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Ping Anser: Ein Schmuckstück zum runden Geburtstag

Zum 50. Geburtstag haben sich die Macher der Putter-Ikone etwas besonderes einfallen lassen. Dieser Anser ist fast zu Schade für den Golfplatz.

Zum Geburtstag des Anser hat PING sich richtig ins Zeug gelegt und ein Schmuckstück produziert. (Foto: PING)
Zum Geburtstag des Anser hat PING sich richtig ins Zeug gelegt und ein Schmuckstück produziert. (Foto: PING)

Karsten Solheim hat viel für den Golfsport getan, ein Meilenstein war die Entwicklung des Anser-Putters. Vor einem halben Jahrhundert trat dieser Golfschläger seinen Siegeszug an und wurde zu einer Ikone unter den Golfschlägern. Anlässlich des 50. Geburtstags ließ sich Hersteller Ping etwas ganz Besonderes einfallen.

Viel Liebe zum Detail

So sieht das Schmuckstück aus: Der Anser zum Jubiläum. (Foto: Ping)

So sieht das Schmuckstück aus: Der Anser zum Jubiläum. (Foto: Ping)

Um die Besonderheit der 50-jährigen Geschichte des Ansers gebührend zu feiern, ließen die Hersteller den Archetyp wieder auferstehen. Anhand der original Gussformen aus dem Jahr 1966 wurde eine limitierte Auflage von 1.550 Puttern gefertigt. 775 mit der Gussfrom von Karsten Solheim und eine Stückgleiche Charge aus der Vorlage von seinem Sohn Allan.

Ein Stück Zeitgeschichte, das durch die Gussformen auf jedes Exemplar der limitierten Auflage übertragen wurde. Doch damit nicht genug: Jede Sohle der bronzenen Putterköpfe wurde eigens von John Solheim, dem jüngsten Nachkommen des Anser-Erfinders, handgeschliffen.

Der Anser zeigt sein "Gesicht": Auch nach 50 Jahren ist das Design zeitlos schön. (Foto: PING)

Der Anser zeigt sein "Gesicht": Auch nach 50 Jahren ist das Design zeitlos schön. (Foto: Ping)

"Das war ein sehr unterhaltsames Projekt und es ist schon etwas besonderes, dass es komplett in den Vereinigten Staaten umgesetzt wurde", gibt John Solheim einen weiteren interessanten Fakt preis. Die Produktion des Jubiläums-Anser fand ausschließlich in Kooperation mit amerikanischen Firmen statt - erwerben kann man ihn jedoch auch außerhalb der USA, wenn man schnell genug ist.

Erinnerung an den Ursprungs-Anser

Der Chef legt selbst Hand an: John Solheim veredelt den Kopf eines Anser. (Foto: PING)

Der Chef legt selbst Hand an: John Solheim veredelt den Kopf eines Anser. (Foto: Ping)



Die Arbeit an diesem besonderen Produkt war auch für die Beteiligten bei Ping etwas Besonderes: "Es hat definitiv einige tolle Momente und Erinnerungen an die Anfangszeit in der Garage bei Scottsdale hervorgerufen", schwärmt John Solheim von der Arbeit am limitierten Puttermodell. Inzwischen agiert er als Geschäftsführer der ursprünglichen Garagenfirma und ist stolz darauf, welche Geschichte der Anser geschrieben hat. "Diese limitierte Version ist eine Huldigung an die Vergangenheit und gleichzeitig ein Blick in die Zukunft, wenn man sich die technologischen Anpassungen anschaut", fasst John Solheim zusammen.

Wer sich eines der handgefertigten Schmuckstücke sichern möchte, muss bei einer Auflage von 1.550 Stück nicht nur schnell sein, sonder auch einiges an Geld in die Hand nehmen. Für knapp unter 1.000 US-Dollar ist ein Exemplar zu haben. Mit im Lieferumfang enthalten ist ein persönlich unterschriebenes Zertifikat von John Solheim, sowie eine passende Schlägerhaube aus Leder. Für einen echten Liebhaber ist dieser Preis jedoch sicherlich keine Hürde.

 

 

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