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„Jeder sollte die Chance haben, mit Golf anzufangen“

Martin Kaymer gibt Einblicke in seine Turniervorbereitung, verrät seinen Traum-Flight und spricht sich für eine Lockerung der Golfetikette aus.

Martin Kaymer äußert sich in einem kürzlich erschienenen Interview zu Themen auf und abseits des Golfplatzes. (Foto: Getty)
Martin Kaymer äußert sich in einem kürzlich erschienenen Interview zu Themen auf und abseits des Golfplatzes. (Foto: Getty)

Martin Kaymer ist nicht nur Deutschlands bester Golfer, sondern auch ein viel gefragter Interviewpartner. Kein Wunder, denn neben den Golfthemen spricht der Mettmanner auch über Geschehnisse abseits des Platzes. So geschehen in einem kürzlich erschienenen Interview mit dem Magazin „Zeit Golfen“, in welchem sich der 32-Jährige zur Turniervorbereitung, seinem Traum-Flight und Änderungen im Golfsport äußert.

"Ich versuche, jeden Part des Spiels abzudecken"

Nach dem ersten Major des Jahres steht mit der PLAYERS Championship Anfang Mai das nächste große Turnier auf dem Programm des Mettmanners. In Vorbereitung auf die wichtigen Events hat Kaymer eine feste Routine: „Ich versuche, jeden Part des Spiels abzudecken. Zwei-, dreimal die Woche über mehrere Stunden mit meinem Trainer, sonst alleine.“

Über Golflegende Bernhard Langer, mit dem sich Kaymer gelegentlich auf Turniere vorbereitet, verrät der 32-Jährige, dass er von dem Routinier immer noch sehr viel lernen könne. „Bernhard ist jetzt 59 Jahre alt und hat immer noch den unbändigen Ehrgeiz, sein Spiel zu verbessern und zu verfeinern.“

Im Traum-Flight mit Angela Merkel

Auf die Frage, welche Personen in seinem Traum-Flight mitspielen würden, gibt Kaymer eine interessante Antwort: „Die Gästeliste verändert sich im Laufe der Zeit: Aktuell würde ich Angela Merkel, Eva Longoria und Will Smith einladen. Dass die Bundeskanzlerin kein Golf spielt, würde mich nicht stören.“




Bereits jetzt hat Kaymer einen guten Draht zur deutschen Fußballnationalmannschaft, wie der 32-Jährige verrät: „Gelegentlich habe ich das Team im Trainingslager besucht. Viele der Spieler sind Golfer, auch Teammanager Oliver Bierhoff. Zudem verrät der Mettmanner, dass Thomas Müller ihm gelegentlich Schwung-Videos schicke und ihn um Rat frage.

Golfsport steht für Ehrlichkeit und Respekt

Auch zur aktuellen Situation des Golfsports in Deutschland äußert sich Deutschlands bester Golfer und spricht sich für eine Lockerung der Golfetikette aus: „Ich bin dafür, dass jeder in Deutschland die Chance hat, mit Golf anzufangen. Meinetwegen ruhig im Unterhemd, auch die Hose ist nicht so wichtig. Wichtiger ist die Erkenntnis, dass dieser Sport im Besonderen für Ehrlichkeit und Respekt gegenüber den Mitspielern steht.“

Wie Martin Kaymer bereits im Exklusivinterview gegenüber Golf Post verraten hat, macht sich der zweifache Majorsieger nicht viel aus materiellen Annehmlichkeiten: "Ich brauche keinen Luxus. Was ich mir gönne, sind Flüge in der Business Class. Gutes gesundes Essen ist in Amerika teuer, das leiste ich mir."

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