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Martin Kaymer lobt Trainer und Caddie nach Players-Sieg

12. Mai 2014
Martin Kaymer gewinnt die Players Championship und dankt seinem Trainer Günter Kessler und seinem Caddie Craig Connelly. (Foto: Getty)
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Großes Lob für Trainer und Caddie, Todesfall beim Jubiläum auf Madeira und das IOC sucht nach Ersatz für Rio. Die Back Nine.

Martin Kaymer hat im Juli 2008 seine Mutter Rina verloren, schon allein deswegen war der Triumph bei der PLAYERS Championship ausgerechnet am Muttertag für ihn „ein ganz besonderer Moment“. Mit dem Erfolg ist der 29-Jährige der vierte europäische Sieger nach Sandy Lyle, Sergio Garcia sowie Henrik Stenson und gesellt sich gleichzeitig zu Tiger Woods, Phil Mickelson und Adam Scott. Denn nur denen gelang bisher der Gewinn eines Majors, einer „Players“ und eines WGC-Turniers (HSBC-Champions 2011 für Kaymer).

Kaymer dankt Trainer und Caddie

Bei der anschließenden Pressekonferenz, bei der er sich als „Soft Egg“ bezeichnete, lobte Kaymer ausdrücklich seinen Trainer Günter Kessler: „Er hat das Talent, wirklich jeden trainieren zu können, und das macht für mich einen Weltklasse-Trainer aus.“ Auch seinem Caddie Craig Connelly dankte er: „Ich weiß erst, wie gut Craig für mich ist, seitdem wir uns 2012 wieder zusammen getan haben.“



Martin Kaymer bei der PLAYERS Championship 2014 - Die besten Bilder

„Mac hätte gewollt, dass wir weiterspielen!“

Nach dem Tod des Caddies Iain „Mac“ McGregor (52) aus Zimbabwe dreht sich vieles um die Frage, warum die Madeira Island Open nicht abgebrochen wurden? „Seine Flightpartner und er hätten sich per Telefon mit European-Tour-Chef George O‘Grady besprochen“, berichtete Alastair Forsyth, dessen „Bag-Man“ am Finaltag einen Herzanfall erlitten hatte und kurz darauf verstorben war: „Dann haben wir uns entschieden, weiter zu spielen. ,Mac‘ hätte das so gewollt!“

London und The Grove als Olympia-Alternative

Brasilien bringt das Internationale Olympische Komitee (IOC) zur Verzweiflung: Nachdem für Rio 2016 aktuell erst zehn Prozent aller Bau- und Infrastrukturmaßnahmen erledigt seien, habe das IOC laut der Zeitung London Evening Standard schon mal in der britischen Hauptstadt vorgefühlt, ob der Gastgeber von 2012 auch die nächsten Spiele übernehmen könnte. „Wenn das Unfassbare Wirklichkeit werden und Golf nach London gehen sollte“, so schreibt der London Evening Standard, dann wäre das olympische Golfturnier wohl im Golfclub The Grove, einem Kyle-Phillips-Design von 2003 und 2006 Schauplatz der WGC-American Express Championship.

Regelfarce um Justin Rose

Ein Chip von Justin Rose auf der 18 in „Players“-Runde drei, eine eventuelle Bewegung des Balls beim Ansprechen und eine Regel-Farce: Der Engländer hatte zwar inne gehalten, dann aber nach Rücksprache mit Flight-Partner Sergio Garcia zu Ende gespielt. Nach einem Hinweis von außen begutachtete das Regelkomitee anschließend die Kamera-Bilder, sahen einen bewegten Ball und brummte Rose zwei Strafschläge (wegen Bewegens und wegen Nicht-Zurücklegens auf). Vor der Finalrunde freilich wurde die Strafe unter Berufung auf die neue Regel 18-4 revidiert, nach der die Bewegung eines Balls nicht strafbar ist, wenn sie für den Spieler mit bloßem Auge nicht erkennbar ist.

