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Innovation in Rio: So entgeht Omega kein Ball mehr

15. Aug 2016
Mit Lasertechnik ausgerüstet: Bei den Olympischen Spielen scannen Messgeräte jeden Schlag auf der Golfanlage von Rio. (Foto: Omega)
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Zum Comeback bei Olympia stellt das Schweizer Unternehmen eine neue Technologie vor. Laser und Anzeigetafeln versorgen die Zuschauer mit allen Daten.

Wo ist der Ball und wie steht’s? Bei einem Golfturnier kann man schnell den Überblick über den aktuellen Spielstand aus den Augen verlieren, vor allem, wenn man sich vor Ort auf dem Platz befindet und den Stars während der Runde über die Schulter blickt. Eine neue Software von Omega verspricht mehr Präzision und somit Komfort für den Zuschauer.


Eine Batterie von Lasern

In 112 Jahren Golf hat sich eine Menge getan – in der Zeit, die das olympische Programm ohne die Sportart auskommen musste, hat sich auch an den Messtechniken einiges verändert. Inzwischen zeichnet der sogenannte Shot Tracker die Flugbahn der Abschläge mit beeindruckender Genauigkeit nach und lässt den Zuschauer die Bälle der Spieler besser nachvollziehen. Um die statistische Aufbereitung des Geschehens weiter voranzutreiben, geht das Schweizer Unternehmen in Rio neue Wege.

Mithilfe von Software und Technik bekommt der Zuschauer den perfekten Überblick. (Foto: Omega)

Mithilfe von Software und Technik bekommt der Zuschauer den perfekten Überblick. (Foto: Omega)

36 Lasergeräte sind auf der olympischen Anlage verteilt und scannen den Platz. So bleibt kein Ball verborgen und egal ob Fairway, Bunker oder Rough – die Lage wird schonungslos ermittelt. Eine neue Software sorgt nun dafür, dass die vom Laser erfassten Daten in Echtzeit bearbeitet und angezeigt werden. Ging der Schlag ins Rough, traf er das Fairway und wie viele Putts benötigte der Spieler? Mit dem neuen System werden alle relevanten Statistiken noch schneller zugänglich.

Mehrwert für den Zuschauer

Über ein Radarsystem werden die erhobenen Werte kreuz und quer über das Areal geschickt und erscheinen auf elf Anzeigetafeln, damit auch in der hintersten Ecke der Anlage niemand mehr auf Informationen verzichten muss. Das System ist in der Lage nicht nur die Situation der gelandete Kugel zu definieren, sondern gibt auch Feedback über die Geschwindigkeit des Schlags, sowie die Weite und Höhe.

Des Pudels Kern liegt in der innovativen Software, welche die unterschiedlichen Messpunkte verknüpft und die einzelnen Daten für den Zuschauern in Windeseile zu informativen Fakten formt. So kann der Zuschauer auch im abwechslungsreichen Spielgeschehen vor Ort besser den Überblick behalten und ist stets auf dem neusten Stand.

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Bernhard Küchler

Bernhard Küchler - Freier Autor für Golf Post

Zum Studium ins Rheinland gekommen, fühlt sich der gebürtige Münsterländer inzwischen als echter Kölner. Die bisherige journalistische Vita bewegte sich überwiegend im Fußball-Metier. Zuletzt veröffentlichte er einen Dokumentarfilm über den Drittligisten Fortuna Köln. Vielseitig sportbegeistert widmete sich der studierte Germanist den unterschiedlichsten Disziplinen. Klar, dass auch das Spiel um die kleine weiße Kugel dabei nicht fehlen darf!

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