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Made in Denmark: Zerknirschter Martin Kaymer

26. Aug 2016
Martin Kaymer kann trotz guter Schläge nicht angreifen. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer zeigt teils gute Schläge bei der Made in Denmark, muss aber zu viele Bogeys einstecken. Florian Fritsch mit verzweifelter Rettungsaktion.

Nach dem spektakulären auftakt wird bei der Made in Denmark in Farso kaltes, windiges Wetter erwartet, wovon die Nachmittagsflights bereits die ersten Auswirkungen zu spüren bekamen.

Martin Kaymer kommt nicht vorwärts

Martin Kaymer, wie schon seine Auftaktrunde am Vortag, mit einem Bogey. Nur konnte er sich dieses Mal nicht ganz so schnell davon erholen, sondern kassierte noch einen zweiten Schlagverlust am dritten Loch. Dann fing sich der Mettmanner und konnte die Front Nine mit Even Par beenden und mit dem Wechsel auf die Back Nine gleich noch zwei Schlaggewinne nachsetzen. An Loch 14 wackelte er dann jedoch wieder und kommt mit einer 70er Runde auf T26 ins Clubhaus. Obwohl das Ergebnis hinter den Erwartungen zurückbleibt, zeigt Kaymer, dass er auch mit Zauberschlägen dienen kann, so zum Beispiel an Loch 10.


Ein letztes Aufbäuen von Florian Fritsch

Rabenschwarz, wie die Farbe des Doppelbogeys an Loch 13 auf der Scorekarte. Florian Fritsch lag nach der ersten Runde nur einen Schlag hinter Kaymer, notierte aber früh auf seiner Runde, die er auf der Back Nine startete, ein Bogey und das Doppelbogey. Ein letztes Aufbäumen kam von dem Münchener mit drei aufeinanderfolgenden Birdies zum Abschluss seiner Runde, aber auch das konnte nicht verhindern, dass er nach einer 74er Runde einen Schläge Schläge hinter der Cutlinie liegt und somit aus dem Turnier ausscheidet. 

Führungswechsel bei der Made in Denmark

Die Führung übernahm der Walisier Bradley Dredge. Dieser lag nach seiner ersten Runde in Schlagdistanz zur Spitze auf T3 und setzte sich mit einer 66er Runde an die Spitze, auf der er sich nur einen Fehler erlaubte. Auf Platz zwei folgt, mit drei Schlägen Abstand, Joakim Lagergren, der zum Führungstrio des ersten Tages gehörte. Er kann sich an Tag zwei nur um einen Schlag verbessern. Auf T3 folgt Thomas Pieters mit einer Even-Par-Runde. Über seine gesamte Back Nine spielte er die Löcher nach Vorgabe.

Pieters war unterwegs mit Ryder-Cup-Captain Darren Clarke, der nächste Woche seine Entscheidung für die letzten Plätze im Team Europe fällt. Die Zuschauer stehen auf jeden Fall hinter ihm, wie sie eindrucksvoll bewiesen, in dem sie Team-Europe-Schilder hochhielten, als Clarke das 16. Grün betrat.

Die Dänen sind gut dabei

Bei ihrem Heimturnier spielen sich zwei Dänen unter die Top 10 am zweiten Tag, die sich von den schwierigen Wetterbedingungen nicht beeindrucken ließen. Sören Kjeldsen und Jeff Winther liegen beide mit sieben Schlägen unter Par auf T7. Besonders Kjeldsen, dem sein zweites Eagle in diesem Turnier gelang, lässt sich von der Atmosphäre tragen. „Ich liebe solche Bedingungen. Es wurde sehr windig und schwer und man muss den Flug des Balls kontrollieren.“ Damit schien der Däne keine Probleme zu haben, er verlor nämlich keinen einzigen Schlag in dieser Runde.

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Alexandra Caspers

Alexandra Caspers - Freie Autorin bei Golf Post

Als sich ihre Familie und ihr Bekanntenkreis nach und nach mit Golffieber infizierte, gab es für Alexandra auf lange Sicht kein Entkommen. Jetzt taucht sie neben ihrem Germanistik-Studium selbst in die Welt des Golfsports ein.

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