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LIVETICKER Ryder Cup 2022: Italien macht das Rennen!

14. Dez 2015
Italien wird Gastgeber des Ryder Cup 2022! Der Kontinentalvergleich findet nahe der Hauptstadt Rom statt. (Foto: Getty)
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Der Ryder Cup 2022 findet tatsächlich in Italien statt! Deutschland und Österreich gehen leer aus, langes Engagement wird nicht belohnt!

14. Dezember, 13:52 Uhr: Das war’s von uns im Liveticker. Im Laufe des Tages wird es auf golfpost.de noch eine ausführliche Nachberichterstattung mit einem Portrait des Ryder-Cup-Platzes 2022 und weiteren Stimmen zur Entscheidung geben.


14. Dezember, 13:26 Uhr: Edoardo Molinari ist ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt auf der European Tour, auf der er bisher aber erst zwei Siege einfahren konnte. „Was ein Tag für das italienische Golf“, twitterte der Italiener:

14. Dezember, 12:50 Uhr: Die italienischen Golf-Profis freuen sich natürlich über die Entscheidung. Der vierfache European-Tour-Sieger Matteo Manassero twitterte, dass er die Ryder-Cup-Teilnahme 2022 im eigenen Land als eines der größten Ziele sehe, die er jemals erreichen könne.

14. Dezember, 12:28 Uhr: Auch Österreich war ein heißer Favorit auf die Austragung des Ryder Cup 2022. Österreichs bekanntester Golfer Bernd Wiesberger hat heute Vormittag bestimmt – wie wir – mitgefiebert. Auf seiner Facebook-Seite zeigt er sich, trotz Enttäuschung stolz auf die Bewerbung seines Heimatlandes:

„Ich bin sehr stolz auf die Arbeit, die in den vergangenen Monaten im Zuge der ‪#‎Austria2022‬ Bewerbung für den österreichischen Golfsport gemacht wurde! Leider hat es diesmal nicht ganz gereicht aber Österreich wurde hervorragend präsentiert und war zu recht einer der ganz großen Favoriten! Herzlichen Glückwunsch Italien, herzlichen Glückwunsch nach Rom!!“

14. Dezember, 12:12 Uhr: Der Leiter der Bewerbung des Ryder Cup Deutschland Marco Kaussler zeigte sich nach der Entscheidung sehr enttäuscht. Er sah viel Potential in Deutschland: „Das deutsche Gesamtpaket war aus unserer Sicht sehr stark und konkurrenzfähig. Politik, Wirtschaft und Sport standen geschlossen hinter einem Konzept, das alle Voraussetzungen für einen großartigen Ryder Cup 2022 geschaffen hätte.“

14. Dezember, 11:50 Uhr: Claus Kobold, DGV-Präsident, brachte in einer ersten Stellungnahme den finanziellen Aspekt auf den Punkt: „Mehr Geld konnte unter den gegebenen Bedingungen nicht generiert und in den Ryder Cup investiert werden. Wir wollten den Ryder Cup in Deutschland haben – aber nicht um jeden Preis.“

14. Dezember, 11:47 Uhr: Interessant wäre natürlich jetzt zu wissen, was die deutsche Bewerbung angeboten hat… Leider ist das Bewerbungsverfahren jedoch für Außenstehende so intransparent, dass Vergleiche zu Italien kaum möglich sind.

14. Dezember, 11:41 Uhr: Hier noch ein Beispiel, wie man sich den Ryder Cup „kauft“: Die italienische Bewerbung beinhaltet die Zusicherung, ab 2017 für elf Jahre die Italian Open als neues Flaggschiff-Event der European Tour mit dann 7 Millionen Euro (!) Preisgeld durchzuführen. Im kommenden Jahr erfolgt daher bereits eine Anpassung auf mindestens 3 Millionen, was einer Verdopplung des bisherigen Preisgeldes von nur 1,5 Millionen Euro entspricht.

