sich am zweiten Tag der Quicken Loans National nicht. Der durchschnittliche Score lag bei 73,5 Schlägen auf dem Par-70-Platz. Auch der Cut, der bei vier Schlägen über Par gezogen wurde spiegelte dies wieder. Alex Cejka hatte erneut seine Probleme mit dem Platz. Einzig David Lingmerth, der mit zwei 65er Runden zwei Schlägen vor dem Rest des Feldes lag, scheint unberührt von den Schwierigkeiten.

Alex Cejka tut sich schwer

Auch in der zweiten Runde der Quicken Loans National tat sich Alex Cejka schwer. Seine 74er Runde konnte ihn nicht über die Cutlinie bringen, obwohl diese bei vier Schlägen über Par lag. Mit sieben Schlägen über Par schied Cejka aus den Turnier aus. Dabei war er auf den ersten neun Löchern auf einem guten Weg. Er startete an Loch 10 mit einem Birdie, aber auch wenn er Schlagverluste kassierte konnte er bis zum Turn Even Par halten. Erneut bereiteten ihm die Löcher 1 bis 9 Probleme. Das Rough am zweiten Grün wollte seinen Ball nur schwer wieder hergeben und verursachte ein Doppelbogey, nach einem verzogenen Abschlag und einem Dreiputt standen vier Schläge über Par auf seiner Scorekarte.

David Lingmerth zeigt keine Schwäche

Unterdessen behauptet David Lingmerth mit einer fehlerfreien zweiten 65-Runde weiterhin die Führung. Mit zwei Schlägen Vorsprung auf Geoff Ogilvy ist Lingmerth einen Schritt näher an seinem zweiten PGA-Tour-Sieg. Den ersten holte er beim Memorial Tournament 2015. Aber auch bei der Quicken Loans National hat Lingmerth in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. 2015 belegte er im Robert Trent Jones Golf Club den dritten Platz.

Aber auch Ogilvy, der wie Lingmerth eine 65er Runde spielte, wartet seit 2014 auf seinen nächsten Sieg. Insgesamt acht hat er davon schon auf seinem Konto, darunter einen US-Open-Sieg.

Rickie Fowler im Mittelfeld der Quicken Loans National

Rickie Fowler konnte seinen Favoritenstatus auch in der zweiten Runde nicht bestätigen. Auf seine 70er Runde folgte eine 72er Runde, bei der an keinem Loch ein Birdie für den Amerikaner fiel. Zwar rettete er immer wieder das Par, wenn sich sein Ball in die Grünbunker verirrte, zwei Bogeys notierte Fowler aber trotzdem. Um den Cut mustse er sich auf dem geteilten 37. Rang aber keine Sorgen machen.



Anders erging es Justin Thomas, der versuchte seine 74 von Vortag auszugleichen. Nach einer Reihe von Schlagverlusten auf den zweiten Neun kam das Abschlussbirdie aber zu spät. Dafür lebten die Kameraleute gefährlich, wenn er seinen Abschlag machte.



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