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Mizuno MP-25 und JPX EZ: Der erste Eindruck unserer Tester

28. Jul 2016
Mizunoschläger im Test. Welche Erfahrungen konnten unsere Golf Post Leser im Produkttest sammeln? (Foto: Sebastian, Alessandro)
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Vier Golf Post Leser testen aktuell die MP-25 und die JPX EZ von Mizuno. Hier gibt es die ersten Erfahrungsberichte.

Die Mizuno MP-25 Eisen wurden entwickelt, um noch höhere Ballgeschwindigkeiten und mehr Distanz zu erreichen. Durch die Grain-Flow-Forged-Technologie ist es möglich, dass nicht nur Tourspieler, sondern auch Hobbygolfer die Schläger spielen können.


Die JPX EZ Eisen werden durch neue verwendete Materialien in den Bereichen Distanz und Fehlerverzeihung nach vorne gebracht. Unsaubere Schläge werden nicht sofort bestraft und somit eignet sich der JPX EZ Forged Eisensatz für mittlere und höhere Handicaps.

Mizuno Fitting: Technologie für die beste Performance

Um die optimalen Testergebnisse und Berichte zu erhalten, wurden unsere Leser vor dem Produkttest alle individuell gefittet. Welche Erfahrungen unsere Leser beim Fitting gemacht haben und ob das Fitting ihre Performance gesteigert hat, berichten Sie selbst:

Alessandro Giessler (Hcp. 8/ MP-25): „Das Fitting hat sehr viel Spaß gemacht. Mein letztes Fitting hatte ich vor 7 Jahren, im Alter von 15. Ich startete mit meinem jetzigen Stahlschaft und dem neuen Eisenkopf von Mizuno Mp-25. Erstaunlicherweise traf ich die Eisen auf Anhieb.
Durch die Analyse stellte sich heraus, dass meine alten Eisen nicht mehr auf meinen Schwung bzw. Körper gepasst haben.
Daher wurde ich rundum analysiert und fühlte mich hervorragend beraten. Besonders gut hat mir die Auswahl der Schäfte gefallen. Bisher kannte ich nur Stahl- oder Graphit-Schäfte und die KBS C-Taper sind für mich Neuland, da diese wohl ein Hybrid aus Stahl und Graphit ist. Die Schäfte sind deutlich schwerer und härter als meine alten, trotzdem komme ich super damit klar.“

Sebastian1

Sebastian Sperl (Hcp. 27/ MP-25): „Das Fitting war eine kleine Golfoffenbarung für mich. Das erste Fitting generell und dann gleich mit „Swing DNA“ und Trackman. Nach nur wenigen Schlägen mit Mizuno Shaft Optimizer waren die ersten Daten einzusehen. Geduldig erläuterte mir der Mizuno Pro was die Zahlen zu bedeuten hatten. Aber das eigentliche „Aha-Erlebnis“ kam mir, als ich die verschiedenen Schäfte, die zur Verfügung gestellt wurden, getestet habe.

Bisher dachte ich nicht, dass die Wahl des Schaftes derart viel Einfluss auf den Ballflug und sogar Richtung nehmen würde. Eigentlich hielt ich das sogar für einen Marketingmythos. Falsch gedacht. Selbst für einen mittleren Handicaper wie mich, waren die Unterschiede deutlich sichtbar und vor allem spürbar. Nach weiteren 30 Minuten und zahlreichen Schaft/Schlägerkopf-Kombinationen einigten wir uns auf die MP25 und einen Nippon NS Pro 1150gh Tour Schaft. Diese Kombination fühlte sich für mich persönlich am besten an und wurde von den Trackmandaten untermauert. Resümierend kann ich behaupten: Ich würde mir nie wieder Schläger ohne ein Fitting kaufen. Insbesondere bei diesem Rund-um-Sorglos Paket durch Mizuno- einfach klasse!“

FittingMichael2Micheal Mentz (Hcp. 18/ JPX EZ ): „Ich habe bereits drei Mal ein Fitting mitgemacht, aber dieses war das Beste! Mich hat die Swing-DNA Analyse total überzeugt. Obwohl ich drei total unterschiedlich Schläge (einen eher dünn getroffenen, einen voll auf dem Sweet Spot und ein Socket) waren die gemessenen Werte identisch. Die vier Schäfte (drei Stahl und ein Graphit), die dann mit Trackman Unterstützung ausprobiert wurden, passten alle zu meinem Schwung. Überzeugt hat mich ganz besonders die Beratung durch den Pro. Am Ende habe ich auf eine paar Meter Durchschnittslänge verzichtet und stattdessen Kontrolle und geringste Abweichung gewählt. Ich kann auch vier Wochen später nur sagen: Danke, das war Top!“

