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Matt Kuchar feiert Sieg bei the Memorial Tournament

03. Jun 2013
Matt Kuchar nahm die Trophäe zum Turniersieg beim the Memorial Tournament von Golflegende Jack Nicklaus entgegen (Foto: Getty).
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Matt Kuchar hat das the Memorial Tournament gewonnen. Dahinter landeten zwei weitere Amerikaner.

Es war der zweite Sieg im Jahr 2013 für Matt Kuchar auf der PGA Tour. Der Amerikaner, zuvor Sieger der WGC-Accenture Match Play Championship, gewann das the Memorial Tournament, obwohl es am Ende noch einmal spannend wurde. Während die beiden prominentesten Namen keine Rolle mehr spielten, waren drei Spieler noch mit Siegambitionen auf die Schlussrunde gegangen: Matt Kuchar, Kevin Chappell und Kyle Stanley.


Dreikampf wird erst zum Zweikampf

Aus dem Dreikampf um den Sieg beim Memorial Tournament entwickelte sich allerdings erst einmal ein Zweikampf. Chappell, nach dem Moving Day gemeinsam mit Stanley mit zwei Schlägen Rückstand auf den Führenden Kuchar (-8) gestartet, gelangen im Gegensatz zu seinen Konkurrenten keine Schlaggewinne auf der Front Nine. Er spielte zwar seine Pars solide herunter, Druck auf die anderen beiden Amerikaner konnte er so aber vorerst nicht ausüben.

Scott Stallings mit furioser Birdie-Serie

Mann der Stunde war zunächst ein anderer: Scott Stallings, der von T20 aus deutlich früher auf die Runde gegangen war, mischte nach einer famosen Birdie-Serie plötzlich im Rennen um den Sieg mit. Gleich fünf Schlaggewinne gelangen Stallings in Folge. Matt Kuchar ließ sich davon allerdings nur mäßig beeindrucken. Mit Birdie gestartet, notierte der Amerikaner zwar an der 4 ein Bogey, konnte seine Spitzenposition nach zwei weiteren Schlaggewinnen aber halten. Er traf bis dahin sämtliche Grüns. Sein Verfolger Kyle Stanley war kurzzeitig mit Bogey zurückgefallen, spielte sich aber mit vier Birdies auf den letzten fünf Löchern der Front Nine zurück ins Geschäft um den Tagessieg. Eine kleine Vorentscheidung ereignete sich dann an der 11: Kuchar mit dem Birdie, dagegen verpasste Stanley seinen Putt und notierte ein Bogey.


Bubba jagd seinen nächsten Titel beim Memorial Tournament

Matt Kuchar sorgt mit Birdie für vermeintliche Vorentscheidung

Zwei Bahnen weiter kam dann auch ein bisschen Pech für Stanley dazu. Der Putt zum Birdie-Versuch lippte aus. Es blieb bei drei Schlägen Rückstand. Scott Stallings kehrte derweil mit einer 66er Runde (Par 72) ins Clubhaus zurück. Für ihn wurde es am Ende T4. An Bahn 15 fiel dann die vermeintliche Vorentscheidung an der Spitze. Kuchar notierte mit viel Gefühl ein Birdie und baute seinen Vorsprung auf vier Schläge aus. Stanley musste sich dagegen nun den zweiten Platz mit Kevin Chappell teilen, der mit seinem zweiten Birdie aufschloss.

Kevin Chappell spielt sich auf alleinigen zweiten Platz vor

An der vorletzten Bahn kam dann noch einmal etwas Spannung auf: Birdie für Chappell, Bogey für Stanley und plötzlich der Druck für Kuchar, der bereits an der 16 einen Schlagverlust notierte. Doch sein Rückputt fand den Weg ins Loch, das erneute Bogey konnte er vermeiden. Zwei Schläge lagen also zwischen dem Führenden und Chappell, der wiederum zwei Schläge vor Stanley lag. Doch am letzten Loch ließ sich Kuchar nicht aus der Ruhe bringen. Ebenso wie Chappell glückte ihm ein Birdie. Damit  notierte der Sieger eine 68 (-4) und blieb insgesamt zwölf Schläge unter Par. Chappell spielte als einziger Spieler eine bogeyfreie Schlussrunde (-4), Stanley blieb am Schlusstag einen Schlag unter Par.

Rory McIlroy und Tiger Woods schließen mit Even-Par ab

Zwei der prominentesten Namen hatten mit dem Turniersieg dagegen nichts zu tun. Rory McIlroy und Tiger Woods, der am Vortag die schlechteste Neun-Loch-Serie seiner Profi-Karriere notierten musste, landeten jenseits der Top 50. Beide kehrten am Schlusstag mit einer Even-Par-Runde ins Clubhaus zurück. Woods war von seinem sechsten Sieg beim Memorial Tournament weit entfernt, er landete mit acht Schlägen über Par auf T64. McIlroy war auf T57 zwei Schläge besser.

Die Ergebnisse im Überblick.

Steffen Jüngst

Steffen Jüngst - Freier Autor für Golf Post

ist erst als Student an der Deutschen Sporthochschule Köln zum ersten Mal mit Golf in Kontakt gekommen. Vorher nur begeisterter Minigolfer, zieht es ihn jetzt auch auf die weitläufigen Grüns.
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