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Kein Profigolfer ist vor Donald Trump sicher

Donald Trump spielte kurz vor Weihnachten seine nächste Runde im Kreise dreier PGA-Profis. Diesmal waren es Justin Thomas, Daniel Berger und Jim Herman.

Donald Trump war mal wieder mit einigen Hochkarätern der PGA Tour unterwegs. (Foto: Getty)
Donald Trump war mal wieder mit einigen Hochkarätern der PGA Tour unterwegs. (Foto: Getty)

In West Palm Beach, Florida verbringt der viel kritisierte und polarisierende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump momentan seinen Weihnachtsurlaub. Logisch, dass der Präsident da auch auf einer seiner zahlreichen Golfanlagen vorbeischaut und eine Runde dreht. Im Trump International Golf Club war es auch vor Weihnachten dann wieder so weit und einmal mehr war Trump in bester Gesellschaft.

Donald Trump golft mit dem PGA Player of the Year

Vor den Feiertagen leistete dem Präsidenten niemand geringeres als der frischgebackene PGA Player of the Year, Justin Thomas Gesellschaft. Der Senkrechtstarter der vergangenen Saison, der mit dem vierten und letzten Major 2017, der PGA Championship sein erstes Majorturnier gewinnen konnte, befand sich gemeinsam mit seinem Kumpel und Rookie des Jahres 2015, Daniel Berger auf der Anlage des Trump International Golf Club und hatte auch noch seinen Vater im Gepäck.

Nebst diesen Dreien gesellten sich noch der erfahrene PGA Profi Jim Herman und eben Präsident Trump zu einem 5er Flight zusammen und spielten eine Runde im sonnigen Florida. Dabei ist Herman nicht unbedingt die besondere Person an der Seite Trumps. Der 40-Jährige gilt als ein enger Freund des Präsidenten und hat Trump sogar seine Karriere auf der PGA Tour zu gewissen Teilen zu verdanken. Nachdem Herman nämlich einige Jahre lang nicht Fuß fassen konnte auf der Tour und in finanzielle Probleme geriet, war es niemand anderes als Trump, der ihn unterstützte.



Die Liste wird immer länger und hochklassiger

Vielmehr verwundert es, dass Justin Thomas und Daniel Berger an der Seite Trumps spielen. Die beiden Jungstars waren bisher weder als Fürsprecher noch als Gegner Trumps in Erscheinung getreten und sind die ersten beiden aus der Generation der "jungen Wilden", die mit Trump auf dem Platz gesichtet wurden. Dabei war es jedoch scheinbar nur eine Frage der Zeit, da sich wohl kaum ein Profi der PGA Tour vor einer Runde mit dem US-Präsidenten drücken kann.



So spielte Trump bereits mit Tiger Woods, Dustin Johnson, Ernie Els und Rory McIlroy und auch Hideki Matsuyama musste an der Seite seines japanischen Premierministers Shinzo Abe "dran glauben". Selbst Jack Nicklaus folgte schon der Einladung des Präsidenten und war der erste Golfstar, der eine Runde mit Trump spielte nachdem er zum Präsidenten gewählt wurde.

Ist Martin Kaymer 2018 ebenfalls fällig?

Geht es mit einer ähnlichen Taktung weiter könnte selbst Martin Kaymer noch in den "Genuss" kommen und eine Runde mit dem Präsidenten der USA spielen. Schließlich kehrt Kaymer zur Saison 2018 wieder auf die PGA Tour zurück und Trump steht mit dieser Runde bei Besuch Nummer 83 auf einem seiner Golfplätze seit seinem Amtsantritt. Sollte es soweit kommen, wäre es spannend zu erfahren was Kaymer im Anschluss berichtet.

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