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Martin Kaymers Trick mit dem Tennisball

14. Jul 2016
Martin Kaymer trainiert mit seinem Tennisball-Pendel auf der Driving Range (Foto: Getty)
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Immer wieder ein Hingucker – das Tennisball-Pendel von Martin Kaymer. Trainieren Sie wie die Profis mit diesem ganz einfachen Gerät.

Von einem Schwung, wie ihn Martin Kaymer in dieser Saison bei einigen Turnieren äußerst erfolgreich präsentiert hat, träumt vermutlich jeder Golfer. Mit seinem Sieg bei der US Open 2014 hat er sich ein Denkmal gesetzt, vor allem durch die Art, wie dieser zustande kam. Ohne Frage ist ein solcher Triumph das Resultat von jahrelangem Training und harter Arbeit, und vor allem: Nie endendem Training. Topspieler wie Martin Kaymer arbeiten immer an ihrem Schwung und müssen dabei manchmal bereit sein, Risiken einzugehen. Kaymer beispielsweise musste nach einer Schwungumstellung durch zwei schwierige Jahre gehen, verlor über 60 Plätze in der Weltrangliste und viel Selbstvertrauen, bevor sich die harte Arbeit auszahlte.


Tatsache ist: Ein Schwung wie ihn Martin Kaymer hat ist für uns „Golf-Normalos“ ein wahrscheinlich unerreichbarer Traum. Doch was wir von ihnen lernen können: Auch die Profis arbeiten immer wieder an den Basics, den grundlegenden Bausteinen im Schwung, um die Gesamtstruktur der Bewegung zu fixieren. Das heißt: Um sich dem „perfekten“ Schwung zumindest anzunähern, könnte ein Hilfsmittel, das auch bei den Pros beliebt ist, eine große Hilfe sein!

Das Tennisball-Pendel von Martin Kaymer

Das entscheidende Trainingsgerät ist schnell in Eigenproduktion hergestellt: Ein Tennisball, ein Stück Schnur und ein optionaler Gegenstand, der das Seil im Tennisball verankert. Denkbar wäre etwa ein stabiles Stück Plastik, das quer zu einem kleinen Schnitt im Tennisball eingesetzt wird. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann sich also jeder sein eigenes Tennisball-Pendel bauen. Nur wozu ist es gut?

Mit dem Tennisball zum maximalen Schwungradius

Beim Training mit dem Tennisball-Pendel geht es vor allem um den sauberen Takeaway, also den ersten Teil des Rückschwungs, und den Schwungradius. Im Fokus steht dabei das Aufrechterhalten des Dreiecks ‚Griff – linke Schulter – rechte Schulter‘. Das Training mit dem Tennisball-Pendel sieht wie folgt aus: Der Tennisball wird in der Ansprechposition oberhalb der Handgelenke zwischen die Unterarme geklemmt. Beim Einsetzen des Rückschwungs ist es nur mit einer guten Oberkörperrotation möglich den Ball in dieser Position zu halten.

Die Arme (auch der rechte Arm) bleiben so lange wie möglich gestreckt, um den maximalen Schwungradius zu erreichen. Die Oberkörperrotation ist hierbei sehr wichtig und auch notwendig, um den Tennisball während der Ausholbewegung zwischen den Unterarmen zu halten. Die Schwungebene sollte dabei weder zu flach, noch zu steil sein, da die Abstände zwischen den Armen sonst zu groß werden würden. Das folgende Video zeigt einige gute Tipps für das Training mit dem Tennisball-Pendel.

Im Video wird erklärt, was wichtig ist, um mit dem Tennisball-Pendel eigenständig auf der Driving Range am Golfschwung zu arbeiten. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Auch wenn nicht alles auf Anhieb klappt, mit ein bisschen Übung können Sie bald echte Erfolge verzeichnen, und das ohne viel Geld für teuere Trainingsgeräte ausgegeben zu haben.

Jan-Henrik Schwarz

Jan-Henrik Schwarz - Freier Autor für Golf Post

Jan-Henrik ist seit vier Jahren begeisterter Golfer und freut sich als Hamburger die vielen noch unbekannten Golfplätze in Deutschland zu erkunden. Sein aktuelles Handicap liegt bei 11,8. Das Trainingspensum wird allerdings weiter angezogen, um noch einstellig zu werden.
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2 LESER-KOMMENTARE

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  1. Walter gerhardt

    Gut wäre es, das „private“ video anschauen zu können

    Antworten

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