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Produkttest: Der TaylorMade Kalea Abschlussbericht

05. Sep 2016
Vier Golf Post Leserinnen haben den neuen Kalea Damensatz getestet. Hier sind die Ergebnisse. (Foto: Britta,Isabell)
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Vier Golf Post Leserinnen haben knapp zwei Monate lang den neuen Kalea Damensatz von TaylorMade getestet. Hier gibt es den Abschlussbericht.

Der TaylorMade Kalea Damensatz geht speziell auf die weiblichen Bedürfnisse im Golfsport ein. Der Loft wurde optimiert, der Schwerpunkt im Schlägerkopf nach hinten verschoben und die Schäfte auf die Schwunggeschwindigkeit angepasst. Besonders wurde auf die Schließung der Distanzlücken zwischen Driver und kurzen Eisen, mit Hilfe von mehreren Hölzern und Hybrideisen, geachtet. Wie die Damen mit den Kalea-Schlägern zurecht gekommen sind und ob die Versprechen seitens des Herstellers eingehalten werden konnten, erfahren Sie von unseren Testerinnen selbst.


Isabell Knepper (Hcp. 12) Golfclub Haan Düsseltal:

Testergebnisse4„Der dünne, leichte Schaft mit dem niedrigen Kick-Point sorgt für hohe Flugbahnen, die ein leichtes Anspielen der Grüns ermöglichen. Die Fehlerverzeihung insbesondere der niedrigen Eisen ist bestechend. Trotzdem ist das Feedback stets aussagekräftig. Diese Eigenschaften erleichtern vor allem das kurze Spiel enorm.
Bei mir persönlich ließ die Fehlerverzeihung mit den längeren Schlägern leider nach. Die Rescue-Hölzer waren für mich kaum auf eine konstante Flugbahn zu bringen. Das schreibe ich den erhöhten Schwunggesschwindigkeiten zu, bei der sich die Schäfte stark biegen, so wird es schwierig die Kontrolle zu behalten. Die Schäfte der Kalea sind für hohe Schlägerkopfgeschwindigkeiten und athletische Schwungtypen also schnell zu weich. Auch ist die Fehlerverzeihung zwar ein Plus für hohe Handicapper, erschwert jedoch das gezielte spielen von Draws und Fades. Meine immer schon weiten Schlaglängen hat Kalea bestätigt aber nicht weiter verbessert.Isabell_Schwung

Die versprochene Schließung der Distanzlücken zwischen Driver und Wedges ist den Ingeneuren von TaylorMade jedoch hervorragend gelungen. Dies wird auch durch die Zusammensetzung und die Verfügbarkeit von drei Hölzern: 3, 5 und 7 deutlich. Den Driver möchte ich besonders hervorheben. Er ist leicht zu spielen und ein verlässlicher Wegbereiter auf jeder Runde. Zusätzlich gefallen mir Griffe sowie Design der Kalea sehr. Frische Farben und zeitloser Grafikprint machen den Schlägersatz zu einem echten Hingucker!
Insgesamt sind für Spieler wie mich, die ein einstelliges Hcp anstreben die Schäfte zu weich und die Flexibilität zu gering. Trotzdem hat der Schlägersatz vor allem für mittlere bis hohe Hcp-Klassen eine Menge zu bieten. Den typischen Problemzonen dieser Spielerinnen wirkt Kalea effektiv entgegen und ermöglich eine schnelle Spielverbesserung.“

Mona Ache (Hcp.23) Golf & Country Club Attighof: 

Testergebnisse3 „Diese Schläger sind absolut empfehlenswert. Die tolle Optik der grazilen Hölzer, die frischen, modernen Farben der Schäfte mit passenden Schlägerhauben erregen Aufmerksamkeit auf dem Golfplatz.
Viele wollen diese Schläger mal ausprobieren und alle sind sich einig: ein toller Klang, perfekter Ballflug mit eine passable Länge.
Durch das gute Feedback der Schläger ist auch das kurze Spiel kein Problem mehr. Dafür sorgen auch die tollen Griffe, die durch ihr Material fest in der Hand liegen.MonaAche
Dieser Schlägersatz gibt mir das Gefühl, sicher von der Teebox bis aufs Grün zu kommen.
Jede Länge und jede Balllage ist abgedeckt und auch nicht perfekt getroffene Bälle verlieren ihre Richtung nicht.
Gut getroffen fühlt es sich an, als ginge der Schläger butterweich durch den Ball, ein tolles Gefühl. Durch die enormen Längen und der Fehlerverzeihung spiele ich nicht nur besser, es macht auch richtig viel Spaß mit diesen Schlägern und dem besseren Score! Für Spaß auf dem Golfplatz und zur Verbesserung des Handicaps eine echte Empfehlung.“

Daniela Ristl (Hcp.29) Citygolf Vienna

Testergebnisse„Die Testphase neigt sich dem Ende zu. Ich hab sehr viele Runden mit den Kaleas gespielt und auch einige Turniere. Insgesamt hab ich mit den Kaleas keine schlechten Erfahrungen gemacht, allerdings sind meine Ping Rhapsody schon sehr gute Schläger und die legen die Latte für Konkurrenzprodukte hoch. Der Kalea Driver und  die Hölzer waren super, guter Klang und Weite, die Hybrids auch klasse. Die „Hybrideisen“ 6 und 7 kommen von der Länge nicht an meine Ping ran, auch der Klang ist mir persönlich etwas zu dumpf. 