14. Dezember, 11:30 Uhr: Was sollen wir davon halten…? Das sind Argumente, die vermutlich bei jedem anderen Bewerber ebenso gegriffen hätten. Deshalb wirkt es aus deutscher Sicht wenig versöhnlich, dass die drei unterlegenen Kandidaten beeindruckende Bewerbungen abgegeben hätten und herausragende Zweitplatzierte sind.

Und? Was können wir uns dafür kaufen?

14. Dezember, 11:26 Uhr: Hier die Argumente der European Tour, die ihrer Ansicht nach für Italien gesprochen haben:

– Die italienische Bewerbung sei in allen fünf zu bewertenden Hauptkriterien sehr stark gewesen (politische und sportliche Unterstützung, Schaffung einer Golfanlage mit Weltniveau, notwendige Infrastruktur für ein sportliches Großevent, gute Voraussetzunge hinsichtlich des Marketings, Golfentwicklung im Land und Einbezug in Tourismus, Kommunikation, usw.)

– Besonders hervorgehoben werden in der Begründung jedoch die außergewöhnliche Stärke im Bezug auf die Infrastruktur, kommerzielle Struktur sowie die Unterstützung seitens der Regierung.

14. Dezember, 11:17 Uhr: Wir mussten das Ergebnis jetzt erstmal selber verarbeiten… Die Verwunderung in der Redaktion war doch sehr groß. Nun werfen wir mal einen Blick in die offizielle Begründung und erklären euch in Kürze, warum Deutschland, Österreich und Spanien auf der Strecke geblieben sind.

14. Dezember, 11:06 Uhr: Was für eine Enttäuschung! Jetzt ist die Bestätigung offiziell!!! DER RYDER CUP 2022 FINDET IN ITALIEN STATT!!!

14. Dezember, 11:03 Uhr: Die Entscheidung scheint tatsächlich gefallen… Ryder Cup Europe tweetet, es sei ITALIEN!!! Wir warten noch auf eine Bestätigung der European Tour!

14. Dezember, 10:57 Uhr: Wie auch immer das Ergebnis ausfallen mag, dem Präsidenten des Österreichischen Golf-Verbandes ist wichtig, dass es Mitteleuropa wird, ob sein eigenes Land oder doch Deutschland spiele dann weniger eine Rolle.

14. Dezember, 10:45 Uhr: Fassen wir mal kurz die Stimmungslage zusammen:

– Österreich macht sich (berechtigt?) große Hoffnungen, den Zuschlag zu bekommen.
– Für die Spanier gilt Deutschland als Favorit, oder mindestens ernster Konkurrent.
– Und in Italien? Der vermeintliche Geheimfavorit sieht laut Gazzetto dello Sport PGA Catalunya aus Spanien als größt Konkurrenz und schreibt heute, Deutschland habe in den vergangenen Tagen an Boden verloren… Alles nur heiße Luft? Bald wissen wir hoffentlich mehr!

14. Dezember, 10:39 Uhr: Und wenn wir jetzt noch in der Rhetorik- und Geograpiekiste kramen, dann kann man die Frage nach dem Gastgeber des Ryder Cup 2022 auch so stellen:

14. Dezember, 10:35 Uhr: Wir fragen uns da doch etwas ganz anderes… Wie hoch schießt wohl der Puls bei Marco Kaussler, wenn das Telefon mit einer englischen +44-Vorwahlnummer klingelt?

14. Dezember, 10:29 Uhr: Ist doch Österreich der Favorit? Bei unseren Nachbarn im Alpenland herrscht zumindest Optimismus.

14. Dezember, 10:25 Uhr: Was ist dran am Bericht der „Süddeutschen“? – Die Frage, die sich alle seit Samstag stellen ist, wie ernst eine bereits zwei Tage vor der offiziellen Verkündung beschriebene Entscheidung zu nehmen ist? Nach Informationen der Zeitung mit Sitz in München, macht Deutschland das Rennen! Auf Golf-Post-Nachfrage zeigten sich die Verantwortlichen im Team um Marco Kaussler jedoch noch angespannt. Von verfrühter Freude war nichts zu spühren. Im Gegensatz, das Rennen wirkt kurz vor seinem großen Knall immer noch denkbar eng.

