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Maximilian Kieffer: Mit neuem Trainer erfolgreich in die Saison

19. Jan 2015
Maximilian Kieffer spielt 2015 seine dritte Saison auf der European Tour. (Foto: Getty)
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In Abu Dhabi spielt sich Maximilian Kieffer Zum Jahresauftakt in die Top 30. Ein erfolgreicher Start 2015, auch dank neuem Trainer. 

Am Wochenende hat sich in Abu Dhabi die ein oder andere unerwartete Wende zugetragen. Martin Kaymer verspielte auf der Schlussrunde einen Zehn-Schläge-Vorsprung und wurde schließlich nur Dritter. Doch Kaymer war nicht der einzige Deutsche, der am Wochenende antrat und für Aufsehen sorgte. Landsmann Maximilian Kieffer startete nach langer Wettkampf ebenfalls überraschend erfolgreich in die neue Saison. Nachdem er die vorherige Saison ohne nennenswerte Spitzenplatzierungen beendet hatte, zeigte sich Kieffer nach einem Trainerwechsel nun stark in Arabien.

Guter Start für Maximilian Kieffer

Für den 24-jährigen Düsseldorfer lohnte sich die Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach einem leicht wackligen Start verbesserte er sich in der entscheidenden Phase und schloss die zweite Runde letztlich mit einem Eagle ab. So schaffte er als einziger Deutscher, neben Martin Kaymer, den Cut. Mit diesem neuen Selbstvertrauen machte der Düsseldorfer dann am Moving Day einen Sprung um elf Positionen nach vorne. Am Sonntag begründete Kieffer dann mit einer 69er Abschlussrunde seinen Aufwärtstrend. Er beendete das Turnier schließlich auf dem geteilten 26. Platz. „Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Turnier zufrieden. Ich habe viel von dem umsetzen können, was ich im Winter trainiert habe“, sagte der Deutsche bei Sky.


Mit Trainerwechsel ins neue Jahr

Pünktlich zum Jahreswechsel gab der Profi auf seiner Facebook-Seite bekannt, dass er mit einem neuen Trainer in die neue Saison starten würde. Er hatte sich zuvor von seinem bisherigen Trainer Roland Becker (GC Hubbelrath) getrennt und spielt nun mit dem Amerikaner Ted Long an seiner Seite. Dieser hatte im letzten Jahr das Herrenteam des GC Mannheim-Viernheim zur erstmaligen deutschen Meisterschaft in der Deutschen Golf Liga geführt. Kieffer begründete den Wechsel wie folgt:

Nach nun zehn Jahren guter gemeinsamer Arbeit mit Roland Becker habe ich einvernehmlich mit ihm entschieden, im Training einen neuen Weg einzuschlagen und zukünftig mit Ted Long zusammenzuarbeiten. Wir haben eine tolle Zeit hinter uns, in der wir dicke Freunde geworden sind und sehr erfolgreiche Jahre erlebt haben. Roland hat einen großen Anteil an meiner Entwicklung, und ich habe ihm sehr viel zu verdanken. Eine Rückkehr ist nie ausgeschlossen, doch bin ich der Meinung, dass jetzt eine Veränderung sinnvoll ist.

Der Blick geht nach vorne – Alle guten Dinge sind drei

Max Kieffer wechselte zum neuen Jahr seinen Trainer.

Max Kieffer wechselte zum neuen Jahr seinen Trainer. (Foto: Getty)

Max Kieffer hat eine Spielzeit mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich. Trotzdem konnte er auch im zweiten Jahr seine Karte für die European Tour verteidigen, wenn es auch recht knapp war. Zu den größeren Erfolgen zählte zweifelsohne die erste Teilnahme an der US Open. Bei dem Major in Pinehurst war er neben seinen Landsmännern Martin Kaymer, Marcel Siem und Alex Cjeka im Feld vertreten. Den Cut schaffte der Rheinländer nicht.

Rückblickend auf die letzte Saison kritisiert Kieffer dabei unter anderem sein Eisenspiel, das er vor allem in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr gänzlich unter Kontrolle hatte. Schlechte Ballkontakte und ausbaufähige Annäherungen waren die Folge. Anfang 2014 hatte er noch viele Cuts geschafft, zum Ende der Saison, als es um die Tourkarte ging, jedoch weniger stark gespielt. Nach seinem guten Auftakt in Abu Dhabi richtet sich der Blick jetzt wieder eindeutig nach vorne und die Chancen für eine erfolgreiche dritte Saison auf der European Tour sind erheblich gestiegen.

Mit Schwung ins neue Jahr

Für 2015 hat sich der Golfpro vor allem eins vorgenommen – kontinuierlich besser zu werden. In der Winterpause hat er viel an seinem Schwung gearbeitet, der Ende der Saison etwas „kaputt“ gegangen war. Sein generelles Ziel bleibt aber in Zukunft die Teilnahme am Masters in Augusta. Schon im April 2014 betonte er: „Es ist mein großes Ziel, bei diesem Turnier mitzuspielen. In den nächsten zwei, drei Jahren will ich die Qualifikation über die Weltrangliste schaffen. Das Masters ist der größte Test im Golfsport.“

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Anabel Bergmann

Anabel Bergmann - Freie Autorin für Golf Post

Anabel spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Golf und ist seitdem fasziniert von den vielen Herausforderungen, die der Sport bietet.

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