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Open de España: Max Kieffer nimmt den Sieg ins Visier

13. Mai 2014
Im letzten Jahr hatte Max Kieffer das Turnier knapp im Playoff verloren und war "nur" Zweiter geworden. (Foto: Getty)
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Im letzten Jahr verlor Max Kieffer die Open de España nur knapp im Playoff. Die Konkurrenz um die Trophäe ist allerdings erneut stark. 

Nach dem tragischen Ende der portugiesischen Madeira Islands Open am letzten Wochenende, zieht die PGA Tour nun ins spanische Girona weiter, um dort die nationale Open auszutragen. Die Open de España, im letzten Jahr noch in Valencia gespielt, hat es in diesem Jahr erstmal seit 2009 zurück in das PGA Catalunya Resort verschlagen, wo es um insgesamt 1,5 Millionen Euro geht. Einziger Deutscher im Feld ist dieses Mal Max Kieffer, der hier im letzten Jahr bereits einen großen Erfolg feiern konnte.


Kieffer will an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen

Nervenaufreibender hätte das Finale der Open de España in 2013 nicht verlaufen können, drei Spieler zogen nach der letzten Runde des Turniers in ein Sudden-Death-Playoff ein. Mit dabei: Der deutsche Youngster Max Kieffer. Zusammen mit dem Chilenen Felipe Aguilar und dem Franzosen Raphael Jacquelin trug er eines der längsten Playoffs in der Geschichte der European Tour aus. Nach unglaublichen neun Extra-Löchern (Aguilar verabschiedete sich bereits nach dreien) entschied schließlich Jacquelin das Turnier für sich.

Seitdem ist Max Kieffer sieglos geblieben, die Open der España ist seine Chance auf die erste European-Tour-Trophäe. Die Vorbereitung war zwar nicht ideal, dennoch ist er optimistisch und sieht auch kein Problem darin, dass das Turnier in diesem Jahr auf einem anderen Platz stattfinden wird. „Ich bin leider etwas erkältet, denn in den letzten zwei Trainingswochen hat es nur geregnet“, sagte Kieffer in Spanien. „Meine Form ist eigentlich ganz gut und ich freue mich auf einen Platz, den ich gut kenne und der viel Spaß macht.“

Jacquelin hofft auf erfolgreiche Titelverteidigung

Vorjahressieger Raphael Jacquelin zum Beispiel hofft an diesem Wochenende auf die erste erfolgreiche Titelverteidigung bei der spanischen Open. Vor dem Turnier sagte er gegenüber der European Tour: „Es ist ein anderer Platz für uns dieses Jahr, aber ich freue mich wirklich darauf, meinen Titel zu verteidigen. Letztes Jahr war ein großer Sieg für mich. Es war ein langes Neun-Loch-Playoff, es war also offensichtlich sehr hart – mental und körperlich -, aber es ging gut für mich aus, was es ein wenig einfacher gemacht hat mich davon zu erholen.“


Open de España: Endlich wieder Zigarrenrauch

Die spanischen Lokalmatadore scharren mit den Hufen

Ebenfalls hervorragende Chancen auf den Sieg haben die beiden Lokalmatadore Sergio Garcia und Miguel Angel Jiménez. Garcia, der fünf seiner bisher elf European-Tour-Titel auf spanischem Boden holte und der derzeit den achten Platz der Weltrangliste besetzt, war 2013 zum ersten Mal seit 2003 wieder zur spanischen Open angetreten und geteilter Zwölfter geworden.

Sein mehr als 15 Jahre älterer Landsmann hingegen ging bisher noch bei jeder Austragung der Open de España seit 1983 an den Start. „El Mecanico“ kommt mit einigem Schwung nach Girona: Nachdem er mit einem vierten Platz beim Masters mal eben bewiesen hatte, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört, machte er sein Debut auf der Champions Tour – und gewann es kurzerhand. Nun mischt der frisch verheiratete Senior wieder auf der European Tour mit. Im letzten Dezember erst war er mit seinem Sieg in Hong Kong der älteste European-Tour-Sieger aller Zeiten geworden.

Außerdem im Feld befinden sich die beiden Italiener Matteo Manassero und Francesco Molinari, der kürzlich erst siegreiche Franzose Alexander Levy und der Österreicher Bernd Wiesberger.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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