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Jordan Spieth gibt Schülern seinen besten Tipp

30. Okt 2015
Jordan Spieth nahm sich Zeit für den Auftritt in einer Middle School. (Foto: Screenshot)
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Jordan Spieth hautnah: An einer texanischen Schule sprach er mit den Schülern darüber, wie er es geschafft hat, seine Ziele zu erreichen.


Dass Jordan Spieth ein sympathischer Kerl ist, weiß inzwischen ja die ganze Welt. Immerhin wurde ihm nicht umsonst kürzlich erst ein riesiges Golfball-Mosaik gewidmet. Nun aber trat der 22-Jährige einmal mehr den Beweis an, dass er den Ruf des „nice guy“ nicht umsonst innehat, und nahm sich Zeit, in einer texanischen Middle School bei einer Anti-Drogen-Veranstaltung aufzutreten und dort über seinen Werdegang zu sprechen.

Coach organisiert Auftritt von Jordan Spieth

Eingeladen worden war Jordan Spieth als Redner in der Turnhalle der Willow Springs Middle School von seinem Coach Damon Goddard, dessen Frau in der Verwaltung der Schule tätig ist. Der Trainer schwor vor Spieths Auftritt die Schüler und Schülerinnen darauf ein, nein zu Drogen zu sagen: „Verpflichtet ihr euch, drogenfrei zu bleiben?“ Dass es Erfolgsgeschichten schreiben kann, auf Drogen und andere Ablenkungen zu verzichten, das bewies mit seiner folgenden Rede der junge Weltranglistenzweite, der von den Kindern mit tosendem Applaus und Jubel begrüßt wurde.

„Golf wurde mir nicht in die Wiege gelegt“

Spieth‘ Erfolgsgeschichte sollte den Kindern aufzeigen, wie man den richtigen Weg eingeschlägt. Seine zwei Majors, der FedExCup und der Titel „Spieler des Jahres“ stehen 2015 für ihn zu Buche.

Fast schüchtern erzählte Spieth, wie er zum Golf kam. „Golf wurde mir nicht in die Wiege gelegt und deshalb habe ich eine Million Rangebälle am Tag geschlagen. Dass er sich für eine Einzelsportart von populäreren Mannschaftssportarten wie Football, Basketball und Baseball abwandte, sei damals nicht bei allen seinen Freunden gut angekommen, aber der Sport habe auch neue Freundschaften mit sich gebracht – und bereut hat der Youngster seine Entscheidung bei seiner enormen Erfolgsgeschichte sicher nicht.

„Das Masters ist für uns der Superbowl“

Wichtig sei, sich nicht zu sehr ablenken zu lassen: „Ich blieb nüchtern, ich blieb fokussiert.“ Und das ist er bis heute. Noch immer schreibe er sich wie damals Zwischenziele auf, die er erreichen will. Früher sei das größte Ziel für ihn das Masters gewesen („Das ist für uns der Superbowl“, erläutert er den Schülern). Das Masters hat er in der vergangenen Saison schließlich gewonnen, ebenso wie die U.S. Open.

„Ich habe über die Jahre eine Menge Leute kennengelernt, im Männer- und im Frauensport, die diese Möglichkeit hatten und die sie verpasst haben, alles, weil sie sich haben ablenken lassen.“ Sein Rezept: „Bleibt fokussiert. Haltet Euch von Drogen fern.“ Und auch einen Appell an den texanischen Patriotismus ließ der Lokalheld sich nicht nehmen: „Wir haben Glück, im Bundesstaat Texas zu leben. Er ist der beste Staat auf der ganzen Welt!“

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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