14. Dezember, 10:19 Uhr: Gespannt warten wir auf die Entscheidung! Es gibt leider keinen Umschlag, der dramatisch geöffnet und das Ergebnis verlesen wird. Es gibt auch keine Livebild, wenn Keith Pelley zum Telefonhörer greift und … ja, wenn den jetzt… anruft.

Wenn der Gastgeber hoffentlich pünktlich gegen 11:00 Uhr feststeht – ist ist es wohl geplant – haben wir das Ergebnis natürlich direkt für euch parat. Einfach weiter unserem Liveticker folgen. 😉

14. Dezember, 10:07 Uhr: Dann kam die Entwarnung, Deutschland blieb im Rennen. Der DGV verkündete im September, dass die Steuerbefreiung bewilligt sei. War das der Durchbruch im Wettbewerb gegenüber der Konkurrenz?

14. Dezember, 10:04 Uhr: Eine vermeintich letzte Hürde offenbarte sich schließlich mit der Frage nach der Steuerbefreiung für den Ryder Cup. Egal ob FIFA oder UEFA für Welt- und Europameisterschaften sowie andere Großevents – sie alle profitieren und haben das schon in der Vergangenheit, von gewissen Steuerbefreigungen im jeweils gastgebenden Land.

Kurzzeitig bestanden hierzulande ernste Bedenken, ob die Bundesregierung dem Ryder Cup dieses Zugeständnis machen würde. Die Bewerbung stand oder fiel mit dieser Entscheidung.

14. Dezember, 09:53 Uhr: Ein weiterer Meilenstein aus deutscher Sicht war die Absegnung der Pläne auf finanzieller Basis seitens der Golf Clubs. Auf dem Verbandstag im April, zwei Wochen vor Abgabe der Bewerbungsunterlagen, stimmten die Anwesenden mit 68,6 % für eine jährliche Abgabe von drei Euro pro Golfer, was insgesamt 18 Millionen Euro macht.

Einige „Protestwähler“ untersagten jedoch ihre Zustimmung, mit Verweis auf den fehlenden Verwendungszweck.

14. Dezember, 09:40 Uhr: Vier Nationen reichten damit fristgerecht ihre abschließende Bewerbung bei der European Tour in Wentworth ein. Dies sind die Nationen mit ihren Golf Clubs, zwischen denen im Verlauf des heutigen Vormittags die Entscheidung um den Ryder Cup 2022 fallen wird:

– Deutschland mit dem A-Rosa-Resort Bad Saarow (ca. 75 km östlich von Berlin)
– Österreich mit dem Fontana Golf Club (ca. 30 km südlich von Wien)
– Spanien mit dem PGA Catalunya (ca. 90 km nord-östlich von Barcelona)
– Italien mit dem Marco Simone Golf & Country Club (ca. 20 km nord-östlich von Rom)


Vier Bewerberplätze, ein Ziel! - Der Ryder Cup 2022

14. Dezember, 09:28 Uhr: Eine zum damaligen Zeitpunkt Mitte März fehlende Baugenehmigung für die Platzerweiterung in Groß Kienitz war vermutlich einer der ausschlaggebenden Faktoren, welche die finale Entscheidung schlussendlich auf Bad Saarow als deutschen Ryder-Cup-Kandidaten fallen ließ.

14. Dezember, 09:19 Uhr: Die Frage Hamburg oder Berlin für den Ryder Cup 2022 sollte im weiteren Verlauf eng mit der Frage nach dem deutschen Bewerber für die Olympischen Spiele 2024 verbunden sein. So kam die Wende schließlich mit der Entscheidung für Hamburg 2024 und gegen Hamburg 2022. Nach dem kürzlich erfolgten Bürgerentscheid in der Hansestadt gegen Olympia wissen wir nun auch, dass es weder den Ryder Cup 2022, noch Olympia 2024 im Norden Deutschlands geben wird.