Manuel Anders (Hcp. 9/ MP-25): “ Bei herrlichem Wetter und 25 Grad hatte ich mein erstes Highlight -das Fitting- im Golfpark Ascheim. Mit im Gepäck die komplette Mizuno Produktpalette inklusive allen Schäften und Griffen für ein optimales Fitting. Der neuste Trackman inklusive iPad durften natürlich nicht fehlen um die perfekten Eisen-Spezifikationen zu ermitteln. Innerhalb von 30 Minuten konnten aus über 30 möglichen Kombinationen die 3 für mich besten ermittelt werden. Nach weiteren einernhalb Stunden tüfteln, probieren und Fachsimpeln war das perfekte Set-Up.

Der erste Eindruck: „Nothing feels like Mizuno“

Micheal Mentz (Hcp. 18/ JPX EZ ): „Auf der Driving Range gab es dann zwei Stunden Training mit unterschiedlichen Erfahrungen. Bei vollen Schlägen mit den kurzen Eisen hatte ich sofort ein gutes Gefühl.  Die langen Eisen 5 und 4 sind vom Tee länger als bisher, aber haben bei schlechter getroffenen Schlägen durchaus einen merkbaren Längenverlust. Beim Chippen hatte deutlich bessere Ergebnisse. Besseres Kontrollgefühl, immer auf der Linie und klare Rückmeldung. Das gilt für den gesamten Satz. Die Kontrolle und die Rückmeldung sind wirklich super. Man fühlt sehr genau, was man gemacht hat – ob gut oder schlecht. Dabei sind selbst weniger gut getroffenen Schläge nicht durch unangenehme Vibrationen im Feedback begleitet. Ich weiß jetzt, dass der Spruch „Nothing feels like a Mizuno“ nicht nur ein leerer Werbespruch ist!

Die Schläger vermitteln mir das Gefühl, mehr Kontrolle und Möglichkeiten zu haben, als beim bisherigen Setup im Bag. Entgegen der Vernunft habe ich dann auf dem Platz einige Troubleshots versucht, die eher in das Repertoire eines Pro gehören. Die Antwort der Schläger war aber immer deutlich – „Das warst du, wir können nichts dafür“. Aus normalen Lagen waren die Ergebnisse aber schon nach einer Woche deutlich besser als vorher, insbesondere die Streuung ist geringer geworden und das kurze Spiel kann sich sehen lassen.“

Sebastian2Sebastian Sperl (Hcp. 27/ MP-25): „Mittwochabend habe ich die Schläger ausgepackt und bin Donnerstag gleich mal auf die Range gefahren. Ich wurde von meinen neuen Schlägern nicht enttäuscht. Klar fühlte sich Alles noch etwas ungewohnt an, aber die Resultate waren von Beginn an ansehnlich. Meine alten Schläger (Mizuno JPX 825 Pro – von der Stange) waren tendenziell länger, jedoch bin ich in Sachen Richtung nun wesentlich konstanter. Kurz gesagt: Deutlich weniger Streuung bei den kleinen und mittleren Eisen. Zumal ich auch zugeben muss, dass der Längenverlust eher meinem Schläger/Ball – Kontakt als den Mp25 anzukreiden ist. Erst jetzt merke ich wie oft ich eigentlich den Sweetspot um wenige Millimeter verfehle. Denn das gibt der MP25 doch unmissverständlich zurück, ein guter Grund nun konsequent daran zu arbeiten. Sollte ich aber doch den Sweetspot treffe, dann ist der ganze Schlag ein Genuss. Flugbahn, Feedback, Sound einfach perfekt und sogar etwas mehr Länge als bei meinen alten Schlägern.

Auf dem Platz hatte mit strömenden Regen zu kämpfen. Also nicht gerade ideale Bedingungen um Schläger auf Herz und Nieren zu testen. Dennoch trieb mich die Neugier raus und es sollte nicht umsonst gewesen sein. Ich spielte ziemlich genau mein Handicap, allerdings mit zwei Birdies, welche immer noch zur absoluten Seltenheit gehören. Generell muss ich nochmal den hervorragenden Look der Schläger hervorheben. Jedes Mal wenn ich den Ball mit den Mizuno MP-25 anspreche, habe ich das Gefühl dass da nichts schief gehen kann. Das hilft mir persönlich wirklich weiter, vielleicht ist es sogar die halbe Miete bei einem Schlag. So spielte sich eigentlich die ganze Runde sehr angenehm und selbstbewusst.“

Alessandro Giessler (Hcp. 8/ MP-25): „Obwohl es stark geregnet hat, bin ich nach Feierabend auf die Driving Range gefahren, da ich unbedingt die Eisen ausprobieren musste.
An der Länge gab es beim ersten Versuch keine markanten Unterschiede. Die Flugkurve (wie im Fitting erwünscht) wurde flacher und kontrollierte. Ich spiele mit einer sehr hohen Schlägerkopfgeschwindigkeit, daher fliegen meine Eisen  generell sehr hoch. Das Gefühl bei gut getroffenen Bällen war super und ich fühlte mich auf der Range sehr gut.

