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Marcel Siem und Max Kieffer starten gut ins Qatar Masters

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27. Jan 2016
Tendenz: Läuft! - Marcel Siem legt nach seinem guten Desert-Swing-Auftakt in Abu Dhabi eine starke erste Runde beim Qatar Masters nach. (Foto: Getty)
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Während Siem und „Kiwi“ den Schwung aus Abu Dhabi nach Katar mitnehmen können, lässt Dominic Foos Federn. Wiesberger überzeugt.

Wer das Commercial Bank Qatar Masters in dieser Woche gewinnen will, der darf sich nicht allzu viele Ausrutscher erlauben, das wird gleich zu Beginn des Turniers klar. Der Spanier Pablo Larrazabal und der Südafrikaner Louis Oosthuizen führen das Feld nach der Auftaktrunde an, und erlaubten sich bei ihren 65er-Runden (-7) jeweils kein einziges Bogey.

Auch der „Belgian Bomber“ auf Platz drei, Nicolas Colsaerts, blieb bei seiner 66 (-6) fehlerfrei. Bei -5 sitzen ihnen acht Spieler im Nacken, die am zweiten Tag in das Rennen um die Spitze eingreifen wollen. Ernie Els und Thongchai Jaidee liegen bei -4 noch in unmittelbarer Reichweite, während Sergio Garcia und Titelverteidiger Brandon Grace mit ihren 70er-Runden  (-2) schon fünf Schläge Rückstand in Tag zwei mitnehmen.


Oosthuizen, Jaidee & Els mit Kurzspiel der Extraklasse

Für zwei der drei deutschen Starter ging das Turnier vielversprechend los. Marcel Siem und Maximilian Kieffer konnten sich im vorderen Mittelfeld ordentlich positionieren und bewahren sich damit alle Chancen, im Verlauf des Turniers so viele Plätze wie möglich gut zu machen. Deutschlands Bester von 2014 hingegen, Dominic Foos, machte keine gute Figur.

Guter Auftakt ins Qatar Masters für Marcel Siem

Mit einem starken geteilten fünften Rang im Rücken kam Marcel Siem die wenigen hundert Kilometer von Abu Dhabi zum Quatar Commercial Bank Masters. Selbst noch ganz überrascht, so früh in der Saison nach einigen Umstellungen ein Top-Ergebnis einzufahren, schickte er sich an, genau da weiter zu machen, bevor ihm dann gegen Ende der Runde noch ein wenig die Luft ausging. Siem startete am ersten Tag auf der zehnten Bahn, notierte zunächst ein Bogey aber schloss die Back Nine mit zwei Birdies auf Bahn 16 und 17 ab. Bei -1 ging es auf die vorderen Neun, und mit drei Birdies in Serie ging es auf den zwischenzeitlich geteilten dritten Rang. Die zwei Bogeys an den Löchern fünf und acht waren ärgerlich, aber ein abschließendes Birdie auf der Neun und der geteilte 16. Rang bei -3 halten alle Möglichkeiten für die nächsten Tage offen.

Auch Maximilian Kieffer startet mit 69er-Runde

„Kiwi“ ist der zweite Deutsche im Feld, der direkt aus Abu Dhabi nach Qatar gereist ist, und an seine gute Leistung von dort (T16) anknüpfen möchte. Und Maximilian Kieffer tut dies im Stil des vergangenen Jahres, als er 22 Cuts in Folge schaffte und die beste Saison seiner Karriere hinlegte: Grundsolide. Gestartet auf der Back Nine, zwei Birdies, ein Bogey hintenrum, vorne noch ein Birdie mehr, das bringt ihn zu Marcel Siem auf den geteilten 16 bei -3. Platz. Auch für Kieffer gilt: Alles noch drin für die nächsten Tage.

Fehlstart für Dominic Foos

Jungprofi Dominic Foos kam zu Beginn des Qatar Masters gar nicht mit Spiel und Platz zurecht, und das, obwohl er 2014 noch an gleicher Stelle mit dem geteilten 16. Platz sein bisher bestes European-Tour-Resultat erspielte. Der 18-Jährige ging früh auf die Runde, erspielte sich aber viel zu wenige Birdie-Gelegenheiten und musste im Gegenzug einige Bogeys einstecken. Eins zu fünf war das Verhältnis am Ende, bei +4 reiht sich Foos weit hinten im Leaderboard ein und braucht am Donnerstag vermutlich eine Zauberrunde, um noch den Cut zu schaffen.

Wiesberger trotzt den schwierigen Bedingungen

Im Gegensatz zu den deutschen Startern ging der Österreicher Bernd Wiesberger am Nachmittag auf seine erste Runde. Nach zehn Pars in Folge konnte der 30-Jährige vier Birdies auf seinen Back-Nine notieren. Da Wiesberger keinerlei Schlagverluste verzeichnen musste, liegt er nach dem Auftakttag mit -4 auf dem geteilten 14. Platz. Noch besser spielten allerdings Björn Âkesson und Andrew Johnston. Beide schlossen mit einer 66er-Runde zum drittplatzierten Belgier Colsaerts auf und waren somit die Gewinner des Nachmittags. 

Starker Wind macht Spielern zu schaffen

Ansonsten mussten viele der Spieler bei den schwierigen Verhältnissen am Nachmittag kämpfen. Während die Favoriten Sergio Garcia und Brandon Grace immerhin eine 70-er Runde (-2) ins Clubhaus brachten, erwischte es Publikumsliebling John Daly mit einer 79 (+7) so richtig. Dies bedeutet den geteilten letzten Platz für den extrovertierten US-Amerikaner. Auch Haydn Porteous, vor zwei Wochen Gewinner der Joburg Open, hatte lange Zeit mit dem starken Wind zu kämpfen. Nach 15 Löchern lag der Südafrikaner noch bei +3, dann jedoch setzte er zu einem spektakulären Endspurt an. Eagle an der 16, Par an der 17 und zur Krönung erneut ein Eagle am Schlussloch.

Quick-Facts zum Commercial Bank Qatar Masters

European Tour in Katar Commercial Bank Masters
Platz Doha GC, Doha, Katar, 6.767 Meter, Par 72
Preisgeld Preisgeldpool: 2.500.000 US-Dollar
Titelverteidiger Branden Grace
Headliner Sergio Garcia, Louis Oosthuizen, Branden Grace, John Daly
Deutsche Starter Marcel Siem, Maximillian Kieffer, Dominic Foos

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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