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Live vor Ort in Medinah – Der Golf-Post-Blog

29. Sep 2012
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Der erste Turniertag in Medinah ist Geschichte, das Golf-Post-Team berichtet über die Eindrücke vom Medinah Country Club.

Schon beim ersten Betreten der Anlage des Medinah Golf & Country Club wird klar: Das hier ist eine Nummer größer als ein durchschnittliches European Tour Event. Der Ansturm der Fans auf den Ryder Cup ist immens, egal ob Golfkonsum beim Mitlaufen auf der Runde oder im riesigen Golf-Shop-Zelt: Die Amerikaner lieben den Ryder Cup. Natürlich wollen die Fans die spannenden Kopf-an-Kopf-Duelle miterleben, vor allem wenn sich die Dramatik auf den letzten Löchern immer weiter zuspitzt.

Weniger Aufpasser für mehr Fans

Interessant ist auf jeden Fall, dass es bei mehr Zuschauern weniger Ordner gibt. Beim Ryder Cup müssen die Zuschauer nicht um Ruhe gebeten werden – sobald ein Spieler anfängt den Ball anzusprechen, verstummt das Publikum im Kollektiv. Keine störenden Foto-Klickgeräusche mitten im Schlag oder Bewegungen der Masse in ungünstigen bis falschen Momenten. Natürlich ist die Stimmung viel aufgeheizter, als bei regulären Turnieren – der Ryder Cup ist in vielen Belangen einzigartig.


Kaiserwetter und der Liebling der Fans

Einzigartig ist mit Sicherheit nicht das Wetter, die vorzüglichen Bedingungen sind trotzdem eine gute Grundlage für gutes Golf. Bei fast schon optimalem Wetter ist die Qualität des Golfsports enorm hoch, die vielen Birdies werden von den Fans frenetisch gefeiert. Besonders bei den Drives und langen Eisen von Publikumsliebling-Nummer-1, Bubba Watson, schwappten die Wellen quer über den Course No. 3.

Radio und tragbare TVs

Natürlich ist es für die Fans unmöglich, bei jedem Schlag der vergötterten Stars, „I love you Rory“, dabei zu sein. Vier Matches finden gleichzeitig statt. Mit einem offiziellen Radiokanal warten BBC und Sirius auf. Schätzungsweise ein Drittel der Zuschauer läuft mit einem Knopf im Ohr über den Platz – Live-Berichterstattung direkt ins Ohr. Das hört sich im ersten Moment vielleicht etwas hölzern an, ist aber tatsächlich sehr praktisch: Trotz der großen Anlage wird so kein Schlag verpasst. Eine Stufe technologische Stufe höher können auch tragbare TVs ausgeliehen werden. Die kleinen Apparate können, für akkreditierte Medien kostenlos, von der PGA ausgeliehen werden. Das TV-Programm zeigt einen Mainstream mit der Übertragung von NBC oder dem Golfchannel und außerdem eine Videoübertragung von jedem Loch ohne Ton.

Erstklassige Organisation mit wenigen Engpässen

Allein diese zwei Services, die Radio- und TV-Übertragung, zeigen die ausgezeichnete Organisation des Ryder Cups. Selbstverständlich sind ausreichende, aber nicht übermäßige, Video-Screens und Scoreboards auf dem Platz verteilt installiert. Das einzige Manko am ersten Tag: Gegen 17 Uhr ist den Verkaufsständen das Bier ausgegangen.

Matthias Kiesinger

Matthias Kiesinger - Freier Autor für Golf Post

Matthias ist diplomierter Sportwissenschaftler. Er hat Schwächen bei Annäherungen, dafür kommt das Eisen 3 (teilweise) überraschend gut. Mit Bogey-Handicap ist noch viel Luft nach oben. Ziel: Single Handicap und einmal im Leben eine Par-Runde. Sein Golfvorbild ist Ivan Lendl.
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