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John Deere Classic: Thompson und Thomas in Front

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10. Jul 2015
Nicholas Thompson liegt nach einer starken 63 (-8) am ersten Tag der John Deere Classic in geteilter Führung. (Foto: Getty)
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Nach der ersten Runde der John Deere Classic führen Nicholas Thompson und Justin Thomas. Alex Cejka auf Position T21.

Justin Thomas und Nicholas Thompson führen nach der ersten Runde der John Deere Classic das Feld an. Beide kamen mit dem Par-71-Kurs des TPC Deere Run sehr gut zurecht und erreichten das Clubhaus nach 63 (-8) Schlägen. Auf Rang zwei liegen Charles Howell III und Luke Guthrie nach dem Turnierauftakt in Silvis, einer 7500-Einwohner-Kleinstadt auf halbem Weg zwischen Chicago und Iowa City, Nach Auftakt-Scores von sieben Schlägen unter Par. Den dritten Rang teilen sich fünf Spieler bei -6.


Alex Cejka nach drei Jahren wieder bei John Deere Classic

Sein letzter Auftritt bei der John Deere Classic liegt schon drei Jahre zurück, doch 2012 war der geteilte 25. Rang Alex Cejkas zweitbestes Saisonergebnis auf der PGA Tour. Am Saisonende verlor er damals die PGA-Tour-Karte und kämpfte sich erst zur aktuellen Spielzeit wieder mit voller Spielberechtigung in Amerikas erste Golfliga zurück. Dort hat er nun schon einen Sieg errungen und braucht sich um die Tour-Karte vorerst keine Gedanken machen. Und scheinbar hat er auch das Feeling für den Platz wiederentdeckt. Nach der ersten Runde in Silvis liegt der 44-Jährige bei einem Score von -4 auf Rang T21.

Dabei wäre, riskiert man einen Blick auf die Statistiken, sogar noch mehr drin gewesen. Fehlerlos, ohne ein einziges Bogey, brachte Cejka seine erste Runde über die Bühne und spielte dabei vier Birdies – drei auf der Front Nine, eines auf den hinteren Neun. Das Beeindruckendste an seiner Runde: Der Deutsche traf hundert Prozent der Grüns in Regulation, und auch von Tee hatte er mit 92 Prozent, also nur einem verpassten Fairway, eine Weltklasse-Quote. Kann er diese Form konservieren, ist im Verlauf des Turniers noch einiges mehr möglich.

Jordan Spieth auf dem Weg zur Nummer eins?

Für Jordan Spieth geht es bei der John Deere Classic eigentlich nur um eines: Der 21-Jährige, der als erst sechster Spieler das Masters und die US Open in einem Jahr gewann, feilt an seiner Form für die Open Championship in St. Andrews. Dort dürfte er nach der verletzungsbedingten Absage des Weltranglistenersten, Rory McIlroy, absoluter Top-Favorit sein. Außerdem könnte er den Nordiren nach der Open Championship als Führenden im Official World Golf Rankiung ablösen. Dazu müsste der Texaner allerdings die Claret Jug gewinnen und bei der John Deere Classic mindestens Sechster werden. Nach der ersten Runde bei der John Deere Classic sieht es allerdings nicht danach aus: Spieth startete am Donnerstag mit einer 71er Runde im TPC Deere Run. Damit liegt er vorerst auf Position T101.

Steve Stricker sucht nach Verletzung seine Form

Schon dreimal (2009, 2010, 2011) hat Steve Stricker die John Deere Classic gewonnen, 2010 stellte er sogar einen bis heute gültigen 72-Loch-Rekord auf (258 Schläge). Nun tritt er zu seinem erst siebenten Start in diesem Jahr an. Eine Rückenverletzung hatte den 48-Jährigen lange Zeit außer Gefecht gesetzt. Seit Ende April greift er wieder regelmäßig ins Turniergeschehen ein – vor einer Woche verpasste er den Cut, vor 14 Tagen wurde er Fünfter. Nach den ersten 18 Löchern der John Deere Classic liegt Stricker erneut auf Platz T5, der US-Amerikaner brauchte 65 Schläge.

Die Highlights aus Runde eins der John Deere Classic

Zwischenstand der John Deere Classic

Pos Spieler Runde 1 Gesamt
T1 Justin Thomas -8 -8
T1 Nicholas Thompson -8 -8
T3 Charles Howell III -7 -7
T3 Luke Guthrie -7 -7
T21 Alex Cejka -4 -4
T101 Jordan Spieth 0 0
T5 Steve Stricker -6 -6

Stand vom 2015-07-10 02:17:06

Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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