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Portugal Masters schwimmt davon

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10. Okt 2014
Fritz-Walter-Wetter im Urlaubsland - Was Golffans in Schottland erspart blieb, kommt in Portugal nun doppelt runter. (Foto: Getty)
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Immer wieder muss das Spiel beim Portugal Masters unterbrochen werden. Vor Ende der zweiten Runde führt Alexander Levy.

Verkehrte Golfwelt – beim Ryder Cup in Schottland gab es traumhafte Sonnenaufgänge zu bestaunen, in Portugal droht das Turnier ins Wasser zu fallen. Schon die erste Runde am Donnerstag konnte aufgrund heftiger Regenfälle nicht beendet werden, die ausstehenden Löcher mussten am Freitag Vormittag abgeschlossen werden. Doch auch der Freitag war im wahrsten Sinne des Wortes durchtränkt mit Unterbrechungen, immer wieder machten monsunartige Regenfälle den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.


Levy kann die Pace aufrecht erhalten

Vor Ende der zweiten Runde übernahm der Franzose Alexander Levy die Führung, der nach dem ersten Tag noch drei Schläge hinter Nicolas Colsaerts lag. Der Belgier, in Runde eins noch um Millimeter an der magischen 59 gescheitert, konnte in Runde zwei bisher neun Löcher absolvieren und liegt bei -13 auf Rang zwei. Alexander Levy machte nach seiner 63er Auftaktrunde genau da weiter. Nach zehn gespielten Löchern liegt der Franzose -6 für den Tag und -14 insgesamt, einen Schlag vor Colsaerts.

Lampert und Kieffer schwach unterwegs

Moritz Lampert wird, wenn kein kleines Golfwunder passiert, beim Portugal Masters den fünften Cut in Folge verpassen. Der 22-Jährige liegt nach neun gespielten Löchern in Runde zwei bei insgesamt +4 sechs Schläge unter dem Cut. Zum Glück hat er durch seine drei Challenge-Tour-Siege die European-Tour-Karte für nächste Saison bereits sicher, da wird er sich ordentlich steigern müssen.

Bei Maximilian Kieffer sieht es für das Portugal Masters nur wenig besser aus, bei Even Par muss auch er noch, bei aktuellem Stand, zwei Schläge gut machen um ins Wochenende zu kommen. Der Düsseldorfer hat in Runde zwei allerdings noch 16 Löcher vor sich.

Marcel Siem fängt sich beim Portugal Masters

Marcel Siem hält, als etabliertester der drei Deutschen, die schwarz-rot-goldene Fahne hoch. Auch wenn er zu Beginn seiner zweiten Runde ordentlich ins Stocken kam und gleich mit zwei Bogeys loslegte. Einen der beiden Schlagverluste konnte sich der 34-Jährige zurückholen, bei insgesamt -3 und noch zwölf Löchern zu gehen in Runde zwei liegt Siem aktuell auf dem geteilten 37. Platz.

Am Abend ergaben sich die Offiziellen dem schlechten Wetter und verkürzten das Turnier auf 54 Löcher. Die zweite Runde wird am Samstag komplettiert, die finale dritte Runde dann am Sonntag gespielt. Alle aktuellen Scores des Turniers finden Sie wie gewohnt im Golf-Post-Livescoring.

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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