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Yani Tseng – Auf der Suche nach der Hochform

27. Mai 2013
Yani Tseng ist bereits jetzt eine lebende Legende. (Foto: Getty)
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Yani Tseng war gleich zu Beginn ihrer Karriere auf dem Gipfel des Golfsports. Jetzt läuft sie ihrer alten Form hinterher.

Yani Tseng ist mit 24 Jahren bereits jetzt eine lebende Legende. Die Taiwanesin stand in ihrer noch jungen Karriere bereits mehr als zwei Jahre an der Spitze des Rolex Women’s World Golf Rankings (WWGR). Nach 109 Wochen ununterbrochener Führung verlor Tseng im März die Führung an Stacy Lewis.


Yani Tseng: Früh übt sich

Bereits mit sechs Jahren begann Tseng mit dem Golfen. 2007 stieg sie im Alter von 18 ins Profilager auf, ehe sie 2008 auf die LPGA-Tour wechselte. Dort feierte sie nach nur sechs Monaten bei der McDonald’s LPGA Championship presented by Coca-Cola ihren Debütsieg. Der erste Major-Sieg einer Taiwanesin war der Beginn einer Erfolgsstory, bei der bis heute vier weitere Titel bei Majors folgen sollten.

Nach dem famosen Start verlief das Jahr 2009 etwas ruhiger. Es folgte zwar der Erfolg bei der LPGA Corning Classic, doch Tseng ließ die letzte Konstanz in ihrem Spiel vermissen und beendete die Saison nur auf Rang fünf. Gleichzeitig stellte sie einen neuen Rekord auf: Innerhalb von nur einem Jahr, einem Monat und 13 Tagen hatte sie ihre Preisgeldmarke auf mehr als zwei Millionen US-Dollar geschraubt.

Ein Rekord jagt den nächsten

Im Jahr 2010 ließ sie drei weitere Siege folgen, darunter mit dem Kraft Nabisco Championship und den Ricoh Women’s British Open zwei weitere Major-Titel. Dadurch beflügelt, wurde die Saison 2011 die erfolgreichste ihrer bisherigen Karriere. Erneut gewann Tseng die Wegmans LPGA Championship sowie die Ricoh Women’s British Open und verpasste in der Saison mit insgesamt elf Turniersiegen nur knapp die Marke von Preisgeldern in Höhe von drei Millionen US-Dollar.

Auf dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere suchte Tseng neue Herausforderungen. Ihrem Wunsch, sich auf der PGA Tour mit den männlichen Kollegen zu messen, kamen die Verantwortlichen mit einer Einladung zu den Puerto Rico Open 2012 nach. Tseng lehnte jedoch vorerst ab, da sie zunächst ihr eigenes Spiel verbessern will. Aus gutem Grund: 2012 konnte sie an die immensen Erfolge aus dem Vorjahr nicht anknüpfen, gewann aber trotzdem drei Turniere, darunter das Kia Classic.

Nicht immer hellwach

2013 ist Tseng bislang sieglos, schrieb aber auf andere Art Schlagzeilen. Bei der Kia Classic konnte sie ihren Titel nicht verteidigen, da sie verschlief und disqualifiziert wurde. Über ihren Twitter-Account entschuldigte sie sich prompt: „Ich habe mich schlecht gefühlt in der letzten Nacht und mein Wecker hat nicht geklingelt.“ Um bald wieder an die alten Erfolge anzuknüpfen, versprach Tseng, sich einige Wecker kaufen zu wollen, um künftig immer pünktlich aufzuwachen.

Lukas Stelmaszyk

Lukas Stelmaszyk - Freier Autor für Golf Post

Lukas Stelmaszyk ist Diplom-Medienökonom und Journalist. Nachdem ihm das runde Leder in die Wiege gelegt wurde, gelten sein Interesse und seine Begeisterung nun auch zunehmend den Bällen mit den Dimples.

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