Woods: Ein sehr langsamer Prozess

„Wann ich wieder richtigGolf spielen kann? Ich weiß es nicht!“: Tiger Woods hat sich auf seiner Webseite zum Verlauf der Reha nach der Rücken-OP geäußert. „Es geht voran, aber es ist ein sehr langsamer Prozess“, schreibt der Superstar, der bislang nicht einmal ein Sand Wedge geschwungen hat. „Ich folge einfach meinem Programm: Es ist langweilig, aber es muss halt sein.“

Kratzspuren bei McIlroy

Nein, es waren nicht die Fingernägel von Caroline Wozniacki, kein Krach mit der Verlobten: Rory McIlroy tauchte bei der Players Championship zwar mit heftigen Kratzern auf der Oberlippe und auf der Wange auf, die hatte er sich aber bei einer Privatrunde mit Freunden im heimischen Bear‘s Club in Florida zugezogen, als er im Gebüsch nach einem verschlagenen Ball seiner Kumpels suchen half.

Adam Scott unter der Haube

Ohne den ganzen „Alle Mädels werden traurig sein“-Schnickschnack: Adam Scott (33) hat am 17. April auf den Bahamas im Geheimen seine langjährige Freundin, die schwedische Architektin Marie Kojzar (32), geheiratet. Selbst die engsten Freunde waren nur zu einer Gartenparty eingeladen worden und erlebten überraschend eine Hochzeit.

Fragezeichen hinter WGC Match Play

Die Zukunft des WGC Match Play steht weiterhin in den Sternen: Wie Commissioner Tim Finchem am Rand der „Players“ mitteilte, wurde für das einzige Matchplay-Turnier auf der PGA-Tour bislang kein neuer Sponsor als Ersatz für Accenture gefunden. Daher gibt es auch noch keine Entscheidung über den künftigen Termin und den Austragungsort.

„Verkehrthändig“ an der 17

Und dann waren da noch Phil Mickelson, Ricky Fowler und Dustin Johnson, die das berühmte 17. Loch des TPC Sawgrass bei einer Trainingsrunde vor der PLAYERS Championship einfach mal „andersherum“ spielten:

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Michael F. Basche

Michael F. Basche - Freier Autor für Golf Post

Als Journalist, Golfbetriebsmanager und notorischer Zu-Kurz-Putter ist Michael F. Basche auf vielfache Weise dem Golf verfallen. Nach Jahren als Tageszeitungs-Sportredakteur und im PR- und Marketinggeschäft berät er heute u. a. Golfclubs in Fragen der Corporate Identity. Und widmet sich schreibend den vielfältigen Facetten des Großartigsten aller Spiele.
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2 LESER-KOMMENTARE

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  1. April, April Herr Basche: Es wird in Brasilien olympisch gegolft =)

    http://www.theguardian.com/sport/2014/may/09/ioc-olympic-games-2016-host-rio-london

    Antworten

    • Michael F. Basche

      Hallo Herr SebSwo,

      die Meldung sagt nicht, dass in Brasilien NICHT olmpisch gegolft wird. Es wird lediglich der Bericht des London Evening Standard reportiert. Auch wenn der Beitrag des Guardian in der viralen Golf-Community große Wertschätzung genießt: Dementis ungenannter Sprecherinnen und aus anonymer Quelle passen ebenfalls ziemlich gut in den Qualm der Gerüchteküche.

      Was auch immer derzeit hinter den Kulissen vorgeht, das IOC wird sich gewiss noch längst nicht offiziell von Rio distanzieren und stattdessen gebetsmühlenartig wiederholen, es gebe und es brauche auch keinen Plan B. Siehe hierzu auch: http://www.golfpost.de/golfplatz-olympia-golf-rio-de-janeiro-olympische-spiele-2016-fertig-777794854/

      Ich persönlich würde es dem gebeutelten Gil Hanse außerordentlich gönnen, wenn seine Arbeit in Rio am Ende auch im olmpischen Scheinwerferlicht stünde.

      Grüße aus dem Mai

      Antworten

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