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Q-School: Für wen geht der Traum in Erfüllung?

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12. Nov 2015
Die Q-School der bietet 25 Spielern die Chance auf die Tourkarte für die European Tour. (Foto: Getty)
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Die letzte Station steht an: Noch 108 Löcher stehen zwischen 25 Glücklichen und ihren European-Tour-Karten. Auch vier Deutsche träumen noch.

Am Samstag beginnt das Finalturnier der Qualifying School (Q-School) der European Tour. Vier Deutsche Spieler sind in der letzten Stufe der dreitteiligen Serie noch dabei und wollen den Schritt auf Europas stärkste Golftour meistern. Dazu müssen Dominic Foos, Philipp Mejow, Florian Fritsch und Bernd Ritthammer aber unter die besten 25 kommen.

Einfach dürfte das nicht werden, schließlich sind insgesamt 156 Spieler am Start. Diese messen sich auf sechs Runden im PGA Catalunya Resort auf zwei Plätzen – dem Par-72-Stadion-Kurs und dem Par-70-Tour-Kurs. Mit ersterem hat sich Spanien um die Austragung des Ryder Cups 2022 beworben. Das Signal ist eindeutig: Wer bei den Großen mitspielen will, muss sich auf den besten Plätzen beweisen. Das Resort im Nordosten Barcelonas veranstaltet bereits seit 2008 das Finalturnier der Q-School und ist noch bis 2017 als Austragungsort an die European Tour gebunden.


Wer darf nach der Q-School wo spielen?

Der Traum von den großen Turnieren und vom großen Geld wird nur für 25 Spieler in Erfüllung gehen. Nach vier Runden (je zwei pro Kurs) wird bereits mehr als die Hälfte des Feldes ausscheiden. Die verbliebenen 70 Spieler bestreiten die beiden Finalrunden auf dem Stadion-Kurs. Wer am Ende oben steht darf sich über die volle Tourkarte in Kategorie 16 freuen. Wer den Cut schafft, aber nicht unter den ersten 25 ist, erhält immerhin noch die Berechtigung in Kategorie 21 für European-Tour-Events zu melden. Auf der Challenge Tour sind sie alle sicher dabei.

Die Spieler in den Meldelisten für die Turniere sind in verschiedene Kategorien geordnet. Was schwierig klingt ist praktisch recht einfach: Je niedriger die Kategorie, desto höher die Wahrscheinlichkeit, ins Teilnehmerfeld eines Turniers zu kommen. Sind zum Beispiel 150 Startplätze zu vergeben, es melden aber 180 Spieler für das Turnier, wird priorisiert. Die 25 Besten der Q-School können bei „normalen Turnieren“ beinahe sicher mit einer Teilnahme rechnen (Turniere mit max 1,5 Millionen Euro / Dollar Gesamtpreisgeld). Schwieriger könnte es bei den besonders beliebten Turnieren mit starken Teilnehmerfeldern und hohen Preisgeldern werden (z.B. British Masters).

So stehen die Chancen der deutschen Q-School-Starter

Spieler Ausblick
Dominic Foos (18) Dominic Foos verpasste die Qualifikation für die European Tour im Finalturnier der Challenge Tour nur knapp. Immerhin ersparte ihm seine ordentliche Platzierung in der Saisonwertung die ersten beiden Q-School-Turniere. Seine Form scheint in Ordnung. Selbst wenn es nicht klappt, ist das kein Beinbruch für den 18-Jährigen. Auch die Challenge Tour bietet ihm noch genügend Gelegenheit sich zu entwickeln.
Philipp Mejow (27) Mit vier Schlägen Vorsprung entschied Mejow die zweite Qualifikationsrunde für sich. Das spricht für ihn und seine Form, ist für die Finale Stage der Q-School aber bedeutungslos. Der Pro-Tour-Gesamtsieger diesen Jahres bleibt eine Wundertüte. Zwar ist er schon 27 Jahre alt, doch Erfahrung auf der Challenge oder European Tour besitzt er kaum.
Florian Fritsch (30) Fritsch kam ebenfalls um die ersten beiden Q-School-Turniere herum. Auch im zweiten Anlauf nach 2011 schaffte er es nicht, die Tourkarte während der Saison zu sichern. Hat seit vier Wochen keine Turnierrunde mehr bestritten. Dürfte es gegen eingespielte, jüngere Konjurrenz schwer haben.
Bernd Ritthammer (28) Nach schwacher Saison ließ Ritthammer zuletzt mit einem Top-Ten-Ergebnis aufhorchen, das ihn immerhin direkt in die dritte Stufe der Q-School brachte. Scheint nach Anstellung eines Mentalcoaches fokussierter. Zeigte sich im Golf Post Talk optmistisch. Wenn alles zusammenläuft, sollte der 28-Jährige seine Start-Kategorie gegenüber der letzten Saison deutlich verbessern können.

Golf Post Talk zur Q-School

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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