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Ping G700 Eisen – Wie schlagen sich die Weitenjäger?

Golf Post Produkttester Joachim hat die Ping G700 Eisen einem fachmännischem Blick unterzogen. Seine Eindrücke schildert er im Abschlussbericht.

Joachim Vranken hat für uns die Ping G700 Eisen unter die Lupe genommen. (Foto: Golf Post)
Joachim Vranken hat für uns die Ping G700 Eisen unter die Lupe genommen. (Foto: Golf Post)

Über die Golfsaison hinweg hatte Joachim die Chance, die Ping G700 Eisen in sämtlichen Gesichtspunkten zu testen. Um den Rahmen nicht zu sprengen, sollte er sich besonders auf die Kategorien Distanz, Fehlerverzeihung, Performance, Spin und Kontrolle konzentrieren, um dort seine gewonnenen Eindrücke festzuhalten.

"Das Gesamtpaket überzeugt"

Joachim Vranken, Kölner Golfclub, (Hcp: -25,5):

"Der neue Eisensatz von Ping liefert mit seiner Hohlkörperkonstruktion regelmäßig unerwartete Längen. Durch die extrem dünne Konstruktion der Schlagfläche erreicht der Ballflug eine sehr gute Höhe und Distanz.

Diese Konstruktion bietet die Grundlage für hohe und weite Schläge bei den Ping G700 Eisen. (Foto: Golf Post)

Diese Konstruktion bietet die Grundlage für hohe und weite Schläge bei den Ping G700 Eisen. (Foto: Golf Post)

Die Ping G700 Eisen haben eine verhältnismäßig breite Sohle, die dazu führt, dass der Schlägerkopf sich nicht so stark in den Boden eingräbt. Die Divots fallen daher in der Regel eher klein aus. Trotzdem hat man das Gefühl, dass der Schläger einige Fehler verzeiht. Auch Bälle die nicht perfekt getroffen werden, fliegen dennoch sehr häufig geradeaus.

Die Gesamtperformance ist wirklich überzeugend. Die Schläger sind insgesamt sehr fehlerverzeihend, erreichen eine sehr gute Länge. Gerade Spieler mit höheren Handicaps dürften davon profitieren. Die Schläger haben einen sehr guten Klang, der einem jederzeit auch ein sauberes Feedback liefert.

Hinsichtlich des Spins hat man sehr oft das Gefühl, dass die Schläger relativ wenig Spin erzeugen. Trotzdem haben die Schläger sehr oft dazu geführt, dass der Ball auf dem Grün gut gehalten hat, obwohl viele Grüns in diesem Jahr durch den heißen Sommer sehr hart waren. Dies liegt wahrscheinlich auch an der sehr guten Höhe, die die Bälle erreichen.

Die Kontrolle bei den kurzen Eisen ist in jeder Hinsicht hervorragend. Bei den längeren Eisen ist es etwas schwieriger die Kontrolle zu halten. Die Schläger haben ein vergleichsweise hohes Gewicht und erfordern daher gerade bei den längeren Eisen einen sehr kontrollierten Schwung.

Das Gesamtpaket überzeugt, trotz des relativ hohen Preises. Die Schläger kommen mit sehr guten Griffen von Golf Pride und haben ein edles Finish. Einziger kleiner Wermutstropfen: die mattierte Optik hatte schon nach einigen Einsätzen erste Kratzer, die zwar keine Auswirkung auf die Spielbarkeit hatten, aber in dieser Preisklasse auch nicht unbedingt zu erwarten sind."

Ping G700 Eisen wissen zu beeindrucken

Zusammengefasst konnten die Ping G700 Eisen Joachim überzeugen. Er lobte besonders, die einfach zu erreichende Höhe, die große Gesamtlänge und die Kontrolle mit den kürzeren Eisen. Kleine Abzüge gab es jedoch für die schnell entstehenden Abnutzungserscheinungen.

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2 LESER-KOMMENTARE Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Thomas Lueders

    Lieber Johannes Gärtner,

    soll denn Ihr „Tester“ Joachim Vranken nicht erst einmal Golfspielen lernen, bevor Sie ihn zum PING-Schlägertesten schicken? Jemand mit einem solchen Handicap zu befragen – finde ich unseriös!

    Viele Grüße,
    Thomas Lüders

    Antworten

    • Tobias Hennig

      Lieber Herr Lüders,
      wir wählen unsere Tester mit Bedacht aus und lassen Schläger gern auch von mittleren Handicappern testen, denn diese werden die Schläger im Anschluss dann ja auch spielen. Unsere Leser schätzen das Feedback anderer User sehr. Die wenigsten Hobbygolfer spielen ein Singlehandicap, daher ist auch eine Einschäztzung eines Spielers mit einem mit-zwanziger Handicap sinnvoll. Natürlich mixen wir die subjektiven Eindrücke genrell auch mit Feedback von Professionals, besseren Handicappern oder Equipment-Experten.
      Ihren Hinweis, Herrn Vranken „erst einmal Golfspielen“ lernen zu lassen, nehmen wir mal mit Humor. Gern können auch Sie sich für den nächsten Produkttest bewerben.
      Sportliche Grüße
      Tobias Hennig (Team Golf Post)

      Antworten