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Open D’Italia: Max Kieffer hält sich in den Top Ten

21. Sep 2013
Max Kieffer kann sich trotz Erkältung in den Top Ten halten und sichert sich so eine gute Ausgangsposition für das Finale. (Foto: Getty)
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Max Kieffer verweilt in den Top Ten, während Marcus Fraser sich die alleinige Führung sichern kann. Francesco Molinari bleibt auf T2 zurück.

Die geteilte Führung liegt im Trend bei der diesjährigen Open D’Italia. Die Spitze des Feldes war zwischenzeitlich dicht besetzt, am Ende blieb aber, erstmals im Turnierverlauf, nur einer übrig: Mit elf Schlägen unter Par hat Marcus Fraser die Poleposition für den folgenden Finaltag für sich gepachtet. Mit nur einem Schlag Abstand sitzt ihm allerdings ein starkes Konkurrenten-Trio im Nacken, bestehend aus Lokalmatador Francesco Molinari, Belgier Nicolas Colsaerts und dem Schweden Joakim Lagergren. Max Kieffer büßte zwar ein paar Plätze ein, kann sich aber weiterhin konstant in den Top Ten halten, ebenso wie Italiener Matteo Manassero und sein Landsmann, Amateur Renato Paratore.


Kieffer bleibt mit erneuter Par-Runde in den Top Ten

Der deutsche Rookie Max Kieffer spielte, wie schon am Vortag, ein sauberes Par. Zwei Bogeys entkräftete er mit ebensovielen Birdies. Das Ergebnis reichte zwar nicht aus, um Plätze gut zu machen, stattdessen büßte der 23-Jährige im Vergleich zur vorangegangenen Runde zwei Plätze ein. Aber der gute Score aus seiner 65er Auftaktrunde sowie das Ausbleiben jeglicher Ausreißer nach unten halten in konstant in den Top Ten. Und das, obwohl der Düsseldorfer mit einer Erkältung zu kämpfen hat, wie er gestern nach der Runde sagte: „Ich hoffe, dass es mir morgen gesundheitlich wieder etwas besser geht.“

Der Glücksfall allerdings trat nicht ein, heute äußerte er sich: „Die Erkältung hat mir auch heute das Leben schwer gemacht, deshalb habe ich nicht so gut gespielt. Die zweite Par-Runde nach der 65 am ersten Tag ist natürlich ärgerlich, aber morgen ist auch noch ein Tag. Hoffentlich fühle ich mich dann besser, um noch einmal angreifen zu können.“ Die richtige Position, damit dieses Vorhaben gelingen kann, hat Kieffer sich in jedem Fall im Laufe der letzten drei Turniertage gesichert.

Fraser stößt Lokalmatador Molinari vom Thron

Francesco Molinari war trotz doppeltem Heimbonus nicht gewappnet für das, was da in Form von Australier Marcus Fraser auf ihn zukam. Der Italiener war zwar von der Führungsposition aus in den Moving Day gestartet, schaffte es aber nur einen Schlag weiter unter Par. Ganz im Gegenteil zu Fraser, der seine blitzsaubere, bogeyfreie Runde mit vier Birdies verzierte und deshalb nun mit -11 das Teilnehmerfeld anführt.

Molinari aber – der 2006 mit der Open D’Italia sein erstes Turnier gewann, das damals noch Telecom Italia Open hieß – wird nicht locker lassen und ist Fraser mit nur einem Schlag Abstand zusammen mit Joakim Lagergren und Nicolas Colsaerts (alle -10/T2) auf den Fersen.


Open D\'Italia

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Manassero dreht auf und nimmt Top Ten ins Visier

Auch Molinaris Landsmann Matteo Manassero (-7) konnte am Moving Day der Open D’Italia erstmals im Laufe des Turniers aus seinem Heimbonus schöpfen: Fünf Birdies rahmte er mit je einem Schlagverlust davor und dahinter ein. Mit dieser 69er Runde landet er auf dem geteilten neunten Platz neben Max Kieffer und bringt sich damit für den Finaltag in Angriffsstellung – mit Fokus auf den Topplatzierungen.

Gesellschaft leistet Kieffer und Manassero ebenfalls der 16-jährige italienische Amateur Renato Paratore. Am Freitag hatte dieser bereits die Massen begeistert, als er mit sechs Schlägen unter Par zurück ins Clubhaus kam. Auch am dritten Turniertag blieb er mit vier gespielten Birdies und drei Schlagverlusten erneut unter Par. Sollte er am Finaltag gar noch ein paar Plätze gutmachen, wäre das eine sensationelle Leistung des jungen Italieners, der bereits im letzten Jahr bei der Italian Open an den Start ging, damals aber den Cut verpasst hatte.

Open D’Italia-Rekordhalter Otto kämpft sich weiter aufwärts

Südafrikaner Hennie Otto (-8), der das Turnier bereits mit einem Hole-in-One am ersten Tag begonnen, dabei aber keinen berauschenden Score erzielt hatte, spielte sich heute weiter nach oben. Bereits am Vortag hatte er eine 67er Scorekarte unterzeichnet und kämpfte sich am Moving Day mit weiteren zwei Schlägen unter Par auf den geteilten siebten Platz neben den Argentinier Ricardo Gonzalez.

Otto hatte bei seinem Sieg in der Italian Open 2008 einen Rekord von 25 Schlägen unter Par über 72 Löcher aufgestellt. Diesen wird er zwar nicht brechen, aber der dritte European-Tour-Sieg im Laufe seiner Karriere ist immerhin in erreichbarer Nähe. Der letzte Sieg des 37-Jährigen ist inzwischen auch schon zwei Jahre her.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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