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Patrick Kopp und Benedict Staben gewinnen Deutsche Vierermeisterschaft

Patrick Kopp und Benedict Staben, die frisch gebackenen Gewinner der Deutschen Vierermeisterschaft, putten sich knapp zum Sieg.

Patrick Kopp und Benedict Staben gewinnen Deutsche Vierermeisterschaft - Ohne es zu wissen. (Foto: PGA of Germany e.V.)
Patrick Kopp und Benedict Staben gewinnen Deutsche Vierermeisterschaft - Ohne es zu wissen. (Foto: PGA of Germany e.V.)

Schon im letzten Jahr hatte es ein Stechen gegeben, und auch die German PGA Team Championship 2017 war bis zum Ende eine ganz enge Kiste: Erst durch Birdies an den Löchern 17 und 18 sicherten sich der Hamburger Benedict Staben und Patrick Kopp aus Olching bei München die Deutsche Vierermeisterschaft.

Im Golf-Resort Bitburger Land in Wißmannsdorf lag das Nord-Süd-Duo nach drei Runden im Klassischen Vierer, Vierer mit Auswahldrive und Vierball-Bestball insgesamt 16  Schläge unter Par (71, 66, 63) und damit einen Schlag vor den Vizemeistern Oliver Eckstein/Max Griesbeck (73, 65, 63).

Mit Unwissenheit zum Sieg

Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn man nicht so genau weiß, wie es steht. Wäre sich Patrick Kopp darüber im Klaren gewesen, dass er den Birdie-Putt aus drei Metern an Spielbahn 18 des Golf-Resort Bitburger Land unbedingt lochen muss, um ein Stechen zu vermeiden, er hätte ihn vielleicht nicht ganz so seelenruhig zum Turniersieg eingeschoben. „Wir dachten, dass wir drei oder sogar vier Schläge vorne sind“, so Kopp später, „deshalb war ich recht entspannt beim Putt.“

Sein Spielpartner Benedict Staben stellte fest: „Es ist eigentlich immer klug, nicht zu sehr an das Ergebnis zu denken.“ Auf diese Weise spulten die beiden Tourspieler, die sich vor drei Jahren auf der Pro Golf Tour kennengelernt haben und seither oft zusammen trainieren und bei Reisen das Zimmer teilen, ihr Programm bei der Deutschen Vierermeisterschaft der PGA Golfprofessionals konzentriert ab, ergänzten sich drei Tage lang optimal und hatten den Par-72-Parcours in Wißmannsdorf jederzeit gut im Griff. „Wir haben ganz ruhig unser Spiel gespielt, aber natürlich verspürt man schon auch einen gewissen Druck, schließlich will man den Partner ja nicht enttäuschen“, so Kopp.



Nach erster Runde in Führung

Schon am ersten Tag legten sie gemeinsam mit einer soliden 71er-Runde den Grundstein für den späteren Erfolg. Nach 18 Löchern hatten Maximilian Glauert und Dennis Küpper mit 69 Schlägen die Führung erobert, doch mit einer 66er-Runde schlossen Kopp/Staben bereits am zweiten Tag zu den Spitzenreitern auf; schlaggleich gingen die vier Professionals mit jeweils 7 unter Par in die Finalrunde.

Mit Bier und Trophäe lässt sich der Sieg gleich doppelt genießen. (Foto: PGA of Germany e.V.)

Mit Fassbier und Trophäe lässt sich der Sieg gleich doppelt genießen. (Foto: PGA of Germany e.V.)

Mit sechs Birdies auf den ersten neun Löchern setzten sich die späteren Sieger jedoch ebenso schnell wie eindrucksvoll von ihren Mitspielern ab und steuerten auf einen vermeintlich ungefährdeten Turniersieg zu. Doch in der Tat lagen sie nach einem Bogey an Bahn 16, einem 462 Meter langen Par 5, plötzlich nur noch auf Platz 2.

Was war passiert? Routinier Oliver Eckstein aus Hamburg und Pro-Golf-Tour-Spieler Max Griesbeck aus Bocholt hatten eine 63 auf ihrer Scorekarte unterschrieben und saßen zu diesem Zeitpunkt mit gesamt 15 unter Par als Führende im Clubhaus. Ganz auf das eigene Spiel konzentriert, hatten Kopp/Staben die großen Leaderboards nicht im Blick gehabt. Doch auch dieser Fokussierung hatten sie es letztlich zu verdanken, dass sie an Bahn 17 mit ihrem an diesem Tag zehnten Birdie wieder gleichzogen und Patrick Kopp wenig später auch auf dem 18. Grün zum Birdie und damit zum Turniersieg einlochte.



Geteilte Freude ist doppelte Freude

Zu einem Sieg, der zwar knapper ausfiel, als gedacht, der sich, so Benedict Staben, aber „noch viel großartiger anfühlt als die beiden Titel, die ich letztes Jahr auf der Pro Golf Tour gewonnen habe. Im Team ist das noch einmal doppelt so schön!“ Geteilte Freude ist doppelte Freude – vor allem bei der Vierermeisterschaft.

(Quelle:  PGA of Germany e.V., Professional Golf AG)

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