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Moritz Klawitter: Nach holprigem Saisonstart zurück ins Training

19. Feb 2016
Moritz Klawitter war mit seinen kurzen bis mittleren Putts bei der Open Trazegzout in Agadir, Marokko zufrieden. (Foto: Moritz Klawitter)
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Moritz Klawitter zieht nach seinem Saisonstart eine erste Bilanz und gibt einen Ausblick auf den weiteren Saisonverlauf.

Hallo liebe Leserinnen und Leser der Golf Post!

Heute möchte ich Euch kurz von meinen Auftritten in Spanien und Marokko berichten. Zunächst trat ich, wie bereits angekündigt, auf der spanischen Gecko-Tour an. Hier standen die Turniere in Malaga und Marbella auf der Agenda.


Das lange Eisenspiel bereitete Moritz Klawitter zum Saisonauftakt noch einige Probleme. (Foto: Moritz Klawitter)

Das lange Eisenspiel bereitete Moritz Klawitter zum Saisonauftakt noch einige Probleme. (Foto: Moritz Klawitter)

Nach langer Turnierpause konnte man dies als gute Saisonvorbereitung sehen. Wieder in den Turnierrhythmus kommen und bei guten Platzbedingungen die Leistung abrufen ist nach einer längeren Pause kein Kinderspiel. In Malaga wurde ich noch von Horst Rosenkranz begleitet, der mich sehr kompetent mit meinem EDM-Putter auf das Spiel auf den schnellen Grüns einstellte. Vorweg genommen greifen die kleinen vorgenommenen Änderungen immer besser und es geht in die richtige Richtung, das Potential auf den Grüns auszuschöpfen. Das Spiel auf den Grüns fühlt sich immer sicherer an, besonders bei den kurzen und mittleren Entfernungen. Bei den längeren Entfernungen auf schnellen Grüns ist noch Luft nach oben und natürlich wird auch daran weiter gearbeitet.

Durchwachsene erste Ergebnisse

Neben dem recht soliden Spiel auf den Grüns hatte ich leider unglaublich viele Probleme im langen Spiel. Dies führt natürlich dazu, dass man weniger Fairways und Grüns trifft, mehr Up & Downs spielen muss und eher um das Par als um das Birdie kämpft. In Malaga war es besonders zu spüren. Mit Ergebnissen von 81 und 82 schoss ich mich regelrecht raus. Aber es war der erste Auftritt nach längerer Pause und nicht sonderlich aussagekräftig. In Marbella konnte ich in der ersten Runde mit einer 70 endlich mal wieder unter Par bleiben.

Auf den Grüns lief es für Moritz Klawitter mit seinem neuen EDM-Putter in den ersten Turnieren bereits sehr gut. (Foto: Moritz Klawitter)

Auf den Grüns lief es für Moritz Klawitter mit seinem neuen EDM-Putter in den ersten Turnieren bereits sehr gut. (Foto: Moritz Klawitter)

Das Putting war großartig und ich konnte einige Birdies notieren. An diesem Tag funktionierte auch das lange Spiel. Leider verhinderten einige durchwachsene Bahnen noch ein besseres Ergebnis. In der zweiten Runde verließ mich das lange Spiel wieder etwas und ich musste die 80 notieren sowie den Cut abschreiben. Das war ein sehr interessanter Start in die Saison!

Dann ging es weiter nach Agadir. Hier spielte  ich bei der Open Ocean zunächst eine 78 und 76, wo ich nochmals deutlich den Cut verpasste. Bei der Open Tazegzout lief es zunächst wieder etwas besser. In der ersten Runde brachte ich eine stabile 74 auf die Scorekarte. In der zweiten Runde lag ich zunächst Even Par nach 9, ehe ich auf der zweiten 9 den Faden verlor und den möglichen Cut wieder verspielte.

Der Grundstein wurde gelegt

Ein mehr als holpriger Saisonstart, der mir aber eine sehr gute Analyse für die kommende Arbeit gibt und aufzeigt, wie die bisher investierte Arbeit sich in den Ergebnissen und Turnierverläufen widerspiegelt. Natürlich muss ich neben der Konstanz im langen Spiel mit meinem Mentalcoach Jürgen Woldt daran arbeiten, dass die Mechanismen greifen und sich verfestigen. Jürgen und ich arbeiten speziell nach seinem „Do-it“-Konzept, welches er entwickelt hat.

Hier versuchen wir mit festen Mechanismen in der Vorbereitung und auf dem Platz speziell das Unterbewusstsein auf die richtige Linie zu bringen. Als Werkzeuge fungieren z.B. Videos, die die notwendigen Prozesse in Gang setzen können oder auch körperbetonte Übungen. Auch hier gilt der spezielle Augenmerk auf die Auswertungen der bisherigen Analysen, gerade um gezielt Schwachpunkte zu bearbeiten. Es machen sich bereits einzelne Veränderungen positiv bemerkbar, auch wenn die Ergebnisse dies noch nicht widerspiegeln.

Im Training weiter an mir arbeiten

Im Training heißt es jetzt erst einmal wieder an dem langen Spiel zu arbeiten. Hierfür verzichtet Moritz Klawitter sogar zunächst auf einige Turniere. (Foto: Moritz Klawitter)

Im Training heißt es jetzt erst einmal wieder an dem langen Spiel zu arbeiten. Hierfür verzichtet Moritz Klawitter sogar zunächst auf einige Turniere. (Foto: Moritz Klawitter)

Unterm Strich muss ich geduldig bleiben und noch härter arbeiten, damit der Schalter umgelegt werden kann. Diesbezüglich habe ich auch mit meinem Management zusammen entschieden, auf die nächsten Turniere zu verzichten und in dieser Phase noch härter an den analysierten Baustellen zu arbeiten. Ich für meinen Teil werde natürlich alles dafür geben, weiter in die richtige Richtung zu arbeiten und mich mit den entsprechenden Ergebnissen zu belohnen.

Zum Schluß möchte ich Euch noch meine neue Homepage vorstellen. Mein Team hat hier ganze Arbeit geleistet und einen sehr schönen Auftritt produziert. Schaut doch mal vorbei; ich hoffe er gefällt euch! Am 06.03.16 werde ich die GolfPost auf der Rheingolfmesse besuchen. Vielleicht sehen wir uns dort? Bis dahin!

Sportliche Grüße, Euer Mojo


Moritz Klawitters Tourblog - Seine Tour in Bildern

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