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Was für ein Finish! – Fabrizio Zanotti gewinnt Maybank Championship

Bernd Wiesberger gibt nochmal alles, muss sich im Finale der Maybank Championship aber gegen Fabrizio Zanotti geschlagen geben.

Überragender Abschluss für den Sieger der Maybank Championship Fabrizio Zanotti. (Foto: Getty)
Überragender Abschluss für den Sieger der Maybank Championship Fabrizio Zanotti. (Foto: Getty)

Die Maybank Championship hat einen würdigen Sieger gefunden. Mit einer beeindruckenden 63er Runde, dem besten Tagesergebnis, spielte der Paraguayer Fabrizio Zanotti sich zu seinem zweiten European-Tour-Sieg. Bernd Wiesberger holte nochmal alles aus sich heraus, am Ende reichte es aber nur für den dritten Platz. Marcel Siem und Maximilian Kieffer müssen sich mit Plätzen im Mittelfeld begnügen.

Mit Eagle zum verdienten Sieg

Zanottis erster Sieg ist schon eine Weile her. Bei der BMW International Open in Köln setzte er sich 2014 in einem nervenzerreißendem Playoff gegen Henrik Stenson durch. In Malaysia war sein Sieg nicht weniger eindrucksvoll. Kein einziges Bogey auf den letzten 40 Löchern, dafür allein sieben Birdies am Finaltag und, die Krönung des Turniers, ein Eagle am letzten Loch, welches ihm die Trophäe sicherte. Nach drei verpassten Cuts in dieser Saison wird der Sieg dem 33-Jährigen einiges an Auftrieb für seine kommenden Turnier geben.

Für Bernd Wiesberger reicht es nicht ganz

Auch Bernd Wiesberger hatte noch alle Chancen auf den Sieg, trotz der schwachen 73er Runde vom Moving Day. Ein Loch vor Schluss lag der Österreicher sogar noch in geteilter Führung mit Fabrizio Zanotti und David Lipsky. Nur das Eagle des späteren Siegers und das Birdie des Amerikaners Lipsky konnte Wiesberger nicht schlagen. Seine 66er Runde reichte damit "nur" für den dritten Platz. Rückblickend sind besonders die beiden Bogeys an den Löchern 5 und 6 ärgerlich. Die Schläge holte sich Wiesberger zwar mit einem Eagle an der 8 wieder, sie fehlten ihm aber letztendlich, um mit Zanotti mithalten zu können.

Mittelfeld bei Maybank Championship für die Deutschen

Weniger erfolgreich waren Marcel Siem (T34) und Maximilian Kieffer (T41) am Sonntag. Für Siem, der aus dem Top 25 ins Finale gestartet war, wäre der Weg nach oben frei gewesen, wären da nicht die sechs Bogeys, durch die er essentielle Schläge verlor. Wie auch am Moving Day kam er mit einer 73er Runde ins Clubhaus. Kieffer startete mit zwei frühen Bogeys in seine Runde. Danach gelang es ihm nicht mehr, sich auf einen Score unter Even Par zu kämpfen. Immerhin gelang es ihm mit einem Birdie am vorletzten Loch das Turnier mit einer 72er Runde abzuschließen.

Danny Willett sieht's positiv

Und wie lief es für den Moving Day Leader? Nach Runden von 66, 67, 67 hatten viele schon den noch amtierenden Masters-Sieger Danny Willett mit dem Pokal in der Hand gesehen. Ein Sieg hätte ihn wieder unter die Top 10 der Weltrangliste gebracht. Im Finale war dann aber nur eine 73er Runde drin. Zufrieden war der Engländer damit natürlich nicht, betrachtet das Turnier insgesamt aber positiv: "Es gab trotzdem Anzeichen für eine Besserung."



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