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PGA Tour lässt die Caddies im (Gewitter-)Regen stehen

02. Mrz 2015
Die PGA Tour ließ die Caddies bei der Honda Classic im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen. (Foto: Getty)
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Notdürftiger Unterschlupf erbost „Bag Men“, McIlroy staunt über USA, IOC-Chef Bach trifft auf olympische Wutbürger. Die Back Nine.

Die PGA Tour hat ihre Caddies erneut und im Wortsinn im Regen stehen lassen: Als die Honda Classic am Samstag von Gewitterstürmen und sintflutartigen Niederschlägen heimgesucht wurde, gab’s für die „Taschenmänner“ als Unterschlupf bloß ein notdürftig eingerichtetes, an einer Seite offenes Zelt mit Metallwänden. Bei PGA-Tour-Turnieren ist den Caddies nämlich der Zugang zum Clubhaus verboten. Dafür gibt’s offenbar nicht mal Ausnahmen, wenn draußen sprichwörtlich die Welt untergeht. Entsprechend groß war der Unmut der „Looper“, die sich von der Tour eh schon als Menschen zweiter Klasse behandelt fühlen und unlängst sogar eine Klage bezüglich der Werbeeinnahmen eingereicht haben. Steve Catlan, Caddie von Robert Streb, veröffentlichte auf Twitter ein Video von „unserem ’sicheren‘ Quartier“, so der ironische Text. Und Kenny Harms, Caddie von Kevin Na und Vorstandsmitglied in der Vereinigung der Tour-Caddies, sagte: „Die PGA Tour sollte sich schämen.“ Die Caddies hätten bei den Unwettern problemlos in den Umkleideräumen von PGA National unterkommen können, es sei dort genug Platz.

Jason Dufner in neuem Look

Jason Dufner

Man sieht ihm die Veränderung deutlich an: Neun Kilogramm hat Jason Dufner verloren. (Fotos: Getty)

Nie mehr Koala-Bärchen-Look: Jason Dufner war bei der Honda Classic kaum wiederzuerkennen. Während seiner Zwangspause wegen einer Nackenverletzung stellte der PGA Champion von 2013 seine Ernährung um, verzichtete auf Fast Food, Erdnussbutter, Schokolade, Alkohol oder zuckrige Limo. So speckte er gute neun Kilo ab. Dazu ein intensiviertes Fitnessprogramm und ein neuer Haarschnitt: Fertig war der neue „Duf“.

McIlroy geschockt über Wahl von Davis Love III

Perplex: Rory McIlroy ist mehr als überrascht, dass die Amerikaner Davis Love III erneut zum Ryder-Cup-Kapitän machen. „Ich war geschockt, als ich das hörte“, sagte der Weltranglistenerste im Vorfeld der Honda Classic. „Davis wird sicherlich wieder ein toller Kapitän sein, denn es war schon ‚freaky‘, dass wir in Medinah doch noch gewonnen haben. Aber ich finde, dass sie es in den USA mit ihrer Task Force und all den Änderungen etwas übertreiben. In unserem Team weiß jeder, dass es für einen Ryder-Cup-Sieg keine Raketenwissenschaft braucht.“

McGinleys Bruder: Drei Runden, drei Asse

Ein-Schuss-Serie: Michael McGinley, Bruder des 2014er-Ryder-Cup-Kapitäns Paul McGinley und Plus-eins-Handicapper mit Wohnsitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, erzielte in drei aufeinanderfolgenden Golfrunden und binnen sechs Tagen jedes Mal ein Hole-in-One. Das erste fiel auf Loch vier des Earth-Kurses in den Jumeirah Golf Estates, das zweite tags drauf auf der Fünf von Dubai Creek, das dritte vier Tage später erneut in Dubai Creek, diesmal an Loch acht.

R&A und Damen-Golf-Verband vor Fusion

Frauen-Power: In St. Andrews machen sie in Sachen Gleichstellung keine halben Sachen. Nachdem der Royal & Ancient Golf Club sich für weibliche Mitglieder geöffnet und neulich die ersten Damen aufgenommen hat, denken nun die Golf-Gralshüter vom R&A und die Ladies Golf Union, ebenfalls in St. Andrews beheimatet und u. a. Veranstalterin der Women’s British Open, über eine Fusion nach. Es gebe große Synergien, heißt es: „Beide Organisationen widmen ihre Arbeit der Pflege des Golfsports.“

Jordan kuschelt mit der Heimatwiese

Richtigstellung: Michael Jordan hat bestätigt, dass er durchaus an einem eigenen Golfplatz interessiert sei. Allerdings habe das nichts mit Slow Play im „The Bears Club“ zu tun. Per Erklärung kuschelte „His Airness“ vielmehr mit seiner Heimatwiese in Florida: „Ich habe ein Haus dort, liebe das Management, das Personal und den Platz.“ Die Clubmitglieder freilich blieben unerwähnt. Aber: „Ich bekomme halt immer wieder Angebote für Investments, und es würde mich reizen, an der Kreation eines Golfplatzes beteiligt zu sein“, ließ die Basketballlegende ausrichten.

Umweltschützer beschimpfen IOC-Chef

Konfrontation: IOC-Präsident Thomas Bach hat den Unmut über den Golfplatzbau in Rio de Janeiro bei einer Inspektion vor Ort persönlich erfahren. Umweltaktivisten drangen in ein Hotel ein, in dem die Olympier tagten, und beschimpften den deutschen IOC-Chef als „Naturzerstörer“ und „Mörder“, weil der olympische Golfplatz einen Teil des Schutzgebiets Marapendi tangiert. Bach suchte daraufhin das Gespräch mit den „Wutbürgern“, allerdings vergeblich.

Nicklaus macht nun auch in Eiscreme

Naschbär: Jack Nicklaus hat eine erklärte Schwäche für Eiscreme. Wenig verwunderlich, dass er auch daraus ein Geschäft macht. Unter seinem Namen und seinem Logo bringt der „Goldene Bär“ eine eigene Eismarke in sieben Geschmacksrichtungen heraus. Fairerweise sei gesagt, dass ein Teil der Erlöse Nicklaus‘ Kindergesundheits-Stiftung zugute kommt.

Golf auf dem Rennrad

Radball: Die Jungs vom Rennstall „Saxo Tinkoff“ amüsieren sich während der Saisonvorbereitung auf Sizilien auf einem Golfplatz:

Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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