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Ladies European Masters: Sandra Gal wird Dritte bei Heimspiel

11. Sep 2016
Sandra Gal konnte sich als beste Deutsche über eine hervorragende Platzierung in ihrer alten Heimat Düsseldorf freuen. (Foto: Golf Post)
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Deutsche Lokalmatadorin top, aber den Sieg trägt die Südkoreanerin In-Kyung Kim davon, die der Konkurrenz keine Chance lässt.

Eine stolze Siegerin: In-Kyung Kim in Düsseldorf. (Foto: Golf Post)

Eine stolze Siegerin: In-Kyung Kim in Düsseldorf. (Foto: Golf Post)


Mit dem Ladies European Masters geht das Gastspiel der Ladies European Tour in Deutschland zuende. Den Sieg davontragen konnte zwar In-Kyung Kim, die mit einer bogeyfreien 63 zum Abschluss, insgesamt 17 Schlägen unter Par und damit fünf Schlägen Abstand zur Spanierin Belen Mozo die Oberhand behielt, aber mit Sandra Gal schaffte es eine deutsche Starterin in die Top 3.

Sandra Gal wird geteilte Dritte

Für Sandra Gal war das Ladies European Masters ein echtes Heimspiel. Nicht nur in Deutschland, sondern sogar in ihrer Geburtsstadt Düsseldorf fand das LET-Event statt, also etwas ganz besonderes für die Rheinländerin, die inzwischen ihren Wohnsitz in den Vereinigten Staaten hat. So sorgte die 31-Jährige, die zeitweise um den Sieg mitspielte, denn auch für einen besonders erfreulichen Abschluss und feuerte mit einer 65 ihre beste Runde des Turniers. Bei elf Schlägen unter Par teilt sie sich den dritten Platz mit der Schwedin Camilla Lennarth.

Mit dem dritten Platz sei sie echt zufrieden, sagte Gal nach Ende des Turniers und witzelte sogar noch über Kontrahentin und Siegerin Kim, diese sei „schon wieder vorgerannt“. Sie habe es sehr genossen, die Woche in ihrer alten Heimat zu verbringen und alte Freunde und Bekannte wiederzutreffen, resümierte die deutsche Nummer zwei, nach ihrem Flug nach Evian morgen müsse sie aber erst einmal verschnaufen, bevor es auf die Proberunde für das letzte Major des Jahres ginge.

Bei Sophia Popov „lief heute einfach alles“

Einen versöhnlicheren Abschluss für das Heimatturnier hätte sich auch Sophia Popov kaum wünschen können. Die ebenfalls in den USA lebende Deutsche spielte nämlich ausgerechnet zum Abschluss ihre beste Runde des Turniers. Eine 66 stand zum Schluss auf der Scorekarte geschrieben und im Gegensatz zu den Vortagen auch nur ein einziges Bogey, das sechs Birdies und ein ungeplantes Eagle an der 7 wieder wettmachten.

Eine Ursache für die gute Runde war sicherlich, dass Popov ein „bisschen weniger Druck“ empfang als an den vorangegangenen Turniertagen auf deutschem Boden. Der Cut war bereits überstanden, die Fans begeistert – da fielen dann auch die Birdies. Die Hoffnung der 23-Jährigen auf eine Top-15-Platzierung, die sie gegenüber Golf Post nach Ende ihrer Runde äußerte, wurde allerdings nicht erfüllt: Mit insgesamt drei Schlägen unter Par landete sie auf dem geteilten 17. Platz. Damit ist sie die drittbeste Deutsche im Feld – einen Schlag und damit einen Platz vor ihr landete Olivia Cowan mit einer 69er Abschlussrunde.


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Caroline Masson: „Es war schön“

Auch wenn das Turnier für Caroline Masson nicht ganz so verlief wie geplant, hat sie das Event auf heimischem Boden doch genossen. „Es war schön, zu Hause zu spielen“, sagte die Gladbeckerin nach ihrer Runde, es habe Spaß gemacht. Dabei hatte sich die 27-Jährige, die erst in der vergangenen Woche mit ihrem ersten LPGA-Tour-Sieg zur besten deutschen Golferin im internationalen Ranking aufgestiegen war, etwas mehr als eine Mittelfeld-Platzierung erhofft. Immerhin hatte sie doch mit ihrem 70er Auftakt gute Voraussetzungen geschaffen und nach ihrer Front Nine in Runde zwei sogar das Feld angeführt. Mit Ende der zweiten Runde aber begann sie an Boden zu verlieren und konnte bis zum Schluss nicht mehr recht aufholen. Woran es lag, das weiß Masson selbst nicht so recht festzumachen, „das ist halt manchmal Golf“. Mit einer 74 zum Abschluss und zwei Schlägen unter Par beendete sie das Turnier letztendlich auf T31 neben ihrer Landsfrau Leticia Ras-Anderica.

Isa Gabsa landete auf T28 und Chiara Mertens auf T39, der Rest der deutschen Damen, unter ihnen die gerade erst aus längerer Verletzungspause zurückgekehrte Anka Lindner, hatte es nicht ins Wochenende des Ladies European Masters geschafft.

Wahnsinns-Ass für Belen Mozo

Auch wenn es mit zwölf Schlägen unter Par nicht ganz für den Sieg reichte, so konnte sich Belen Mozo doch trotzdem über ein Highlight auf ihrer letzten Runde freuen: An der 13 gelang ihr ein beeindruckendes Hole in One, das sie gebührend zu zelebrieren wusste.

Finaler Stand beim Ladies European Masters

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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