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Presidents Cup: Team Amerika gewinnt souverän

06. Okt 2013
Team USA gewinnt souverän den Presidents Cup gegen das Team International.(Foto: Getty)
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Team USA gewinnt den Presidents Cup nach engen Einzeln dennoch souverän gegen Team International.

Wie die Tage zuvor regnete es bei den Einzelbegegnungen des Presidents Cup am Sonntag, auch wenn es keiner Regenpause bedurfte. Dies bedeutete weiche Grüns und aggressiv angespielte Fahnen. Trotz teilweise sehr enger Einzelbegegnungen war es am Ende ein souveräner 18,5 : 15,5 Sieg für die Amerikaner.Team USA benötigte nach den letzten Foursomes nur noch 3,5 Punkte zum Sieg, deshalb wurde entschieden, dass alle Einzel bis zum bitteren Ende durchgespielt werden sollten. Im Turniergeschehen demonstrierte Jason Day seine golferische Stärke und gewannen früh sein Einzel in unnachahmlicher Manier. Das Duell der Urgesteine entschied Ernie Els gegen Steve Stricker für sich. Und während Hunter Mahan früh den ersten Punkt des Tages für Team USA einholte, hatte Tiger Woods sehr an Richard Sterne zu knabbern.


Jason Day zerlegt seinen Gegner und holt ersten Punkt für Team International

Während Jason Dufner, Bill Haas, Zach Johnson und Matt Kuchar schnell mit 1 Up in Führung gingen, ließ sich der Australier Jason Day nicht beeindrucken und holte früh den ersten Punkt für das Internationale Team im Muirfield Golf Club. Jason Day attackierte von Anfang an die Fahnen und nutzte die Fehler seines Gegners Brandt Snedeker eiskalt aus. Diesem unterlief sogar ein Wasserschlag an Bahn 12. Doch neben Snedekers Lochverlusten aufgrund gespielter Bogeys erspielte sich Day eine Vielzahl von Birdies. Auf der 14. Bahn hatte Day schließlich zwei Putts zum Sieg, lochte auch hier zum Birdie und damit zum 6&4 Sieg.

Tiger Woods hat lange zu knabbern

Man hatte sich in den Medien einen „besseren“ Gegner für Tiger Woods gewünscht, doch es war Richard Sterne, der dem besten Golfer der Welt die Hölle heiß machte. Es war kein Duell von hoher Qualität, doch bis zum siebten Loch blieb dieses Einzel ausgeglichen. Dann lochte Sterne zum Lochgewinn ein. Dieser patzte jedoch an den Löchern 9 und 12, glich das Einzel mit einem Birdie auf der 13. Bahn aber wieder aus. Doch wiederholt musste Sterne ein Bogey hinnehmen, diesmal an Bahn 17. Tiger gewann schlussendlich mit 1 Up, doch mit Ruhm hat er sich gegen Richard Sterne nicht bekleckert – da war mehr drin für den Südafrikaner! Unterm Strich war Tiger Woods dennoch der Held des Tages, da sein Punktgewinn die 18 Punkte zum Sieg des amerikanischen Teams voll machte. Er gewann mit 1 Up.


Presidents Cup: Impressionen Tag eins

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Das Duell der Urgesteine und das Duell der Gegensätze

Ernie Els gegen Steve Stricker – geballte Erfahrung traf in diesem Einzel aufeinander. Und es war ein spannendes Hin und Her. Beide Kontrahenten überboten sich mit ihren Schlägen. Als Stricker seinen Ball an der zehnten Bahn zwei Meter an die Fahne spielte, entschied „The Big Easy“ diesen Schlag zu überbieten – sein Ball blieb zwei Zentimeter neben der Fahne im eigenen Einschlagloch liegen. Els spielte das Birdie und gewann das Loch gegen ein Par. Das Wechselbad der Gefühle endete an Loch 16. Hier lochte Els einen langen Putt zum 1 Up und hielt das Ergebnis bis zum Ende. In einem anderen Einzel trafen der Rookie Jordan Spieth und der Golfveteran Graham DeLaet aufeinander. Bis zur achten Bahn lagen beide All Square, doch mit Bahn 9 änderte sich die Spielsituation Loch für Loch. Ein Birdie bzw. ein Lochgewinn jagte das nächste. Am Ende gewann Graham DeLaet durch einen gelochten Bunkerschlag auf der 18. Bahn. Durch diesen teilte er das Loch und gewann insgesamt mit 1 Up.

Mahan und Dufner entscheiden früh das Turnier

Hideki Matsuyama kämpfte lange, doch am Ende vermied Hunter Mahan jegliche Fehler und gewann aufgrund seiner fantastischen Puttleistung sein Einzel mit 3&2. Selbst wenn er mal in Bedrängnis war, lochte er lange Putts, um diverse Löcher noch zu teilen. Jason Dufner marschierte ebenfalls durch sein Einzel und ließ Brandon de Jonge keine Chance. Mit 3 Up ging es auf die 15, auch hier spielte de Jonge zu unpräzise und schenkte das Loch zum 4&3 Sieg.

Phil Mickelson scheitert im Einzel

Der Amerikaner des Turniers hatte ein hartes Stück arbeit vor sich. Ab dem ersten Loch war es ein enges Match. Mickelson vergab einen möglichen Sieg schlussendlich am 14. Loch. Der „Lefty“ hatte Probleme mit dem Rough und so gelang es ihm erst den dritten Schlag aufs Grün zu bringen.  Den Putt zum Teilen schob er jedoch vorbei und verlor das Loch. Cabrera lochte nämlich seinen Chip zum Par. All Square ging es auf Bahn 18. Hier siegte Cabrera nach gelochtem Birdieputt – 1 Up!

Die restlichen Einzel des Presidents Cup

Dass das internationale Team sich nicht aufgegeben hatte, zeigten die restlichen Einzel. Adam Scott gewann mit 2&1 gegen Bill Haas, Marc Leishman holte mit 1 Up einen Punkt gegen Matt Kuchar und Charl Schwartzel siegte mit 2&1 gegen Keegan Bradley. Während der Amerikaner Zach Johnson eiskalt mit 4&2 Brandon Grace in die Schranken wies, konnte Louis Oosthuizen dem Amerikaner Webb Simpson noch einen halben Punkt abnehmen.

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Patryk Pakosch

Patryk Pakosch - Freier Autor für Golf Post

Patryk Pakosch jagt bereits seit neun Jahren die weiße Kugel über den Platz. Vor allem Matchplay ist sein Ding. "Es ist ein geniales Gefühl. Dieser Nervenkitzel - Loch für Loch!"

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