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George Coetzee feiert Heimsieg bei der Joburg Open

09. Feb 2014
George Coetzee sicherte sich bei der Joburg Open den Heimsieg und die Qualifikation für die Open Championship (Foto: Getty)
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Der Südafrikaner gewinnt die Joburg Open und sichert sich ein Ticket für die Open Championship. Die Konkurrenz schwächelt.

Die European Tour ist aus Arabien zurückgekehrt nach Südafrika, wo in dieser Woche die Joburg Open im Royal Johannesburg & Kensington Golf Club auf dem Programm stand. Vor heimischer Kulisse hat sich dabei George Coetzee den Sieg und die direkte Qualifikation für die Open Championship gesichert. Der einzige deutsche Starter, Torben Baumann, war bereits am zweiten Tag knapp am Cut gescheitert und hatte so den Einzug ins Finalwochenende verpasst.

Aiken und Walters können Vorsprung nicht halten

Nach dem Moving Day deutete eigentlich vielen darauf hin, dass die beiden Südafrikaner Thomas Aiken und Justin Walters den Sieg in ihrer Heimat unter sich ausmachen würden. Beide hatten in der dritten Runde mit starken Durchgängen dafür gesorgt, dass sie gemeinsam an der Spitze liegend und mit zwei Schlägen Vorsprung vor dem Südkoreaner Jin Jeong in den letzten Tag starten konnten. Es nutzte ihnen jedoch nichts: Aiken (-15) fiel nach einer Reihe von Bogeys und einer 74er Runde bis auf den geteilten fünften Rang zurück. Wenigstens etwas besser erging es Walters (-16). Er landete nach einer 73er Runde immerhin auf dem geteilten zweiten Platz.



Joburg Open 2014

Erster Toursieg für Coetzee bei Joburg Open

Nutznießer dieses schwachen Spiels war schließlich ihr Landsmann George Coetzee. Er war früher auf den Kurs gestartet und musste so vorlegen. Dies tat er auf beeindruckende Art und Weise. Zum Abschluss der Joburg Open blieb der Südafrikaner bogeyfrei, lochte gleich zu sechs Birdies und kam schließlich mit 268 Schlägen und 19 unter Par zurück ins Clubhaus. Als Aiken und Walters dieses Ergebnis nicht mehr erreichten brach Coetzee verständlicherweise in großen Jubel aus. Er durfte sich nämlich nicht nur über seinen ersten European-Tour-Sieg, die Trophäe sowie das Preisgeld freuen, mit seinem starken Ergebnis sicherte er sich zudem die direkte Qualikikation für die Open Championship.

Torben Baumann verpasst knapp den Cut

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte bei der diesjährige Joburg Open auch der einzige deutsche Golfer. Torben Baumann ist normalerweise auf der Sunshine Tour beheimatet, machte in diesen Tagen aber einen Abstecher auf die European Tour. Nach einer ganz starken Auftaktrunde, in der er fünf unter Par geblieben war, sah vieles danach aus, als könne er für eine Überraschung sorgen. Nach einer 74er Runde am zweiten Tag fehlte dem 27-Jährigen am Ende lediglich ein Schlag, um sich für das Wochenende zu qualifizieren. Mit drei unter Par lag er im Endeffekt auf dem geteilten 77. Platz.

Die Joburg Open wurde an den ersten beiden Tagen im Übrigen mit jeweils einem Durchgang auf dem East und West Course des Royal Johannesburg & Kensington Golf Clubs ausgetragen. Schon in der ersten Runde hatte dabei der Franzose Edouard Dubois für ein Highlight auf dem West Course gesorgt, als ihm am fünften Loch ein Hole-in-One gelang. Für ganz vorne reichte dies am Ende jedoch nicht – Dubois wurde geteilter Zwölfter.

Hier geht es zum Endergebnis.

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Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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