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Manulife LPGA Classic: Deutsche Proetten mit Aussicht auf Top Ten

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07. Jun 2015
Sophia Popov schlägt sich gut bei der Manulife LPGA Classic. (Foto: Getty)
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Bei der Manulife LPGA Classic halten sich alle deutschen Proetten fabelhaft. Suzann Pettersen ist jedoch bereits weit davongeeilt.

Was in den USA nicht so richtig klappte, läuft jetzt im kanadischen Cambridge: Alle drei Deutschen haben den Sprung ins Wochenende geschafft, obwohl die Cut-Linie bereits bei -4 angesetzt wurde, und liegen nach dem Moving Day auf guten Ausgangsposition mit Gesamtscores, die sich sehen lassen können. Nur mit dem Titelgewinn wird es auch diesmal richtig schwer, denn die Norwegerin Suzann Pettersen ist mit einem Score von -19 bereits weit enteilt. Doch im Golf ist alles möglich und schnell wird die Favoritin in aller letzter Sekunde vom Siegerpodest verdrängt.


Sophia Popov mit erstem Top-20-Ergebnis?

Sophia Popovs bislang bestes Ergebnis auf der LPGA Tour war ein T55. Platz bei der Lotte Championship im April. Dieses kann die 22-Jährige nun toppen, indem sie an ihr gutes Spiel am ersten Turniertag der Manulife LPGA Classic anknüpft – hier spielte sie eine 66er Runde – und weiterhin eine solide Leistung wie am Moving Day zeigt.

Am zweiten Tag in Kanada war Popov etwas eingebrochen. Sie traf nur fünf von 14 Fairways und auch ihre Driving Distanz hielt sich bei durchschnittlich 232 Metern in Grenzen. Dass sie trotzdem eine 70 auf dem Par-72-Platz notieren konnte, verdankte die deutsche Proette vor allem ihrem Spiel mit den Eisen, welches sie oftmals genau zum richtigen Zeitpunkt auf’s rettende Grün brachte. Auch am Moving Day überzeugte Popov mit ihren Schlägen auf’s Green und schraubte diesmal ihre Quote der getroffenen Fairways wieder hoch. Ferner lag die Driving Distanz um fast 35 Meter höher als am gestrigen Tag, so dass sich der LPGA-Rookie nun bei insgesamt -11 auf dem T15. Platz befindet.

Sandra Gal und Caro Masson gleichauf

Sandra Gal und Caroline Masson liegen zwar gemeinsam auf T32 einige Ränge hinter Sophia Popov. Jedoch sind die beiden Proetten bei -9 nur zwei Schläge von ihrer Landsfrau entfernt, was zeigt, wie eng das Feld beieinander liegt. Nach zwei verpassten Cuts wird sich Caro Masson sicherlich besonders freuen, dass sie es bei der Manulife LPGA Classic nun ins Finale geschafft hat. Die 26-Jährige überzeugte am Moving Day vor allem mit ihrem kurzen Spiel, muss im Finale aber mehr Greens in Regulation treffen, um nicht an Boden zu verlieren.

Sandra Gal baute nach ihrer grandiosen 64er Auftaktrunde weiter ab und spielte ’nur‘ Even Par. Anders als Caroline Masson versagten Gal am dritten Tag auf dem Whistle Bear Golf Kurs häufig beim Putting die Nerven. Sollte sie ihr kurzes Spiel im Finale verbessern können, wird es trotzdem schwer, zehn Schläge auf Suzann Pettersen aufzuholen. Doch wie gesagt, im Golf ist alles möglich.

Zum Leaderboard der Manulife LPGA Classic

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Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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