Bei den kurzen Schlägen sind die Längenunterschiede nicht so groß, jedoch spürbar. Die Kaleas sind optisch top, sehr gute Fehlerverzeihung und speziell für hohes HCP perfekt geeignet.

Von mir gibt es hier eine klare Kaufempfehlung für alle Spielerrinnen die Probleme mit zu flachen und schlecht getroffenen Bällen.“

Britta Behrens (Hcp. 13) Golfclub Burg Overbach: 

Testergebnisse2 „Die Kalea-Schläger sind eine Handicapgarantie. Das Design ist unschlagbar: sportlich und erfrischend unpink. Für jede Situation bietet der Kalea-Satz einen passenden Schläger und alle Schlagdistanzen sind sehr gut abgedeckt. Die Griffe sind schön „klebrig“ und liegen gut in der Hand. Durch die Leichtigkeit der Schläger ist ein dynamischer Schwung leicht umzusetzen. Der Klang des Drivers und die Rückmeldung der Hölzer und der Hybrids sind unbeschreiblich weich. Das Ergebnis sind häufig gerade lange Schläge mit unterstützend hoher Flugkurve. Auch bei nicht optimal getroffenen Schlägen, erreicht man weite Distanzen. Für Handicaps 18-54 ideal.

Bei zu hoher Dynamik neigen sie allerdings auch schnell zum Slice. Hier muss man richtig dosieren, da sich die Hölzer sonst zu sehr biegen. Die mittleren Eisen erzeugen mit ihrer runden Sohle einen erstaunlichen Trampolin-Effekt. An zusätzlicher Länge gewinnt man mit den Eisen allerdings nicht bei einem niedrigeren Handicap. An dieser Stelle fehlt mir manchmal auch ein Eisen 5. Einziges Manko: Im Treffmoment fühlen sich die Eisen ziemlich hart an. Es ist mehr ein „Klack“ als ein satter, harmonischer Moment. Hier hatte ich eine weiche Rückmeldung erwartet.

BrittaBagSeit ich die Kalea Schläger spiele habe ich konstant mein Handicap gespielt oder verbessert. Ich bin überzeugt, dass dieser Satz einen Spieler bis zur Einstelligkeit begleiten kann. Denn die Schläger geben einem enorme Sicherheit und Selbstvertrauen. Mental hat sich das vor allem auf meine Drives ausgewirkt. Der Kalea-Driver zaubert konstant unglaublich lange und gerade Abschläge. Dadurch sind viele Greens in Regulation möglich. Alles in allem ist der Schlägersatz für jede Golferin zu empfehlen. Egal ob man nur Spaß auf dem Platz haben will oder sportlichen Ehrgeiz hat, die magische Grenze von 9,9 zu knacken. Der Spaßfaktor wird auf jeden Fall größer, denn das Spiel wird definitiv besser. Ich bin auf die kommenden Turniere und vor allem die Clubmeisterschaft sehr gespannt. Die 10 wird angegriffen.“

Kalea bietet Sicherheit, Selbstvertrauen und Konstanz

Der Damensatz von Kalea kommt bei unseren Testerinnen bis auf kleinere Ausnahmen sehr gut an. Besonders der Driver bietet viel Sicherheit und Selbstvertrauen und erreicht dabei gute Längen vom Tee. Die Schließung der Distanzlücken zwischen Driver und kurzen Eisen scheint gut zu funktionieren, auch wenn ein Eisen 5 noch ergänzt werden könnte.

Für Damen im höheren Handicapbereich ist der TaylorMade Kalea Damensatz ideal geeignet, da die Schläger hohe Flugkurven produzieren. Je niedriger das Handicap, desto schwieriger wird jedoch die Kontrolle mit den Kalea-Schlägern. Hier muss möglicherweise ein härterer Schaft eingebaut werden, um die höhere Dynamik im Schwung zu kompensieren. Keine unserer Testerinnen hatte Probleme ihr Handicap zu halten, es wurde sich sogar teilweise ordentlich unterspielt. Im mittleren bis hohen Handicapbereich also eine echte Handicapgarantie.

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Niklas Kuhland

Niklas Kuhland - Freier Autor bei Golf Post

Niklas Kuhland studiert im sechsten Semester Medien,- Sport,- und Eventmanagement in Düsseldorf und unterstützt seit November 2015 das Golfpost Team  im Bereich Marketing und Vertrieb. Der gebürtige Ratinger spielt seit mehreren Jahren begeistert Golf und versucht neben der DGL, soviel Zeit wie möglich mit Freunden auf dem Golfplatz zu verbringen.
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