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McDowell und Sterne teilen Führung bei der Open de France

06. Jul 2013
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Graeme McDowell übernimmt mit Richard Sterne die geteilte Führung am Moving Day der Open de France, Kaymer macht Boden gut.

Ein leichter Wind und ein sehr anspruchsvoller Platz machten es den Akteuren am dritten Tag der Open de France nicht einfach einen niedrigen Score zu spielen. Der Nordire Graeme McDowell und der Südafrikaner Richard Sterne führten nach der dritten Runde knapp mit einem Schlag vor einem Verfolgertrio. Während Martin Kaymer sich von der schlechten Runde am zweiten Tag erholen konnte und Bernd Wiesberger aus der Alpenrepublik nach ganz oben im Leaderboard schoss.


Graeme McDowell setzt sich an der Spitze fest

Der Ryder-Cup-Held von 2010 präsentierte sich angriffslustig und erspielte sich immer wieder gute Birdiechancen. Auf den Grüns fehlte ihm jedoch das nötige Quäntchen Glück um am Ende ein noch besseres Ergebnis zu erspielen, denn die zahlreichen Putts zum Birdie blieben alle haarscharf am Loch liegen. Auf seiner Scorekarte war demnach eine Flut von Pars und zwei erspielte Birdies zu verzeichnen.

Der zweite Führende, der Südafrikaner Richard Sterne, zitterte sich in den Moving Day hinein. Zwar begann er vielversprechend mit zwei Birdies doch ließ er darauf ein Bogey und ein Doppelbogey folgen. Danach wurde sein Spiel aber solider. Sterne vermied Fehler und brachte eine Even-Par-Runde ins Clubhaus.

Martin Kaymer kämpft sich zurück an die Top 20 heran

Martin Kaymer hatte in der zweiten Runde noch sehr wechselhaft gespielt. Am Moving Day schien er sich wieder gefangen zu haben und konnte nach der Front Nine sogar noch auf einen sehr niedrigen Score hoffen. Auf der Back Nine kam sein Spiel jedoch ein wenig ins Straucheln, so dass er mit dem erspielten Ergebnis von 69 Schlägen zufrieden sein kann. Mit einer guten Runde am Finaltag könnte der Mettmanner sich noch in die Top Ten spielen und das Turnierwochenende erfolgreich beenden.


Die Alstom Open de France in Bildern

Thomas Björn unterstreicht Leistung der letzten Wochen

Der Däne Thomas Björn zeigt sich seit Wochen in bestechender Form, nur für einen Sieg hatte es bisher nicht gereicht. Nach dem Moving Day hat er sich jedoch abermals in eine aussichtsreiche Position gespielt, auch wenn die zwei gespielten Doppelbogeys ein besseres Ergebnis verhinderten.  Sein Spiel wirkte intelligent, solide und steady. Der Wasserschlag am zweiten Loch, dem 195 Meter langen Par 3, brachte ihn nicht aus dem Konzept. Mit ein wenig mehr Glück hätte er dieses Doppelbogey sogar egalisieren können, denn am achten Loch gelang ihm fast ein Hole-in-One. Leider rollte der Ball zu schnell gegen den Fahnenstock, so dass er nicht fiel.

Der Österreicher Bernd Wiesberger schießt nach ganz oben im Leaderboard

Unser Nachbar aus dem Süden konnte nach der dritten Runde auf ein bis dato erfolgreiches Turnier zurückblicken. Nach dem er die ersten beiden Runden eins unter Par beendet hatte, katapultierte ihn die 68 aus dem Moving Day an die Spitze des Leaderboards. Der Erfolg der dritten Runde kann wohl darauf zurückgeführt werden, dass der Österreicher deutlich mehr Fairways traf als in den beiden Runden zuvor. Das Treffen der Fairways war auf diesem Platz bisher der Schlüssel zum Erfolg.

Der Platz zeigt Zähne und lässt die Scores relativ hoch ausfallen

Roughs aus denen nur schwer zu spielen ist, enge Fairways und ein leichter Wind machen sich auf dem Leaderboard deutlich bemerkbar. Bis auf die 66, die Anders Hansen in der ersten Runde erspielt hatte, liegen die Scores an der Spitze des Leaderboards durchschnittlich bei zwei oder drei Schlägen unter Par. Wer am Finaltag um den Sieg spielen möchte sollte demnach den Fokus darauf setzen, präzise Abschläge zu spielen. Die Führenden weisen hier gute Werte auf.

Fabrizio Zanotti erwischt einen rabenschwarzen Tag und fällt weit zurück

Der Portugiese, der nach der zweiten Runde noch in Führung lag, erwischte keinen guten Tag. Zwei Tripplebogeys und ein Doppelbogey zerschossen ihm seinen Gesamtscore, so dass er schließlich fast 30 Plätze verlor und somit wohl alle Hoffnungen auf einen Sieg aufgeben muss.

Hier geht es zum Leaderboard.

Patryk Pakosch

Patryk Pakosch - Freier Autor für Golf Post

Patryk Pakosch jagt bereits seit neun Jahren die weiße Kugel über den Platz. Vor allem Matchplay ist sein Ding. "Es ist ein geniales Gefühl. Dieser Nervenkitzel - Loch für Loch!"

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Hervorragende Kommentierung.

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