Im selben Zug kam vielmehr ein zweiter Kandidat im Großraum Berlin dazu. Die Entscheidung Deutschlands sollte also zwischen dem bereits bestehenden A-Rosa-Resort von Bad Saarow am Scharmützelsee und dem noch in Planung befindlichen Projekt Groß Kienitz‘ erfolgen.

14. Dezember, 09:12 Uhr: Das traditionell im September stattfindende Oktoberfest und eine damit verbundene terminliche Kollision mit einem möglichen Ryder Cup eliminierte München jedoch als ersten innerdeutschen Kandidaten. Trotz Hauptsitzes von BMW – neben der Allianz einer der zwei neuen Großsponsoren – schied die Isarmetropole damit früh aus dem Rennen aus.

14. Dezember, 09:06 Uhr: Innerdeutsch entbrannte parallel eine Debatte um den möglichen gastgebenden Golf Club. Nach der gescheiterten Bewerbung um den Ryder Cup 2018, bei dem durch Sponsor-Partner Audi in der Nähe von Ingolstadt hätte gespielt werden sollen, konzentrierte sich für 2022 alles auf die Regionen um München, Hamburg und Berlin.

14. Dezember, 08:57 Uhr: Kurz vorm offiziellen Bewerbungsende lichtete sich das Feld dann nochmals, als nach dem Rückzug Portugals lediglich die vier finalen Bewerber Deutschland, Österreich, Spanien sowie Italien übrig blieben.

Bei den Portugiesen drückte neben organisatorischer Probleme vor allem der finanzielle Schuh, der nach der Finanzkrise eine erfolgreiche Bewerbung nahezu unmöglich gemacht hätte. Nicht nur bezogen auf die Kosten der Bewerbung an sich, vor allen Dingen die hohen von der European Tour eingeforderten finanziellen Zusagen im Rahmen einer Ryder-Cup-Austragung wären für die Iberer vermutlich nicht zu stemmen gewesen.

14. Dezember, 08:51 Uhr: Die Skandinavier aus Dänemark waren die ersten, die relativ früh ihre Bemühungen wieder einstellten und von einer Bewerbung Abstand nahmen. Ihnen folgte ein wenig überraschend die Türkei, welche mit der ihrem Golfmekka Belek und der in den vergangenen Jahren über die Finalseries des Race to Dubai an Bedeutung gewonnenen Turkish Airlines Open durchaus ein ernst zu nehmender Konkurrent gewesen wäre.

Die Ambitionen der Türkei werden sich jedoch voraussichtlich auf kommende Turniere 2026 oder später konzentrieren.

14. Dezember, 08:42 Uhr: Vier aus Sieben! Unter diesem Motto stand die bisherige Bewerbungsphase um den Ryder Cup 2022. Sieben Nationen hatten den Hut in den Ring geworfen und Ambitionen um eine Austragung des bedeutendsten Golfturniers angemeldet.

Deutschland, Österreich, Spanien, Italien, Portugal, Türkei und Dänemark – sie alle machten sich Hoffnungen auf einen Zuschlag seitens des europäischen Ryder-Cup-Organisations-Komitees.

14. Dezember, 08:20 Uhr: Wer bekommt den Zuschlag für die Austragung des Ryder Cup 2022? Wird es Deutschland, oder freut sich im Laufe des heutigen Vormittags doch einer der anderen im Rennen verbliebenen Bewerber – Österreich, Spanien oder Italien?

Herzlich Willkommen zu unserem Liveticker, mit dem wir die Entwicklungen um die Verkündung der Entscheidung begleiten werden. Hier erfahren Sie alles zu den Kandidaten, wir fassen den Verlauf der Bewerbungsphase nochmal kompakt zusammen und lassen uns überraschen, was am Bericht der „Süddeutschen“ vom Samstag tatsächlich dran ist, als die Printausgabe berichtete, Deutschland sei Gastgeber für den Ryder Cup 2022.

Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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