Die ersten 18 Loch war eine Proberunde für das am darauf folgenden Tag stattfindende DGL-Turnier. Da wir den Platz von weiss gespielt haben, konnte ich fast alle Eisen auf dem Platz anwenden und bekam so ein gutes Gefühl. Meine Entscheidung war getroffen, die Mizuno MP-25 sollten beim DGL Turnier zum ersten Härtetest eingesetz werden.
Leider spielte ich eine 19 über Par (Spielvorgabe 10). Dies lag aber eher an meinen miserablen Putts als an den neuen Eisen. Jedoch muss erwähnt werden, dass mir erst im Turnier aufgefallen ist, dass ich mit der Längekontrolle Probleme hatte. Ich kannte meine neue Reichweite noch nicht, was zu einigen Fehlschlägen führte.
Innerhalb der ersten 10 Tage habe ich noch ein zweites Turnier gespielt, in welchem ich mein HCP gespielt habe. Die genannten Längenunterschiede konnten bestätigt werden, vor allem fühlte es sich an, als würde ich mit den Eisen 8 und 9 genau gleich weit schlagen.

Insgesamt fühlen sich die Eisen großartig an und ich hatte keine Bedenken bei den zwei 18-Loch Turnieren. Die Richtungskontrolle und die flachere Flugkurve begeistern mich nach wie vor. Die Schläge ins Grün sind allerdings noch nicht auf dem Niveau, auf dem ich sie gerne hätte. Das lässt sich aber wahrscheinlich im weiteren Verlauf des Tests durch Training bereinigen. Daher ein klares und positives Ergebnis für die ersten zehn Tage und viel Freude auf die kommenden Wochen.“

Sebastian1

Manuel Anders (Hcp. 9/ MP-25): „Als die Schläger mit der Post kamen und ich sie das erste mal in der Hand hatte, war es wie Weihnachten und Ostern zusammen. Das atemberaubende Design mit schlichten Formen setzt Maßstäbe. Das tour-inspirierte Profil der Schlägerköpfe der Mizuno MP-25 Eisen liefert einen selbstbewussten, souveränen Look.

Die ersten Schläge auf der Range bestätigten den guten ersten Eindruck. Schon bei den ersten Schlägen mit den kurzen Eisen war der Vergleich zu meinen alten Mizuno Eisen  zu merken. Eine enorm verbesserte Distanzkontrolle vor allem bei kurzen Schlägen und konstantere und präzisere Ballflüge mit den mittleren Eisen sind das Ergebnis. Vor allem die langen Eisen bestechen durch eine enorme Ballgeschwindigkeit welche neue Maßstäbe in Sachen länge setzt. Zusammengefasst kann man sagen die Eisen vermitteln ein unglaubliches Gefühl im Treffmoment und führen zu längeren und präziseren Schlägen.

Kurz vor dem ersten Schlag auf dem Platz war ein bisschen Nervosität zu spüren. Nach den hervorragenden Eindrücken und Schlägen auf der Range war die Erwartung natürlich hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Eine hervorragende Performance auf den ersten Löchern am Platz mit dem Highlight eines eingelochten Schlages aus 80 Metern, was jedoch eher dem Zufall zuzuschreiben war;)

Abschließend lässt sich sagen, eine rundum gelungene erste Runde. In den nächsten Wochen wird sich zeigen ob ich mich mit den neuen Eisen auch im Turnier steigern kann.“

Nach den ersten zwei Wochen sind die Mizuno-Eisen bei allen Testern gut angekommen. Die ersten Schwünge auf der Runde und auf der Range waren erfolgreich und unsere Tester sind zufrieden. Wie die weiteren Tests der Schläger ausfallen, erfahren Sie in den nächsten Wochen!

Mehr Informationen zu Mizuno finden Sie hier.


Mizuno Eisen Produkttest

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Niklas Kuhland

Niklas Kuhland - Freier Autor bei Golf Post

Niklas Kuhland studiert im sechsten Semester Medien,- Sport,- und Eventmanagement in Düsseldorf und unterstützt seit November 2015 das Golfpost Team  im Bereich Marketing und Vertrieb. Der gebürtige Ratinger spielt seit mehreren Jahren begeistert Golf und versucht neben der DGL, soviel Zeit wie möglich mit Freunden auf dem Golfplatz zu verbringen.
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